Was geschah bisher in Gostenhof und in der Rosenau?

Gostenhof und Rosenau sind dicht bebaute Viertel in denen mehr als 25.000 Menschen leben, arbeiten und sich aufhalten. Auch wegen der vielen kulturellen und gastronomischen Einrichtungen locken sie viele Besucherinnen und Besucher sowohl aus anderen Stadtteilen als auch aus anderen Städten an. Mit etwa zwei Quadratkilometer erstreckt sich das Gebiet zwischen der Maximilianstraße, der Reutersbrunnenstraße, der Pegnitz, dem Spittlertor­graben, der Steinbühler Straße, der Kohlenhofstraße und der Austraße.

Der Bedarf an Abstellanlagen für Fahrräder ist in Gostenhof und Rosenau hoch. Im Herbst 2020 hat die Stadt Nürnberg alle Abstellanlagen in Gostenhof in dem Gebiet erfasst. Dabei wurden sowohl die Radständer als auch die dort abgestellten Fahrräder gezählt. Darüber hinaus wurden die Fahrräder gezählt, die außerhalb von Abstellanlagen geparkt wurden. Es bestätigte sich, dass es viele Bereiche mit Defiziten gibt: den rund 950, gut ausgelasteten, Radständern innerhalb des Projektgebiets stehen knapp 650 Fahrräder gegenüber, die keinen Platz an einem Radständer gefunden haben.

Das Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg hat daraufhin im gesamten Projektgebiet potentielle Standorte für Radständer gesucht. Diese wurden innerhalb der Verwaltung mit den zuständigen Dienststellen diskutiert, um Fragen zu klären wie: wo gibt es Einschränkungen, weil die Fläche für zu Fuß Gehende, Gastronomie, Einzelhandel oder für Rettungs- bzw. Feuerwehrzuwege benötigt wird. Die mehr als 60 von uns gewählten Standorte sind gleichmäßig über das Gebiet verteilt und sollen gewährleisten, dass Sie von nahezu jedem Wohnhaus oder Geschäft einen Radständer gut erreichen können.

Doch niemand kennt den tatsächlichen Bedarf so gut wie Sie! Daher bitten wir Sie sich zu engagieren. Helfen Sie uns, die Standorte noch besser auf Ihre Bedürfnisse abzu­stimmen.

Beteiligen Sie sich vom 3. bis 31. Mai 2021.