Warum braucht Nürnberg mehr Fahrradständer in der Altstadt?

Nürnberg ist eine der dicht bebautesten Städte in Deutschland. Besonders in Gebieten mit großem Altbaubestand mangelt es häufig an ebenerdigen und sicheren Fahrradabstellplätzen. Unser Ziel ist, durch die Errichtung von Radständern genügend Parkflächen für Ihre Räder zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig ein engmaschiges Netz an Fahrradabstellanlagen gesamtstädtisch anzubieten.

Das Fahrrad wird dann häufiger genutzt, wenn es nicht erst aus dem Keller oder dem Hinterhof geholt werden muss. Zudem erhöhen Radständer sowohl die Diebstahl- als auch die Verkehrssicherheit. Denn wer keine Möglichkeit hat, sein Fahrrad sicher anzuketten, nutzt eher ein älteres und vielleicht weniger verkehrssicheres Fahrrad. Um den Mangel an sicheren Radständern zu verringern, haben wir im Projekt "Radständer für die Stadtteile" systematisch Abstellflächen in definierten Stadtteilgebieten zur Diskussion gestellt. Erfolgreich haben wir dies bereits in der Südstadt, der Nordstadt, im Gebiet Rennweg, Gärten bei Wöhrd und Veilhof sowie in Glockenhof und Bleiweiß durchgeführt. Das Projekt ist Teil der Radverkehrskampagne "Nürnberg steigt auf".