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Gesamter Vorentwurf

Viele Ihrer Wünsche und Anregungen fanden ihren Weg in unseren Vorentwurf. So steht nun deutlich mehr Fläche für Spielen und Bewegung zur Verfügung als bisher. Auch die Zahl der Sitzgelegenheiten ist erheblich gewachsen.
Das keilförmige Raster des Jamnitzerplatzes wird aufgebrochen und offener gestaltet. Die bisher ungenutzten Räume zu den Straßen hin sind in die Anlage integriert und erhöhen damit die zur Verfügung stehende Fläche.

Der Vorentwurf teilt die Räume neu auf. Auf der Oststeite des Platzes gibt es ein sogenanntes "Aktions- und Aufenthaltsband" mit Pflasterklinker. So soll auch optisch eine Trennung zwischen eher aktiven Bereichen und grünen Bereichen erkennbar sein. Das Pflaster wird sich im Wurzelbereich der Bäume streifenförmig auflösen, um  eine bessere Wasserversorgung der Wurzeln zu gewährleisten. Auf diesem "Aktions- und Aufenthaltsband" finden sich die neuen Angebote, wie der Fontänenbrunnen im Norden, die Bodentrampoline nahe des Spielplatzes, Tischtennisplatten sowie verschiedene Sitzmöglichkeiten. Im westlichen Teil des Jamnitzerplatzes entsteht das recht breite "Grün-, Spiel- und Bewegungsband". Dort befinden sich Spielplätze für kleinere und größere Kinder, die von Ihnen gewünschte Picknickwiese sowie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Erwachsene. Details dazu finden Sie in den einzelnen Themenblöcken, die wir für Sie zusammengestellt haben.

Ein umlaufender Weg um den Jamnitzerplatz ist ebenso geplant, wie eine Wegeverbindung in Verlängerung der Rohmannstraße. Die so entstehenden Bereiche werden durch Sitzmauern klar abgegrenzt und bieten vielfältige Nutzungen. Zwei Teile der bestehenden, gut berankten Pergola bleiben im neuen Konzept erhalten, ebenso wie der Trinkwasserbrunnen. Die bestehenden KfZ-Stellplätze um den Platz bleiben in ihrer jetzigen Lage und Form unverändert. Um den und auf dem Platz wird es zudem deutlich mehr Radständer als bisher geben.

Es gibt jedoch auch ein paar Wünsche, die wir nicht umsetzen können. Die von Ihnen sehr oft gewünschte öffentliche Toilette ist nicht zu realisieren. Stattdessen steht die Stadt Nürnberg mit dem Pächter der am Jamnitzerplatz liegenden Gaststätte "Faulpelz" in Verhandlungen, um  eine "Nette Toilette" einrichten zu können. Wir werden Sie hier über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten.

In der Galerie können Sie sich bis 14. April alle Pläne zur Umgestaltung des Jamnitzerplatzes in Ruhe anschauen. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit und schreiben Sie uns, was Sie an der Gesamtplanung gelungen oder weniger gelungen finden!

Kommentare

Die Planung ist ja ganz hübsch, aber leider werden in der Bestandsanalyse nur örtliche Gegebenheiten berücksichtigt und nicht die sozialen Schwierigkeiten, die der Platz leider hauptsächlich hat.
Hierzu gehört der Alkohol- und Drogenkonsum mit den bekannten Begleiterscheinungen (unerwünschter Lärm und Müll) genauso wie das Problem der fehlenden Toiletten für Hund und Mensch.
Dass es auf so einem großen Areal keinen Platz für eine 2qm große Hundetoilette geben soll, ist schwer zu glauben.
Ein Café oder Kiosk, möglicherweise betrieben von einem sozialen Träger mit integrativem Ansatz und Begleitung von Sozialpädagogen, das natürlich auch die dringend erforderlichen Toiletten beherbergt, wäre ein echter Schritt in Richtung einer lebenswerten Stadtgestaltung.

Wieso wurde der Trinkwasserbrunner in maximaler Entfernung der Spielflächen belassen? Evtl. kann ja ein weiterer in der Nähe der Spielfelder instaliert werden

Die Bürgerbeteiligung erscheint zumindest in diesem Punkt nur eine formelle zu sein. Mit großer Mehrheit wurde die Erforderlichkeit einer öffentlichen Toilette von den Beteiligten gesehen. Bei der Versammlung 2018 im Nachbarschaftshaus wurde auf die berechtigte Nachfrage nach dem finanziellen Limit zur allgemeinen Erheiterung behauptet, hier gäbe es keines. Das eine Toilette nicht in Frage kommt war definitiv nicht Thema. Als Anwohner kann ich fast täglich beobachten, dass nicht nur Hunde die Grünflächen als Klo benutzen, sondern auch viele Männer, wenn sie nicht in die Hauseingänge dazu gehen. Und dies passiert nicht zu den Öffnungszeiten vom "Faulpelz". Vielleicht sollten alle Anwohner künftig Eimer vor die Türen stellen, wenn diese voll sind, Deckel drauf und von SÖR abholen lassen? Ich finde diese kategorische Ablehnung der öffentlichen Toilette eine Frechheit.

Eine Bereicherung für Gostenhof. Den neuen Brunnenplatz und das Sitzen unter dem Rankgerüst finde ich Spitze! Ich kann mir das gut vorstellen: im Sommer abends unter dem schattigen Rankgerüst verweilend und dem Volk beim Spielen am Brunnen zusehen. Einfach eine runde Sache!

Hallo
Ich finde den Entwurf sehr gelungen, sehe jedoch einige Defizite
- Am wichtigsten finde ich, dass etwas dagegen unternommen werden muss, dass der Jamnitzer (weiterhin) als Hundetoilette missbaucht wird. Da ich direkt am Platz wohne sehe ich am Tag locker über 100 Hunde, die ihr Geschäft verrichten .. plus, die die Nachts irgenwo hinpullern und ihr Häufchen hinterlassen. Das Argument, dass Behälter für Hundekotbeutel zur Verfügung gestellt werden, fördert meiner Meinung nach noch, dass die Hunde auf den Platz sch*** (Man stellt ja auch keine Aschenbecher in eine Nichtraucherkneipe, nach dem Motto: "Wenn sie schon hinsch***, dann wenigstens Beutel, damit sie s weg machen können. Letztlich können die Hundebesitzer nicht (immer) den ganzen Hundekot vom Boden entfernen, hinpullern tun die Hunde sowieso überall. Nicht gerade sehr hygienisch, wenn man bedenkt, dass Leute sich auf den Boden setzen sollen, v.a. für Kinder eklig, die sich in die Wiese legen, Ball spielen, etc. . Grundsätzlich sollten auf dem Jamnitzer hundefreie Zonen klar gekennzeichnet und auch so durchgesetzt werden. Dass der komplette Platz hundefrei ist und wird - wäre wünschenswert aber ich beuge mich da der Realität.
- Die Durchfahrstrecke von der Rohrmannstraße zur Volbrechtstraße sollte so gestaltet werden, dass die Fahrradfahrer gerade durchfahren können, aber irgendwie am Durchrasen gehindert werden. Schließlich soll der Platz ja Ruhe un dERholung bieten und nicht durch die ABkürzung der Fahrradfahrer "in der Mitte durchgeschnitten" werden

Ansonsten unterstütze ich die Punkte von meinem Vorredner: Wichtig ist ...
- die Verhinderung von Alkohol- und Drogenkonsum / Drogenhandel
- ein "Sozial-Café" .. durch einen Profi (Sozialpädagogen) begleitet

Ich bin gespannt

:-)

Der Platz ist eingerahmt von Parkplätzen für Kraftfahrzeuge - und offenbar soll das auch in der zukünftigen Planung so bleiben.
So eine neu gestaltete Parkanlage wieder mit Blechhaufen einzurahmen, ist anachronistisch und vermindert sowohl die Aufenthaltsqualität der Menschen auf dem Jamnitzerplatz als auch die Sicherheit der Kinder, die zum Erreichen des Spielplatzes etc die angrenzenden Straßen queren müssen.
Es sollten weniger Plätze für Kfz eingerichtet werden, mindestens eine von vier/fünf zusammenhängenden Stellflächen in eine Fahrradabstellanlage umgewandelt werden, die Parkplätze falls möglich an einem Ende des Platzes konzentriert werden.

Ich finde der Platz wurde prinzipiell gut entworfen, sehe aber ähnliche Probleme wie meine Vorredner.

- viele Hundebesitzer können ihr Geschäft nur dort verrichten, es sollte Ihnen eine Möglichkeit gegeben werden, dass eben nicht immer die Straße vollgekodet wird (was leider häufig der Fall ist).
- - Vor allem auf dem neuen Platz sieht es für mich aus, als wären noch weniger Grünflächen geboten, nachher wird noch die Picknik-Stelle als Hundetoilette betrachtet
+ ich finde die Idee einer Picknik Stelle sehr schön, ich selber habe keinen Garten oder einen schönen Hinterhof und würde mir wünschen es gäbe einen Rückzugsort
+ auch super fände ich eine Grillstelle
+ der Brunnen gefällt mir sehr gut
+ auch die Beleuchtung und die reichlichen Sitzmöglichkeiten

Großes Problem sehe ich darin, dass der Platz schnell "verschmutzt" wird. Es sollte eventuell überlegt werden ob "massive" Sitzmöglichkeiten direkt "bemalt" werden um "Verschmutzungen" vorzubeugen.
Weiter finde ich es auch sehr kritisch wenn gegen 14 Uhr schon Volltrunkene den Platz zieren, ich selbst bin Student und trinke gerne mal ein Bierchen aber das ist selbst mir zu viel...

das ist lediglich eine optische Aufhübschung, ansonsten nichts wirklich eine Verbesserung.

keine Toiletten, kein Cafe, keine sonstigen funktionellen oder sozialen Erweiterungen.

Man hätte ja unter dem Brunnen-Spielplatzbereich (ca. 50*50m = 2500m² > 100 Stellplätze) eine Tiefgarage anlegen können und mit E-Ladestationen ausrüsten. Dafür die Parkplätze im Umfeld reduzieren.

Satz mit X

In dem Vorschlag, ist keine Rede von Autoparkplätzen, die sind wie selbstverständlich eingezeichnet. Die Ära des Individualverkehrs neigt sich dem Ende, das ist nicht mehr zu leugnen. Wie wäre also mit einer kompletten Sperrung für Autos rund um den Platz. Dann wären spielende Kinder auch nicht täglich dort in Gefahr falls das Spielgerät mal von der Parkfläche runterrollt. Statt Parkplätzen für nutzlos herumstehende Blechbüxen sollten Fahrradwege her in den vom ADFC empfohlenen Breiten. Die Stadt fördert jetzt doch Lastenräder. Die Fahrradwege in Nürnberg sind für Lastenräder aber NUTZLOS! Jeder Politiker und Entscheider soll sich auf den Weg machen und mit zwei-drei Lastenrädern und anderen Radfahrern, Fußgängern (inkl. Kinderwagen) mal die Fahrradwege befahren. Parallel, Überholen, mit Gegenverkehr... einfach mal durchspielen. Ich sehe hier jedenfalls noch Verbesserungsbedarf.

Ich wohne direkt am Jamnitzer Platzes und halte mich dort fast jeden Tag auf. Das, was ich an diesem Platz so schätze ist, dass sich dort verschiedenste Gruppen von Menschen gemeinsam aufhalten und in der Mitte des Platzes zusammen kommen. Ich habe mir die aktuellen Pläne angesehen und bin erschrocken, weil das Rondell, das sich in der Mitte des Platzes befindet, abgerissen werden soll. Stattdessen soll im Zentrum der Kinderspielplatz gebaut werden. Ich finde es sehr gut, dass die Spielplätze zusammengelegt werden, finde aber auch, dass das Zentrum des Platzes dafür nicht geeignet ist. Der Jamnitzer Platz ist kein Spielplatz sondern in erster Linie ein Platz für alle. Ich fände es deshalb eine gelungene Umgestaltung, wenn der Spielplatz nach rechts oben verschoben wird und in die Mitte des Platzes der Brunnen kommt, wie es auch früher einmal war. Der Brunnen ist im Gegensatz zum Spielplatz ein Ort für alle, deshalb macht es meiner Meinung nach Sinn ihn ins Zentrum zu setzen. Die verschiedenen Nutzer könnten dann weiterhin gemeinsam um den Brunnen herum sitzen. Das Rondell mit den großen Steinstufen ist das zentrale Element des Platzes und ich finde, dieses sollte erhalten bleiben, damit dort weiterhin Menschen in der Sonne sitzen oder liegen können. Werden die Stufen abgerissen verliert der Platz vielgenutzte Sitzplätze, die man nicht durch Bänke oder ähnliches ersetzen kann. Ich hoffe die Wünsche der Nutzer, werden auch tatsächlich umgesetzt.

Einen der größten Streitpunkte - neben der (Un)Vereinbarkeit unterschiedlichster Zielgruppen auf einem relativ kleinen Platz - VÖLLIG AUSSER ACHT zu lassen und darauf zu vertrauen, dass der Mensch selbst in einer Kneipe auf s Clo geht und .. des Menschen Hund GAR KEIN Geschäft auf dem Platz verrichtet ist FAHRLÄSSIG.
Für mich uns meine Familie als direkte Anwohner ist es uneträglich zu sehen, dass der Jamnitzer JETZT EIN RIESIGES HUNDECLO ist .. und .. nach den Entwürfen wird sich daran auch nichts ändern.
Ich bin entsetzt !!!!!!!!
WO sollen denn die Hundebesitzer ihren Hunden deren "Geschäft" verrichten lassen ????????????

Zündstoff !

Ich finde den Entwurf schon sehr gelungen.
Was mir aber auch sofort in den Sinn gekommen ist - wie scheinbar auch schon einigen vor mir - ist das "Problem" mit den Hunden.
Damit alle was von dem Platz haben und ihn auch gemeinsam nutzen können, sollte unbedingt ein Bereich für Hunde(-besitzer) ausgwiesen werden. Der Rest kann/sollte dann Hundefreie Zone sein.
So hätte jeder seinen Bereich und dadurch würde meiner Meinung nach Konflikten vorgebeugt werden.

....das der Platz aufgewertet werden soll.
Wie schon einige geschrieben haben, sind die größten Probleme meiner Meinung nach (Reihenfolge ohne Wertung):
- Trinkerszene
Hierzu kommen verschärfend die fehlenden Toiletten. Eine eigene Toilette finde ich in der Investition und Unterhalt auch zu teuer. Für die meist männlichen Szeneangehörigen und die nächtlichen Kneipengänger wäre ein Freiluft-Pissoir (Wie in Amsterdam oder Bremen: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-Wo-Mann-im-Frei...) eine günstige(re) und vandalismussichere Alternative zu einem Komplett-WC. Tagsüber könnte im Faulpelz ggf. ein Sitz-WC besucht werden. Auch die schwarze Katze könnte sich, als oft selbst ernanntes Bürger-Sprachrohr, gerne hier positiv hervortun. Das wäre eine gute Geste für das Viertel,
- Hundekot
Schwierig, aber mit einem kleinen Bereich als Hunde-Klo könnte man tatsächlich zumindest ein Angebot machen. Natürlich werden sich nicht alle Zeitgenossen darauf einlassen, aber es würde sicherlich das Problem etwas eindämmen.
Ein Kaffee, Imbiss o. ä. mit Außenbestuhlung würde (wie in der Veit-Stoß-Anlage) die soziale Kontrolle erhöhen.
Aber ich freue mich auf jede Verbesserung. Das Freiluft-Pissoir sehe ich als gute, kostengünstige Möglichkeit einige der größeren Probleme abzumildern. Auch ich würde so eine für Nürnberg innovative Lösung gerne nutzen. Mir ist bewusst, dass die Frauen hier schlechtere Karten haben, das ist aber bei der jetzt so oft praktizierten Baumlösung genau so......
Eine Lösung ohne Autos (verkehrsberuhigter Bereich) könnte ich mir auch gut vorstellen. Die Autozeit ist vorbei in den Städten ;-)

Ich finde den Vorentwurf der Architektin eine sehr gelungenen Plan zur Neugestaltung des Jamnitzerplatzes. Die Architektin hat die Wünsche der 1. Bürgerbeteiligung ernst genommen und trotz des engen Raumes für die verschiedenen Interessen eine optimale Platzaufteilung herausgeholt. Gratulation!

Kompliment an die Planer zu diesem gelungenem Entwurf. Einfach toll, wie vielfältig der Platz genutzt werden kann und wie grün er jetzt aussieht. Hoffentlich wird das dann auch entsprechend gepflegt. Was das Geschrei um eine öffentliche Toilette soll, ist nicht nachzuvollziehen. In der Rosenau zum Beispiel, die um ein vielfaches größer ist und auch viel mehr frequentiert wird, gibt es auch keine öffentliche Toilette, nur den Kiosk. Trotzdem habe hier noch niemanden wegen einer fehlenden Toilette herumpöpeln hören. Und genau das hat die Stadt ja angeboten, die Toilette einer Kneipe am Rande des Jamnitzerplatzes kostenlos mitzubenutzen. Und die wird dann vermutlich auch entsprechend vom Inhaber gepflegt. Ich erinnere mich noch mit Grausen an die versifften öffentlichen "Männerpissoirs" früherer Zeiten, zum Beispiel an der Deutschherrnstraße zwischen Roonstraße und Willstraße. Wer hier vor lauter Toilettenthematik den tollen Entwurf der Architektin nicht sehen mag, bei dem stimmt was mit der Verdauung nicht.

Ich finde den Entwurf sehr schön und auch alle Gruppen berücksichtigt. Die Toilettenlösung mit dem Faulpelz und der schwarzen Katze ist für mich persönlich ausreichend. Mich würde es echt freuen, wenn auf dem neuen Jamnitzer und auch drum rum alle Hundebesitzer ne Tüte dabei hätten und damit die Hundeklo-Nummer schon mal entschärfen...Ob wir in Gostenhof noch´n Cafe brauchen?? Kleiner Kiosk wär vielleicht nett...

Wieso bleiben die "bestehenden KfZ-Stellplätze um den Platz [...] in ihrer jetzigen Lage und Form unverändert"?
Eine Alternative: Ausschließlich Anwohnerparkplätze erhalten. Die restlichen KfZ-Stellplätze begrünen und den Platz vergrößern. Der Jamnitzer Platz ist ausgezeichnet mit der U-Bahn, Haltestelle 'Gostenhof' erreichbar. Die Anwohner kommen hoffentlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

ich weiß nicht, ob ich es übersehen habe, aber mir fehlt die Beschattung am Spielplatz. Gerade in den heißen Monaten wird es ohne Schatten nicht einladend sein - so schön der Spielplatz auch gestaltet ist - gibt es hierzu Ideen? Wurde über Beschattung nachgedacht?

Ich finde es sehr gut, dass es mehr Fahrradständer geben soll, würde hier aber für sichere Modelle (die nicht einfach abgeschraubt werden können) und auch für überdachte Stellplätze plädieren.

Als Anwohnerin erlebe ich in der Jamnitzerstraße auf Höhe des "Durchgangs", der mittlerweile ja sehr eng und nicht einsehbar ist, leider immer wieder, dass Autos zu schnell sind und Fußgänger / Kinder, die aus dem Durchgang kommen nicht gesehen werden. Hier ist die Situation durchaus immer mal gefährlich. Es wäre schön, wenn hier die Strasse einfach in der Mitte (auf Höhe des Durchgangs) gesperrt werden könnte. Die Richtung kann ja durch die Kernstraße gut befahren werden. Sollte das nicht möglich sein, wäre eine Verengung o.ä. dringend nötig!

Mir gefällt, das der Platz scheinbar grüner, offener und mit differenzierten Freizeitmöglichkeiten gestaltet ist. Bisher kann ich kein Lichtkonzept erkennen. Am Abend traut man sich als Anwohner kaum über den Platz, da er von Obdachlosen, Trinkern und teils Prostituierten genutzt wird. Des Weiteren sehen immer wieder Hundehalter großzügig über die Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner hinweg. Ein gutes Kommunikationskonzept, dass an uns alle appelliert den Platz SCHÖN zu erhalten wünsche ich mir dazu. Die Sauberkeit und Helligkeit des Platzes wird stark darüber entscheiden, ob die einmal ein schöner Treffpunkt für Familien und alle Anwohner Gostenhofs wird oder wieder nur eine dunkle Ecke.

Ein regelmäßiger Besuch unserer Polizei könnte schon einiges bewirken, einen schön geplanten Platz auch als solchen Bestehen zu lassen. Eine öffentliche Toilette wird sicherlich schnell zum Schandfleck des Platzes... ich denke da an die Toilette am Westbad. Puuhhh. Da mache ich einen großen Bogen drum. Und die freundlichen Herren, die sich Nachts regelmäßig in irgendwelchen dunklen Ecken entleeren, werden das wohl auch zukünftig tun. Lieber Herr Bürgermeister, sorgen Sie für einen sehr regelmäßigen Polizeibesuch auf diesem Platz, sonst war die ganze Investition ganz schnell für die Katz... oder besser gesagt den Hund. Wir wohnen zwar hier am Platz, besuchen ihn aber sehr selten, da ich meine Kinder ungern an Bierflaschen, Trinker und an Hundekot vorbei Lotse. Mal sehen ob sich das in Zukunft ändert. Hoffnung habe ich ehrlich gesagt nicht viel.

... empfinde ich als attraktiv für Tagesaktivitäten. Wie schaut‘s aus für die spätabendlichen, nächtlichen ? Licht-/ Sicherheitskonzept habe ich wohl nur überlesen...

Oder fehlt doch auf Seiten der Öffentlichen Hand ein Stück Sensibilität auf die, zum Teil herausfordende soziale Situation im direkten Umfeld des Jamnitzer Platzes?
Zumindest verwundert mich der Hinweis auf die Bemühungen selbiger zur Einrichtung einer „netten Toilette“ in der Gaststätte Faulpelz (wusste gar nicht, dass es da auch was zu Essen gibt; muss ich dann dem Masia Nachfolger doch mal n’ Besuch abstatten) doch ein wenig.
Warum nicht gleich auf Koch&Kellner oder Katze verweisen? Sind doch bereits etabliert.
:-))

Grundsätzlich können Planung und Realisierung noch so gut intendiert sein, wenn Anlagennutzer (w/m/d) selbigen nicht wertschätzen werden. Davon ist leider weiterhin auszugehen, unabhängig vom (Nicht-)Vorhandensein einer Toilette für 2- oder 4-Beiner, die niemand würde nutzen können wollen ...

...wie viele vor mir schon angemerkt haben, sind die größten Probleme Alkohol, Drogen und Dreck. Wenn es keine Lösungen dafür gibt, hilft auch das schönste Konzept nicht. Es hängt also von den Nutzern des Platzes ab, ob hier alle Spaß haben. Die Kneipe Faulpelz als Toilette einzuplanen finde ich sehr grenzwertig. Mir ist das Gegröle vor der Kneipe jetzt schon viel zu laut bis spät in der Nacht. Liegt vielleicht daran, dass ich morgens früh raus muss zur Arbeit.

Multikulti ist toll, aber ein entspanntes Zusammenleben klappt nur, wenn alle Respekt vor den Bedürfnissen der Anderen haben. Und Goho verändert sich, ob man das will oder nicht!

Grundsätzlich finde ich die neue Gliederung des Platzes gelungen. Ob eine öffentliche Toilette die sozialen Spannungen am Platz auflöst mag ich nicht bewerten. Allein mir fehlt der Glaube, wünschenswert wäre es...... Die Menge an weiterhin undiskutiertem öffentlichen Parkraum für Kfzs finde ich ebenso wie individuell erstrittene Platzbeduerfnisse (Stichwort überdachter Fahrrad Parkplatz Nordwesten Ecke für Einzelne) eine Herausforderung- Reduktion für mehr Raum für Platznutzer fände ich da durchaus angebracht.
Ansonsten fände ich es gut, wenn alle vom Platz anvisierten Übergange nochmal auf "Plausibilität" angesehen werden- so wird der Platz Richtung Rohrmannstraße überwiegend auf der Seite Lidl überquert- hier wäre also eine offene Lösung (Gedankenmodell Spielstraße??? ) besonders erstrebenswert.
Gutes Gelingen bei der weiteren Planung und Umsetzung!