Aktuelles Projektgebiet: Was geschah bisher in Bleiweiß und Glockenhof?

Viele Einzelanträge von Bürgerinnen und Bürgern, die den Mangel an Radständern in den Stadtteilen Bleiweiß und Glockenhof beanstandeten, haben dazu geführt, dass sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Vorstadtverein Nürnberg-Gleißhammer und St. Peter von 1899 e.V. und Vorstadtverein Luitpoldhain-Dutzenteich e.V. dazu entschloss, die Radständerinfrastruktur zu verbessern.

Das etwa 0,82 km² große Gebiet mit rund 18.300 Menschen liegt zwischen der Regensburger Straße, Hainstraße, Wodanstraße, Allersberger Straße und Köhnstraße. Erhoben wurde, wo Radständer vorhanden und wie diese ausgelastet sind - meist waren sie überfüllt. Den 136 bestehenden Radständern standen über 400 „wild geparkte“ Fahrräder gegenüber - auf Gehwegen, in Grünflächen, an Schilder oder Pfosten gekettet. Sie engen die Bewegungsfläche vor allem für zu Fußgehende mit und ohne Handicap erheblich ein.

Das Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg hat daraufhin im gesamten Projektgebiet potentielle Standorte für Radständer gesucht. Meist waren dies sehr breite Gehwege oder freie Gehwegflächen an Straßeneinmündungen bzw. neben Hofeinfahrten. Insgesamt wurden ca. 146 Standorte erfasst und mit den zuständigen Dienststellen abgestimmt, um folgende Frage zu klären: Gibt es Einschränkungen aufgrund von Rettungs- bzw. Feuerwehrzuwegen etc. .

Für diese 146 Standorte gab es grünes Licht. Diese sind gleichmäßig über das Gebiet verteilt und sollen gewährleisten, dass von nahezu jedem Wohnhaus ein Radständer gut erreichbar ist. Die Vorschläge wurden bereits mit den Vorstadtvereinen  Nürnberg-Gleißhammer und St. Peter von 1899 e.V und Luitpoldhain-Dutzenteich e.V. abgestimmt, die das Projekt aktiv begleiteten und unterstützen.

Doch niemand kennt den tatsächlichen Bedarf so gut wie die Bevölkerung vor Ort. Daher ist es wichtig, dass Sie uns dabei helfen, die Standorte noch besser auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Daher laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an dieser elektronischen Beteiligung ein.

Unser Ziel ist, bis Anfang 2018 rund 400 Radständer für 800 Fahrräder aufzubauen.