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Unsere Vorschläge zum Kettensteg

Das Ziel, die Pegnitz in der Nürnberger Altstadt erlebbar zu machen, lässt sich am Kettensteg umsetzen. Der Vorentwurf zeigt hierfür eine Variante mit einem barrierefrei begehbaren und naturnahen Uferbereich auf.

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Unsere Vorschläge zum Weinstadel

Der Bereich östlich des Weinstadels und südlich der Neuapostolischen Kirche soll aufgewertet werden. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Fläche gleichzeitig ökologisch wertvoller zu gestalten.

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Unsere Vorschläge zum Nägeleinsplatz

Eine attraktive Promenade an der Uferkante einzurichten ist das Herzstück des Vorentwurfes. Mehr Grün durch Blumenwiesen und eine Rasenfläche mit mobilen Liegen werden entstehen. Ein Rasenteppich unter alten und neuen Bäumen, leicht erhöht, dient als wertvoller Aufenthaltsraum für Pause und Freizeit. Ein "Grüner Rücken" mit einer Rahmenpflanzung aus Sträuchern erhöht die Vielfalt für Parkbesucher, Vögel und Insekten, gewährt den Anwohnenden jedoch auch die nötige Privatsphäre.

Der Baumbestand soll möglichst erhalten bleiben. Einige Rodungen werden dennoch notwendig sein, um die Wege anzulegen und Zugang zum Wasser zu schaffen. Bei der Neupflanzung von Bäumen werden Arten gewählt, die mit den durch den Klimawandel verursachten Anforderungen gut zurechtkommen und einen hohen ökologischen Wert bieten. Mit dieser Planung kann das in den Bürgerbeteiligungsformaten von 2018 oft genannte Ziel "mehr Grün für den Nägeleinsplatz" realisiert werden.

Ein weiteres, wichtiges Ziel der Stadt Nürnberg ist es, die Pegnitz sowohl erlebbar zu machen als auch den vorhandenen Kühlungseffekt für Anwohnende und Passanten zu nutzen. Die bestehende Brüstung durch ein Geländer zu ersetzen wird den Blick für alle Nutzenden auf den Fluss ermöglichen - sogar von den neu zu schaffenden Aufenthaltsorten und Sitzflächen aus. Der gesamte Nägeleinsplatz mit seiner Uferpromenade wird barrierefrei ausgestaltet. Eine Beleuchtung ist im Abschnitt der Pegnitzpromenade am Nägeleinsplatz nicht vorgesehen, wie bisher auch.

Um das Ziel "mehr Grün am Nägeleinsplatz" zu realisieren, werden 20 der vorhandenen Pkw-Stellflächen aufgelöst, die Fläche entsiegelt und die nächtliche Beleuchtung reduziert. Der Vorentwurf übernimmt die in der Machbarkeitsstudie formulierten Anforderungen zum Thema Verkehr und Mobilität. Vorgesehen ist nun:

  • Die am Nägeleinsplatz verbleibenden Stellflächen werden künftig alle unter die Bewohnerparkregelung fallen. Damit sind am direkten Standort 25 solcher Plätze vorhanden. Dazu entstehen 28 überdachte Fahrradstellplätze.
  • Im nahen Umfeld entstehen acht neue Bewohnerstellplätze am Maxplatz sowie 13 neue Bewohnerstellplätze am Geiersberg. Damit stehen 46 Stellplätze für Anwohnende zur Verfügung (gegenüber 39 bisher).
  • Vier Stellplätze werden zu Fahrradstellplätzen mit begrünter Überdachung umgewandelt.

Mögliche Variante: Nächtliches Abschließen

Der öffentliche Raum am Nägeleinsplatz kann mit einem rund 2,30 Meter hohen Zaun eingezäunt werden. Ein Schließdienst könnte dies durchführen und damit wäre der Bereich während der Abend- und Nachtstunden unzugänglich. Der Zaun würde über etwa 170 Meter Länge erstellt werden, und ließe drei Zugänge zum Gelände zu. Details zur Lage des möglichen Zauns und der Zugänge sehen Sie auf dem jeweiligen Planausschnitt.

Der Vorentwurf würde dafür sorgen, dass der Nägeleinsplatz deutlich entsiegelt und damit grüner sowie ökologisch vielfältiger wird. In der Bildergalerie erhalten Sie vertiefende Einblicke in die Planungen. Weitere Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich und bewerten oder kommentieren Sie den Vorentwurf und die beschriebene Variante für die Nachtstunden für den Bereich am Nägeleinsplatz. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen!

Kommentare

Hallo,
als ich den Entwurf mit der Option des abschließbaren Zauns gesehn habe, war ich sofort begeistert. Das wäre wirklich eine sehr sinnvolle und anwohnerfreundliche Variante! So hätten die Nichtanwohner unter Tage die Möglichkeit dort zu verweilen und die Anwohner abends/nachts trotzdem ihre Ruhe, die wohl mit Sicherheit ausbleiben würde, wäre es offen zugänglich. Da es zwar heißt, man dürfe sich von der Lautstärke der Feiernden/Betrunkenen/Jugendlichen nicht entmutigen lassen (was ich als Anwohnerin eine Frechheit finde), da es ja für alle einen Mehrwert gibt, wäre das ein wirklich netter Kompromiss.
Bitte verwirklichen!! Kann ja gerne bis 20/21 Uhr offen bleiben, aber bitte wenigstens nachts etwas Ruhe (solange die noch vorhanden ist, wenn ein "Wasserkraftwerk" auch noch gebaut wird *zwinker*).

dass, wenn der Nägeleinsplatz eingezäunt ist, die "Nachtschwärmer" den einzig verbleibenden Weg nehmen "müssen"? Und der geht direkt an den Fenstern der Anwohner vorbei - Pinkelpause inklusive? Das ist doch nicht wirklich das was die Anwohner wünschen, oder ?

Haben Sie bedacht, dass die Pinkelpausen dann eben mit dem Verweilen im Park zusammenfallen? Außerdem sieht man jeden Tag, wie die jetzige von Ihnen genannte Strecke zum Teil so vollgesch… ist, dass man denkt, das ist eine öffentliche Toilette! (sieht man gut an den vielen Taschentüchern, die links vom Weg liegen). Diese Leute und deren Hinterlassenschaften werden ja nicht weniger, nur weil sie sich in dem Park verteilen können. Also ändern würde sich mit Zaun garnichts, der Pinkelweg wird jetzt auch zur Genüge genutzt.
P.S.
Nachtschwärmer laufen da eh nicht lang, weil die vorne auf der Straße bleiben ;-)

die Variante mit dem Zaun! Ein Park ist ein öffentlicher Ort und als solcher sollte er auch jederzeit für alle Bürger zugänglich sein.

Ich wundere mich doch sehr, dass man als Anwohner in der Innenstadt scheinbar "überrascht" ist von der Tatsache, dass sich hier zu allen Tageszeiten Menschen aufhalten. Wer innenstadtnah wohnen möchte, muss in meinen Augen auch mit dem entsprechenden Umfeld leben, d.h. intensiv genutzte öffentliche Flächen und ggf. Lärm. Wenn man nachts seine Ruhe haben möchte, ist eine Wohnung in ruhigeren Stadtteilen vielleicht doch die bessere Wahl.
Auch rein optisch finde ich den Bau eines Zaunes einfach unmöglich, denn dieser vermittelt den Eindruck einer Exklusivität für Anwohner. Und soll der Platz nicht erneuert werden um für ALLE Nürnberger attraktiver zu werden? Ein Zaun widerspricht doch genau diesem Ziel.

Ich kann jedenfalls nur den Kopf schütteln angesichts dieses Vorschlages. Ein Zaun wäre ein großer Schritt zurück und entspricht nun wirklich nicht dem Anliegen, den Ort für die Menschen zugänglicher zu machen.

Der Beitrag von Gast am 24. Sep. 2019 um 10:15 Uhr bringt meine Meinung auf den Punkt. Ein öffentlicher Platz sollte nicht durch einen Zaun abgeschlossen werden.

Weil es ein schöner Park werden soll und kein Gefängnis. Ich freu mich, wenn mein Umfeld schöner wird

Der Kontumazgarten ist ein schöner Park. Ob man 300 m weiter erneut einen Park zu Lasten der Anwohner braucht?

Es grünt so schön, nur in der Altstadt, da kommt ja alle 300m ein Park. Soviel Grün verträgt keine Großstadt, mehr Beton und Blech bitte. Was würden die "4 vom Nägeleinsplatz", siehe Bildzeitung, wohl sagen wenn wirklich "abgeholzt" werden würde und ein schöner 5-stöckiger Bau, wie es vor dem 2. Weltkrieg am Nägeleinsplatz ausgesehen hat, vor die "Nase" gesetzt werden würde? Arme Anwohner, die tun mir schon bei der reinen Vorstellung der Idee leid.

Ironie kommt doch in den Medien nicht an, Herr oder Frau Nachbar. Wer betroffen ist, betrachtet das als Verhöhnung!

Die Variante mit Zaun lehne ich ab. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ziel. Mir ist nicht klar, warum so viele Parkplätze wegfallen müssen. Bitte mehr erhalten! Die Anwohner sollen weiter die Möglichkeit haben, ihr Auto abzustellen.

Das Blech muss weg: Autos und Zäune. Welch fatale Signale, Trumpismus pur. Veränderungen bedürfen immer eines gewissen Rückgrats. Bitte macht den Nägeleinsplatz zum Nägeleinspark.

300 m weiter gibt es den Kontumazgarten, ein schöner Park.....
Mit Trump hat das alles nichts zu tun!

Ich finde Kommentare ohne Argumente leider wertlos. Wenn lediglich ein Platz ohne Autos einen Platz lebenswert machen, dann wird das in einer Großstadt schwierig für Sie einen passenden Platz zu finden. Zu Ihrer Aussage über Veränderungen fällt mir ein passendes Zitat ein:
Sometimes it payes off to stay strong , to get the things you want! - Donald J. Trump
Viele Grüße

Der Verfasser des Kommentars möge bitte den herbeifantasierten Zusammenhang zwischen Anwohnerparkplätzen in einer deutschen Stadt und Donald Trump erläutern.

Die Variante mit Zaun lehne ich ab. Die Parkfläche ist öffentlich und "gehört" nicht nur den Anwohnern. Auf lange Sicht wäre eine Variante mit dem kompletten Wegfall der Stallplätze wünschenswert - man kann ja nach Einführung des Park- konzeptes für die Altstadt noch weiterdenken und -planen.

...sind in der Stadt Nürnberg leider nicht umsetzbar. Ich bin sicherlich nicht der einzige Anwohner der liebend gerne bereit wäre, monatlich 30 Euro für einen Stellplatz in einem der umliegenden Parkhäuser zu bezahlen. Insbesondere nachts herrscht dort gähnende Leere.
Seitens der Stadt Nürnberg hört man leider immer nur, dass derartige Lösungen aber nicht möglich sind, da die Parkhäuser privat bewirtschaftet werden.
Wo ein Wille ist, sollte eigentlich auch ein Weg sein....

30€ wäre ein pragmatischer Ansatz, aber dafür muss die Stadt einen Zuschuss leisten, den bekommen im Moment nur die Radfahrer und viele andere, aber nicht das böse Auto!

Der Nägleinsplatz ist für mich, als „Neu-Nürnberger und Bewohner der Region, der schönste Platz, an dem ich mich auch täglich erfreue. Einer gelungenen Neugestaltung ist im Prinzip nichts entgegenzusetzen, obwohl es dort auch jetzt schon sehr schön und friedlich ist. Ich fände es sehr wichtig, dass keine Gastronomie neu entsteht und die vorhandene nicht erweitert wird. Es muss auch möglich sein, dort einfach zu verweilen, ohne etwas verzehren zu müssen.
Ausgesprochen wichtig ist aber der Erhalt, bzw. die Erweiterung der Parkmöglichkeiten, denn schon jetzt ist es ein Problem einen Parkplatz zu finden. Wenn man nach 20.00 Uhr nach Hause kommt, ist es Aussichtslos!!!

Nürnberg ist eine der dichtbebautesten Städte Deutschlands und hat nun mal eine enge Innenstadt. Da kann man heutzutage einfach nicht mehr mit Autos / Parkgewohnheiten argumentieren. In der jetzigen Diskussion um Klima und Zukunft müssen wir JEDE Möglichkeit nutzen, die Innenstadt erträglich in den heißen, trockenen Monaten zu machen. Also unbedingt weniger Parkplätze, mehr Grün, mehr Wasser. Bitte einmal über Mobilitätsalternativen nachdenken - teilen statt besitzen ist gerade in Quartieren doch ein Alternative. Vielleicht findet sich je etwas attraktives über nebenan.de

Ich teile Ihre Meinung, bloß keine Gastronomie oder ähnliches.

Allerdings wäre es nur konsequent auch auf die restlichen 25 Parkplätze hier zu verzichten und den Platz zu einem "richtigen" Platz zu machen.
Parken kann man auch woanders (bspw. im Parkhaus)

Das sagen Sie mal zuerst den einpendlern, die den Anwohnern die Plätze zuparken, statt ins Parkhaus zu gehen.,,,

Ein Auto kann ich ins Parkhaus stellen - einen Baum aber nicht. Grün muss endlich Vorrang vor Autoblech haben! In der Altstadt haben wir leider nicht genug Platz für Grün und Autos. Bisher hatten immer nur die Autos Vorrang. Wer wirklich einen Klimawandel will, wer will, dass die Altstadt sich im Sommer nicht noch mehr aufheizt, der kann nicht erwarten, weiter Anspruch auf seinen Parkplatz vorm Haus zu haben. Wenn auch die Zufahrt in die Altstadt für Auswärtige begrenzt wird, dann wäre genügend Park-Platz für die Anwohner. Für Auswärtige ist genügend Platz in den Parkhäusern.
Die Verminderung der Parkplätze am Nägeleinsplatz ist somit schon ein Kompromiss. Wenn dort jetzt alle Parkplätze als Bewohnerparkplätze umgewidmet werden, dann gibt es doch eigentlich keinen Grund zur Beschwerde der Anwohner.
Ich bin jedenfalls für so viel Grün wie möglich - wenn nötig auch auf Kosten der Parkplätze.

Die Problematik mit den fehlenden Parkplätzen wird immer schlimmer. Daher ist es keine gute Lösung, wenn man den Parkraum weiter verringert, um mehr grün in die Stadt zu bringen.

Keine Frage, es ist gut, dass alles schöner werden soll, aber es muss trotzdem auch dafür gesorgt werden, dass die Anwohner keine unnötig langen Wege haben, um ihr Auto aus- oder einzuladen, ihre Tiere zum Tierarzt oder die Kinder zum Doc zu fahren. Pflegedienste, Handwerker etc. müssen auch Parkplätze finden, wenn sie ihre Arbeit in den Anwohnerbereichen erledigen sollen.

Man kann daher nicht immer nur Parkplätze vernichten, sondern muss auch in diese Richtung Alternativen anbieten,

Fahhradparkplätze gibt es kostenlos, auch überdacht. Parkhäuser sind oft leer, weil für Dauerparker/Anwohner mit über 150 € je Monat zu teuer. Wie wäre es, einen Zuschuss zu geben?

Der Verfasser des ursprünglichen Kommentars ist vermutlich kein Altstadtbewohner, sonst wüsste er dass Anwohnerparkplätze sehr häufig schamlos von Nichtanwohnern genutzt werden. Bei Großveranstaltungen wie Christkindlesmarkt, Blaue Nacht, Bierfest, etc. ist dies besonders "schön" zu beobachten.
Wie "gut" eine Begrenzung der Zufahrt für Auswärtige funktioniert, sieht man übrigens an der nicht wirksamen Begrenzung der Reisebuszufahrten.
Der Ruf nach Wegfall der Parkplätze kommt anscheinend am lautesten von denen, die es anschließend - im Gegensatz zu den Anwohnern - nicht ausbaden müssen....

Es gibt in Dtl. kein Recht auf kostenlosen (Dauer-)Parkplatz vor der Haustüre. Zum Be- und Entladen könnte man am Straßenrand Ladezonen einrichten. Wer länger steht, der parkt. Und das kann auch im Parkhaus oder woanders sein. Muss man dann eben bezahlen, so wie Flächen für Bad, Wohnzimmer, Keller usw.

(und das schreibt jemand, der gerne einen Parkplatz anmieten würden, wenn es den einen im Umfeld der Wohnung anzumieten gäbe...)

Wer spricht von „ vor der Haustüre“? Wer von kostenlos? Wenn man so rechnet, empfehle ich die Broschüre : was kostet nürnberg: Opernhaus 140€ Zuschuss je Besucher, Schwimmbad 7€, Kulturladen 7€, von Kitas etc. mit 8-13000€ und Schulen 1900€ nicht zu reden....

Kein Zaun!
Wollen wir künftig den öffentlichen Raum zum "eingezäunten Raum" machen?
Der Nägeleinsplatz ist doch jetz auch offen! Ist da jetzt schon jede Nacht Remmidemmi? Davon hab ich aber noch nichts gehört!
Man kann doch nicht jede Verbesserung oder Verschönerung ablehnen, weil es immer Deppen gibt, die sich nicht benehmen können und dann der Mitwelt auf die Nerven gehen.
Einen schöneren Nägeleinspark, aber bitte ohne Zaun!

<Der Nägeleinsplatz ist doch jetz auch offen! Ist da jetzt schon jede Nacht Remmidemmi? Davon hab ich aber noch nichts gehört!>
Wenn da ein "Spielplatz" mit vielen Bänken, Rampe zum Wasser, Aussicht und dazu noch weniger Licht(!) hinkommt, dann können Sie aber drauf wetten, dass sich viele dann da niederlassen werden z.B. zum vorglühen oder nachts gröhlend durchlaufen bzw. als Toilette/Drogenplatz nutzen. (Im Kontumazgarten liegen auch morgens an den (nachts) dunkelsten Stellen die Spritzen rum.)
Das ist doch praktisch eine Einladung, gerade wenn viele Kneipen um die Ecke sind, was in der Hallerwiese z.B nicht der Fall ist.

... oder auch anders. Ich gehe mal auf Ihre Argumente ein:
1. Ein "Spielplatz" ist ja offenbar nicht geplant - lediglich ein Platz mit einer gewissen Aufenthaltsqualität, der vermutlich sogar deutlich einsehbarer ist als bisher. Sprich: Das sorgt für soziale Kontrolle und könnte einigen der von Ihnen geäußerten Befürchtungen entgegen wirken.
2. Woher nehmen Sie die Annahme mit dem Vorglühen?
3. "Grölend durchlaufen" würde ich, wenn ich denn die entsprechenden Locations besuchen würde, im Zweifelsfall am Maxplatz und nicht am dunklen Nägeleinsplatz - egal ob in seinem jetzigen oder dem umgestalteten Zustand.
4. An der Hallerwiese ist praktisch direkt eine Kneipe, die ausschließlich außen ihre Sitzplätze hat. Und dennoch sind mir in den seltensten Fällen Hinweise darauf bekannt, dass die Leute dort nach Schankschluss bis in die Puppen verweilen und grölen.
Ich kann die Bedenken der Anwohnenden sogar teilweise nachvollziehen - aber mit welchem Verve und mit welchem Bild der Mitmenschen hier argumentiert wird (vorglühen, saufen, Drogenkonsum, grölen), das gibt mir schon zu denken. Vor allem, weil eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums oftmals bewirkt, dass genau diese Effekte nicht eintreten, im Gegensatz zu schlecht gepflegten, uneinsehbaren Räumen, die geradezu zu "Missbrauch" einladen.

Gehen Sie doch einfach im Sommer so ab 21Uhr zum Nägeleinsplatz und schauen Sie, was da so los ist, da werden die Handys mit Musik laut gestellt, damit wir auch ja alles verstehen, da wird gesungen, gebabbelt und später am Abend wird die Luft süßlicher (wenn Sie wissen was ich meine). Und den Schnepperschütz vergleichen sie nicht wirklich mit dem Frizz/Coyotebar oder? Bzw. das Klientel. Man kann am Wochehende NIE das Fenster offenlassen, da grundsätzlich immer(!) bis mind. halb 5 irgendwelche Gröhler rumlaufen. Wüsste nicht, dass der Schnepperschütz das auch hat.
Übrigens ist der Kontumazgarten gepflegt und frei einsehbar, trotzallem hab ich da schon Spritzen eingesammelt und liegen die "Klotaschentücher" rum.

1. Der Nägeleinsplatz ist heute zur Hälfte Grünfläche und zur Hälfte Parkplatz. Wenn nun ein Fahrradplatz kommt, werden einige Parkplätze wegfallen. Die verbleibenden Anwohnerparkplätze sind notwendig, ob für Verbrenner oder E-Autos. Sie sind übrigens auch nur bis 22 Uhr für Anwohner reserviert. Auch das Argument der notwendigen befestigten Feuerwehrzufahrt spricht für den Erhalt der bisherigen Parkplatzfläche. Parkhäuser sind für anwohnende Dauerparker zu teuer. Die sogenannten bewirtschafteten Parkplätze in der Zone B sind auch für Kurzparker zugänglich. Da Falschparker nicht abgeschleppt werden, sind diese für Anwohner-obwohl kostenlos-ggfs. oft nicht frei.
2. Da ein Zaun nicht möglich ist, ist die Nachtruhe für die Anwohner stark gefährdet, deshalb ist ein freier Zugang zum Wasser nicht zu befürworten. Die Grünfläche im hinteren Platzbereich sollte optimiert werden.

Warum sind "Parkhäuser sind für anwohnende Dauerparker zu teuer"?

Aber für die Allgemeinheit (und die Steuerzahler) ist es in Ordnung, den Anwohnern einen Parkplatz am Nägeleinsplatz zu bezahlen?
Wer sich eine Auto leistet (will), der sollte sich auch um den Parkplatz kümmern müssen.

ps. Meine Tochter will unbedingt ein Pferd. Den Abstellplatz dafür bezahlt mir dann hoffentlich auch de Staat! Aber bitte direkt vor unserer Wohnung.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Anwohner zahlen Grundsteuer , kfz-Steuer. Auch in Vororten gibt es kostenlose Parkplätze, warum greifen sie das nicht an?

Der geplante Fahrradständer ist leider für die falsche Stelle angedacht!
Anstatt ihn zwischen die Parkplätze zu setzen kann er meiner Meinung nach viel besser an der Stirn/Einfahrtseite rechts und links geplant werden. Vor dem Trafohäuschen( in Einfahrtrichtung) ist genügend Platz - auf der anderen Seite können die Abfalltonnen der Stadt ein Stück nach hinten gesetzt werden. Auf diese Weise würden nicht 4 Parkplätze den Fahrradständern zum Opfer fallen - maximal 1 Parkplatz.
Ausserdem könnte man 'Andenken' am Weinstadel - Westseite die kleine 'Anlage als Fahrradständer umzufunktionieren. - Gehört doch sowieso der Stadt. Wünschenswert wäre es, denn der Weinstadel 'aufgemacht werden würde - und man durch das Gebäude gehen könnte. - Es ist dort sowieso eine grosse ungenutze Halle.

Bitte erst einmal prüfen, ob es ohne Zaun geht. - Wenn es ganz schlimm wird, kann man ja immer noch einzäunen.

Ich weiss nicht, was an den alten rosenbeeten des Nägeleinsplatzes schlecht sein soll und warum diese jetzt offensicghtlich weg sollen? Man müsste sie halt mal pflegen, die waschbetonumrandung säubern usw., dann sieht es auch wieder nach was aus und blüht schön! Es macht doch keinen sinn immer millionen in einen umbau zu versenken, wenn es dann sowieso wieder an personal usw. fehlt das auch entsprechend zu pflegn!

Am aktuellen Layout des Platzes gibt es an sich nichts auszusetzen. Man hat den Platz nur jahrelang vergammeln lassen und versucht nun eine viel zu hohe Zahl an Änderungsideen in die kleine Grundfläche hineinzupressen.
Was spricht dagegen, die Anlage unter Beibehaltung der gegenwärtigen Gestaltung zu erneuern? Wasserzugang gibt es bereits am Kontumazgarten, auf der Insel Schützt und bald am neuen Museum. Eine riesige Liegewiese mit mobilen Liegen bietet die Hallerwiese nur einen Steinwurf entfernt.

Wer den Aussichtsbalkon im Kontumazgarten, und die Stufen am Augustinerhof einen Wasserzugang nennt, war anscheinend noch nie an besagten Orten, wo kann man dort seine Füße in Wasser halten?.
"Versäumniskompensation" kann man eine anstehende Neugestaltung/Sanierung unter der Prämisse einer Weiterentwicklung der Denkweise in der Stadt- und Verkehrsplanung nach 51 Jahren, wirklich nicht sagen. Die "autogerechte Stadt" der 70er Jahre ist ein Auslaufmodell. Die meisten Kommunen sind dabei oder haben schon eine Korrektur in ihrer Sichtweise vollzogen. Alle lieben Kopenhagen, warum? Weil es Wasser, weil es Grün und weil es immer weniger Autos sind, die den öffentlichen Raum prägen. ps so ein Phänomen nennt man Lebensqualität.

Es macht doch keinen sinn immer alles über den haufen zu werfen.
Die rosenbeete am Nägeleinsplatz sind sehr schön, man müsste sie halt mal pflegen und evt. neu bepflanzen, da ist seit jahren nichts passiert. Dann würden diese auch wieder schön aussehen und blühen! Aber jetzt millionen in die neugestaltung versenken und dann wieder, wie gehabt, kein personal für die pflege zu haben kann es doch nicht sein, nur deshalb kommt man dann auf so dumme ideen wie einen zaun und abschliessen. Unmöglich!

Sehr geehrter Gast,
der Zaun war als Ausarbeitung und eine Variante von Anwohnern gewünscht und wurde auch auf der Bürgerbefragung eher abgelehnt. Sör hat zudem versichert ausreichend Budget zu haben um eine weitere Pflege zu gewährleisten.

Tja in diesen Falle ist ja die Messlatte zur Verbesserung nicht allzu hoch, und erscheint durchaus machbar. Probieren geht über studieren. Ansonsten würden wir wahrscheinlich immer noch in Höhlen wohnen.......

Ich möchte mich zuerst für die Arbeit und Gedanken bedanken, die hinter diesem Entwurf stecken. Ich finde den Entwurf ansprechend und finde vor allem die Gestaltung nahe an der jetzigen Gestaltung ansprechend. Man kann sich durch die tollen Modelle das Projekt gut vorstellen.

Mein wichtigster Punkt ist die Anleiterbarkeit des Rückgebäudes vom Maxplatz. Dies ist aus Brandschutzgründen 100% notwendig ist, da eine Anleiterbarkeit auf der Vorderseite nicht gewährleistet werden kann. Dies sollte man sich auch als Gast Autor hier bewusst sein, dass es nicht nur um Lärmbelästigung bei den Beschwerden der Anwohner geht, sondern auch um Sicherheit bei Brand. Durch die alte Bauweise ist Brandschutz anders als bei Neubauten wenig bis gar nicht vorhanden und im Falle eines Brandes kommt es zu einem Aufgebot der Feuerwehr, die mit einem Gewicht von 40 Tonnen nicht in einem Park agieren kann. Sollte der Park daher mit einem sehr kostspieliegen Schotterrasen verlegt werden müssen und man müsste auch auf die mobilen Liegen verzichten, muss überdacht werden ob es sinnvoll ist den Parkpklatz aufzulösen. Grundsätzlich bin ich für eine grüne Altstadt die sich den neuen Klimabedingungen anpasst. Hier ist ein gesunder Mittelweg, denke ich die richtige Lösung. Wenn die Parkplätze reduziert werden, kann man dies auch durch geänderte Einfahrtbedingungen und auch höhere Bußgelder für Falschparker steuern. Sollte dies so umsichtig durchdacht sein wie dieser Entwurf, wird sich eine gute Lösung finden.

Zum Thema Lärm: Da sich an den Grundbedingungen nicht viel verändert, wird es keine wirkliche Verschlechterung zum jetzigen Zustand geben, was die Lärmbelästigung angeht. Dies ist ein Grundsatzproblem ( auch für mich als Anwohner mit Schlafzimmer zum Nägeleinsplatz ) das durch den Vorschlag aber meiner Meinung nach nicht verschlimmert wird. Daher finde ich den Zaun auch unötig. Er ist sehr kostenintensiv und wenig representativ. Dies würde auch die hier viel beschriebene Ästhetik des Platzes zerstören und ich würde auch aus meinem Fenster ungern auf einen Käfig blicken. Wichtig wäre um eine Lärmbelästigung zu vermeiden, Kontrollen in der Hochzeit ( Wochenende ) oder nach Bedarf. Ich habe die Idee der Stadt, einen Nightmanager zu beschäftigen, als sehr ansprechend empfunden. Hier kann man sich dann als Anwohner hinwenden und muss nicht die Polizei beschäftigen, die, auch wenn manche Anwohner dies anders empfinden, wichtigere Aufgaben haben als sich nur um den Schlaf der Anwohner zu kümmern.

Was ich zur allgemeinen Situation anmerken möchte ist, dass ich es traurig finde das ein normales Gespräch über dieses Thema kaum möglich ist und die Arbeit anderer Menschen diffamiert und nicht respektiert wird. Ich würde mir eine sachlichere Diskussion wünschen, wie dies auch bei der Bürgerbefragung möglich war, dank eines meiner Meinung nach tollen Moderators. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu, deswegen sollte man trotzdem nicht vergessen, dass wir an einem Zusammenleben gemeinsam arbeiten müssen, nicht gegeneinander.

Brandschutz ist wichtig, aber deshalb muss man den Schlaf der Anwohner nicht abwerten. Da jedes Angebot sich seine Nachfrage schafft, wird ein Zugang zum Fluss natürlich attraktiv werden für nächtliches Abfeiern, fragen Sie die Anwohner der neuen Norisbucht. Bußgelder sind Bundesrecht, da kann die Stadt nicht eigenständig handeln. Weder Polizei noch Nachtmanager können permanent kontrollieren, wird auch nicht seine Aufgabe sein und der ADN hat um 22 Uhr Dienstschluss.

Müssen wirklich mehr Parkplätze geschaffen werden? Natürlich sind Bewohnerparkplätze notwendig, aber keiner der nicht in der Stadt wohnt muss mit dem Auto rein fahren. Ausreichend behindertenparkplätze und gut ist.

Es werden nicht mehr Parkplätze geschaffen, die sieben sogenannten zusätzlichen müssen über das Neutor angefahren werden. Fremde müssen nicht rein, aber manche Anwohner brauchen einen Stellplatz (Einkaufen am Stadtrand, Getränke, Baumarkt..., Kinder und Alte fahren, zur Arbeit in die Region fahren...)!

Hallo,
ich würde mir wünschen, dass an den Stellen, wo früher die Nägeleinsmühle (Sebalder Seite) und die Dürrenmühle (Lorenzer Seite) standen, Infotafeln angebracht werden, die auf die Geschichte und Bedeutung dieser Betriebe hinweisen.

Kein Fremder (Tourist, Discobesucher...) muss reinfahren, aber vielleicht muss ein Anwohner rausfahren: zur Arbeit in die Region, zum Einkaufen im Getränke oder Baumarkt (gibt es in der Altstadt nicht!), seine Kinder in den Sportverein etc. fahren, nachts, weit draussen, kleine Kinder, alte Leute.....?

Auch wenn die geplante Fischtreppe nicht direkt in das Aufgabenspektrum von SÖR fällt, bleibt jedoch zu bedenken, dass ein frei einsehbare Fischtreppe tendenziell als Mülldeponie genutz werden könnte. Bereits unabsichtlich würde Einsehbarkeit mittels Gitterrost dazu führen dass Müll, bspw. Zigarettenstummel in die Fischtreppe fallen und dort hängen blieben. Eine Reinigung wäre dann auch im Sinne der zu schützenden Fische, und auch der Ästhetik, zwingend notwendig und auch somit auch Kosten- und Zeitintensiv (weil schwer zugänglich).

Vorschlag: Im Bereich der Fischtreppe könnte mittels eines ca. 1m von der Uferkante hinausragenden Balkons die Fischtreppe unzugänglich und uneinsehbar von oben sein. Die bspw. Jugendliche Verlockung Müll hineinzuwerfenum zu sehen was passiert könnte so minimiert werden. Zudem würde eine solche Balkoninstalation den Blick der Passanten auf die Pegnitz und die anliegenden Sehenswürdigkeiten (Weinstadl und Kettensteg) erweitern und auch ein neues Gefühl, ein neues Erlebnis des gesamten Platzes und der Region um den Nägeleinsplatz ermöglichen.

Besonders liegt mir am Herzen, dass der Baumbestand, insbesondere die großen Bäume, die auch vom anderen Ufer aus sehr charakterbildend sind, erhalten bleibt. Hier muss die Planung meines Erachtens "um die Bäume herum" geschehen. Die Idee des Zaunes ist in jedem Fall unsinnig, denn es handelt sich hier um öffentlichen Raum und der gehört nicht den Anwohnern, sondern allen. Eine weitere "Privatisierung" von öffentlichem Raum, ist nicht mit einem sozialen und gemeinschaftlichen Grundverständnis von Stadtentwicklung zu vereinbaren. Ein Zaun ist unakzeptabel und sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Wenn es nachts zu Ruhestörungen kommt, dann gibt es andere Maßnahmen um dem entgegenzuwirken. Sonst müsste man z.B. den Tiergärtnertorplatz in Zukunft nachts auch abschließen. Was die Parkplätze angeht: Wie wäre es wenn man pro 5 Parkplätze, die man nimmt, ein Car-Sharing-Platz einrichtet? Diese Autos könnten dann z.B. zwei mal die Woche und einmal am Wochenende von den Anwohnern kostenlos für die ersten 50 km und 5 Stunden genutzt werden (am Wochenende 8 Std). So könnte vielleicht der ein oder andere auf das eigene Auto ganz verzichten.
Insgesamt darf das Gelände nicht zu durchgeplant wirken. Sterile Grünflächen sind doch furchtbar. Es sollte einen leicht verwunschenen und wilden Charakter erhalten, in dem sich weiterhin Tiere und Menschen aller sozialen Schichten integriert fühlen können. Wilde Ecken und Chaos gehört da meiner Meinung nach dazu.

Große Irritation über den Zaun - kann man nicht machen. Das ist eine öffentliche Grünfläche, die auch ein Durchgang ist bis zum Hauptmarkt. Es ist schon schwierige das noch in der Grünfläche Parkplätze sind. Es wäre gut alle Parkplätze zuentfernen.
Die Planung insgesamt ist gut und sehr ansprechend.

Wer Null-Parkplätze fordert, sollte Alternativen nennen und auch sein eigenes Auto-Verhalten erläutern!

Um die Ecke gibt es ein Parkhaus, über den Fluss mind. eine große TG.
Alternativen sind also vorhanden. Aber es ist natürtlich einfacher und bequeme kostenlose Parkplätze von der Stadt zu fordern, als selbst einen anzumieten...

Ein fester Stellplatz in einem der umliegenden Parkhäuser bzw. Tiefgaragen ist beim derzeitigen Preisgefüge für den Durchschnittsverdiener nicht finanzierbar, allenfalls für gut betuchte Wähler der Grünen vielleicht.
Hier sollte bitte dringend ein Umdenken bei den Betreibern der Parkeinrichtungen bzw. auch der Stadt Nürnberg erfolgen.

In Frankfurt gibt es ein Modell für Teile der Innenstadt: "subventioniertes Anwohnerparken". Bitte Dienstreise beantragen, liebe Planer/innen!

Neben durchschnittsverdienern gibt es auch noch rentner, ggfs. weniger Geld, aber dringendere Bedarf für ein Auto...

Ihr Gestaltungsvorschlag setzt die Ziele der Bürgerbeteiligung konsequent um. Bitte lassen Sie den Zaun weg. Wir sind ein demokratisches und freies Land und das soll auch so bleiben und erlebbar sein. Ein Zaun würde Störenfriede auch nicht wirksam aufhalten sondern ihnen eher einen geschützten Raum schaffen. Wer hier beim Nägeleinsplatz lebt, wie ich, der ist absichtlich in die Innenstadt von Nürnberg gezogen und kann damit umgehen, dass hier auch Touristen unterwegs sind. Wer nicht für die Innenstadt geschaffen ist, dem steht es frei, aufs Land zu ziehen. Die Lösung mit den Bewohnerparkplätzen kann ich nur begrüßen.

90 Prozent des innerstädtischen Verkehrs beschäftigt sich mit Parkplatzsuche. Eine Reduzierung der Parkplätze in der
geplanten Größenordnung am Nägeleinsplatz ohne entsprechende Kompensation erhöht die Abgasbelastung deutlich.
Die Ausgleichsarbeiten zur Neigungvermeidung erfordern gewaltige Erdbewegungen mit großem Gerät. Deswegen
müssen viele Bäume weichen, die noch Jahrzehnte stehen könnten: in der heutigen Umweltdiskussion politischer
Selbstmord. Die Entfernung der Mauer stört empfindlich das gewachsene historische Stadtbild. Ein Wasserzugang
bietet der Spaßgesellschaft eine weitere Partymeile, um Anwohner bis zum Morgengrauen zu terrorisieren.

Ich verstehe gut, dass Anwohnende Sorge um Ruhestörungen haben. Auch ich wohne in der Innenstadt und ärgere mich manchmal über die Lautstärke. Dass eine Umgestaltung des Nägeleinplatzes der "Spaßgesellschaft eine weitere Partymeile" bietet, halte ich jedoch für überzogen. Am Kontumazgarten oder an der Uferpromenade in Fürth (mit Verweilmöglichkeiten + Zugang zur Rednitz + Café mit Außenbereich) ist mir nicht aufgefallen, dass Personen dort abends, geschweige denn nachts, verweilen. Und notfalls bleibt ja immer noch der Griff zum Handy, um die Polizei zu rufen.

Ich finde es auch schade, wenn Bäume gefällt werden müssen. Nach meinem Kenntnisstand sollen aber mehr Neupflanzungen erfolgen als Bäume des - teils schon maroden - Altbestandes gefällt werden. Ein in der "heutigen Umweltdiskussion politischer Selbstmord" sieht für mich anders aus.

Und ganz grundsätzlich fände ich einen sachlicheren, weniger rhetorisch aufgeladenen Diskurs schön.

Neupflanzung? Die Bäume sind jetzt mind. 30 Jahre alt (wenn nicht sogar älter, sie waren schon ausgewachsen als ich vor 30 Jahren hier eingezogen bin) und dann kommt die Stadt mit Neupflanzen? So kleine Dinger, die nach 20 Jahren nicht mal 2 Meter hoch sind?
Ich dachte, Nürnberg soll grüner werden, weil Co2 und Heiß usw usw? Mit mickrigen neuen kleinen Bäumchen wird das aber nix. Da könnt ihr auch gleich ne Hecke hinpflanzen, Sinn ist der gleiche. Von den Vögeln/Eichhörnchen ganz zu schweigen!

Wenn ich auf den Nägeleinsparkplatz schaue, dann finde ich vor allem die Autos von auswärtigen Benutzern, die doch eigentlich ins Parkhaus gehören. Es ist doch vor allem der Park- und Suchverkehr von Auswärtigen, die wissen, dass in der Altstadt genügend freier Parkraum ist, der nichts kostet oder beim Stellen auf die Bewohnerparkplätze nicht geahndet wird. Wer als Auswärtiger unbedingt mit seinem Kfz in die Altstadt fahren muss, obwohl es ÖPNV gibt, dem müssen wir keinen öffentlichen Raum reservieren.
Am Nägeleinsplatz werden die Anwohnerparkplätze erhalten!

Angst scheint die Mutter vieler "Anwohner" zu sein. Je polemischer die Phrasen, desto größer die Partikularinteressen. Der Bildzeitung sei Dank, sind die 68er vom Nägeleinsplatz, im Konservatismus angekommen. Sex, Drugs und Rock `n` Roll sind endlich ersetzt worden durch Abholzung, Bausünde und Partymeile. psst, "für meine 3 Autos muss aber schon ein günstiger Stellplatz vor der Tür zur Verfügung stehen."

Angst scheint die Mutter vieler Klimawahnsinniger zu sein, die allen Ernstes glauben es würde im Sommer in der Stadt um fünf Grad kühler, weil die Parkplätze am Nägeleinsplatz in eine grüne Wiese umgestaltet werden.

...und jedes (private) Auto, das nicht mehr im öffentlichen Raum herum steht und Platz wegnimmt auch. Die Masse machte.
Hat nix mit Wahnsinn zu tun, sondern ist gesunder Menschenverstand.

Auf diesen wirren, polemischen Beitrag lohnt keine Antwort!

Machen Sie sich nichts vor! 17 große Bäume werden gefällt, das wiegen die 34 (hoffentlich bald) neu gepflanzten Bäume über SEHR viele Jahre nicht auf! Und was soll das Ganze überhaupt? Der Platz war jetzt schon grüner als mancher "Park" in Nürnberg!

Die Bäumfällungen sind für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Kürzlich wurde seitens der Stadt eine Baumbeauftragte benannt, um die Stadt grüner zu machen. Prinzipiell ein begrüßenswerter Schritt. Nunmehr sollen bestehende Bäume gefällt und durch neue ersetzt werden. Bis die neuen Bäume auf dem Niveau der jetzigen sind, vergehen viele Jahre.
Daher sollten die bestehenden Bäume unbedingt erhalten bleiben. Die nunmehr freigewordenen finanziellen Mittel könnten stattdessen z.B. zur Begrünung des Hauptmarktes genutzt werden

Richtig schön war dieser "Nägeleinsweg mit Bänken" nicht wirklich. Zwischendurch war es ein recht verdreckter Platz mit seinen Containern. Ein schön verstecker Parkplatz. Aber kein Platz zur Erholung.

Die Stadt tut insgesamt was sie kann, um Nürnberg grüner zu machen. Es gibt in der Stadt über 80.000 Bäume.
Wenn hier jeder einzelne Baum als systemrelevant bezeichnet wird, ohne den Gesamtkontext zu sehen, dann erscheint das etwas absurd. Ich rate den intensiven Baumschützern sich besser für mehr Bäume insgesamt einzusetzen und den gesunden Menschenverstand im Einzelnen nicht ganz außer Acht zu lassen.

Mit dem Klimawandel werden Hitzeperioden häufiger, länger und heisser. Die beiden letzten Sommer haben gezeigt, dass es wichtig ist, die urbanen Freiräume klimaangepasst zu gestalten um die sogenannten Hitzeinseln zu reduzieren..
Wasser wirkt äusserst positiv und vielfältig auf das Stadtklima und das menschliche Wohlbefinden in Freiräumen. Offene und vor allem bewegte Wasserflächen tragen besonders viel zur Hitzevorsorge bei, vor allem dann, wenn sie erlebbar und zugänglich sind.
Am Nägeleinsplatz ist das Wasser erlebbar, wenn man das Ufer öffentlich und barrierefrei zugänglich macht!.

200 m entfernt wird quasi die letzte unbebaute größere Fläche innerhalb der Altstadt, die hervorragend als Park hätte gestaltet werden können, mit einem Museum zugepflastert uns nun muss krampfhaft der Nägeleinsplatz zum Nachteil der unmittelbaren Anwohner umgestaltet werden. Nachvollziehbar ist das keinesfalls!

Jawohl, hätte man lieber am Nägeleinsplatz bauen sollen, dann wäre es ruhig, das ständige Wasserrauschen ist unerträglich....

...zieht man einfach die der anderen ins Lächerliche.

Einen besseren Beweis für die hier an anderer Stelle bemängelte Diskussionskultur gibt es nicht.

Die Reduktion der Parkplätze im westlichen Teil ist aus Brandschutzgründen nicht realisierbar. Während das Wohnhaus abbrennt, müssen die Feuerwehrmänner erstmal die mobilen Liegen durch die Gegend tragen damit der Löschzug bis nach hinten an den Brandstiftung heranfahren kann? Das kann keine Lösung sein.
Bitte die derzeitigen Parkmöglichkeiten so belassen, auch um den ohnehin schon hohen Suchverkehr nicht noch weiter zu erhöhen.

Es sollte natürlich "Brandort" heißen und nicht "Brandstiftung" :-)

Weder die Machbarkeitsstudie noch die jetzige Vorplanung beantworten die Frage nach Toiletten. An allen vier Planungsabschnitten werden sich viele Menschen aufhalten und in der ganzen Gegend gibt es keine öffentliche Toilette!

Ich möchte als Anwohner ehrlich gesagt keine öffentliche Toilette vorfinden, welche selten gereinigt wird und unter anderem von alkoholisierten Jugendlichen genutzt wird. Zudem stellt sich mitr dann dir Frage der allgemeinen Instandhaltung.

Mit der Umgestaltung wird leider auch altes Grün weichen müssen. Wenn man sich aber die Bäume genauer anschaut, dann fällt auf, dass manche so aussehen, dass sie möglicherweise die nächsten Jahre nicht überleben. Wenn beklagt wird (zu Recht!) dass die Pflege in den letzten Jahren vernachlässigt wurde, dann muss jetzt etwas getan werden. z.B. Bäume, die auch die nächsten heißen Sommertage überstehen. In meinem Garten muss ich auch mal was rausreißen um Neues pflanzen zu können oder wenn ich umgestalte. In den letzten Jahren war die Pflege auch deswegen so dürftig, weil das Geld im Öffentlichen Raum vor allem in die Pflege des Raumes für den motorisierten Individualverkehr geflossen ist. Wäre da Umdenken nicht notwendig?
Für die Anwohner werden die Parkplätze ja nur umorganisiert und bleiben insgesamt in der näheren Umgebung. Dafür erhalten aber auch die Anwohner mit einem schöneren und (hoffentlich künftig) gepflegteren Umfeld einen echten Mehrwert.
Dafür sollte man eigentlich Kompromisse eingehen können!
Bitte unbedingt den ganzen Entwurf umsetzen!

Ein Umdenken ist in diesem Zusammenhang auch von der Stadt Nürnberg erforderlich in Bezug auf alternative Parkkonzepte. Würden z.B. den Anwohnern die umliegenden Parkhäuser zu finanzierbarer Gebühren dauerhaft zugänglich gemacht, wären die berechtigten Kritikpunkte der Anwohner zur Umgestaltung des Nägeleinsplatzes deutlich entschärft.

Damit wäre vielen geholfen: Anwohnern, suchverkehrgeschädigten, der Stadt, den parkbefürwortern, den Stadtplanern, der Luft, den Radfahrern, nicht zuletzt den Parkhäusern. ....

BITTE KEINE PARKPLÄTZE !!!
Diese Neugestaltung und weitere Projekte im Stadtgebiet wären jedes für sich eine Gelegenheit, ein einziges mal Mut zu zeigen und gezielt auf Parkplätze innerhalb der Altstadt zu verzichten.
Sicherlich wird man sich mit einer solchen Entscheidung auch viele Feinde machen. Jedoch ist das ein Prozess, der Zeit braucht, sodass der Traum einer autofreien inneren Altstadt, wofür Nürnberg mit der Burgmauer geradezu prädestiniert ist, ein Stückchen Richtung Realität rücken könnte. Wer sich dazu entscheidet, urban im zentralsten Stadtkern wohnen zu wollen, sollte seinen Lebensstil entsprechend anpassen, oder Platz für jemanden mit mehr Sinn für Stadtkultur machen.

Wer einen Lebensstandard wie vor mehreren Hundert Jahren bevorzugt, möge bitte seinen Lebensstil entsprechend anpassen, in den Wald ziehen und sich auch gleich seine eigene Nahrung anbauen. Denn Essen holen im Supermarkt gibt's dann genauso wenig wie in einer autofreien Altstadt. Gleiches gilt für medizinische Versorgung, Lieferungen per Post, schnelle Hilfe im Notfall, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen...
Dann haben diejenigen Altstadtbewohner, denen der Bezug zur Realität noch nicht abhanden gekommen ist auch endlich wieder ihre Ruhe...

Eine lebendige Altstadt, hat alles Genannte zu bieten, auch ohne Flintstones Mobil. Leider ist das Auto an sich, wie wir es bisher kennen, als 1 Personen Transporter, ein Auslaufmodell. Zurück in der Zukunft, mangelt es nicht an Alternativen, vielleicht aber an Phantasie.

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht weiß sehr wohl, dass das Auto keinesfalls ein Auslaufmodell ist. Der Verkehr hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und wird es auch weiterhin tun, auch der Individualverkehr. Warum wohl werden flächendeckend Autobahnkreuze umgebaut und Streckenabschnitte von vier auf sechs Spuren ausgebaut?

In Fürth wird die Fürther Freiheit autofrei und in Nürnberg wird über ein paar Stellplätze diskutiert.
Wien oder Zürich haben sich schon längst von dieser "zu wenige Stellplatzangst" befreit und setzen klar auf die Karte Lebensqualität in der Stadt = Autos und Stellplätze reduzieren zugunsten des Freiraumes für Mensch, Flora und Fauna. Einige Anwohner sehen sich als "Opfer" und argumentieren aus der Komfortzone heraus, um Veränderungen zu verhindern, dabei wohnen Sie schon an privilegierter Stelle mitten in der Altstadt im Grünen und am Wasser. Darüber sollten Sie sich glücklich schätzen und keine privaten Ansprüche an den öffentlichen Raum stellen. Dieser gehört der gesamten Stadtgesellschaft, die Südstädter lassen Grüßen.

Wie oft haben Sie, als offensichtlicher Südstädter, bisher den Nägeleinsplatz bzw. andere umliegende Grünanlagen genutzt?

Vielleicht sollte man die Südstadt als erstes autofrei machen?

Ich bin zwar nicht der Verfasser des ursprünglichen Kommentars, habe aber dennoch zwei Fragen:
- Wie kommen Sie drauf, dass der Kommentator ein Südstädter ist?
- Was spielt das für eine Rolle? Vielleicht ist der/diejenige ja sogar aus Sulzbach-Rosenberg, arbeitet in Nürnberg und verbringt jeden Tag seine Mittagspause bei einem Spaziergang an der Pegnitz entlang des Nägeleinsplatzes. Dann würde er den Platz vermutlich mindestens so intensiv nutzen wie die Anwohnenden und hätte damit ja wohl auch das Recht, seine Meinung dazu zu äußern?

Und eine Anmerkung: Ich habe selbst lange genug in der Südstadt gewohnt um sagen zu können, dass weniger Autos diesem Stadtteil verdammt gut tun würden. Und die Luxusprobleme von wegen 20 Parkplätzen weniger am Nägeleinsplatz klingen aus den Ohren eines (Ex-)Südstädters wie der blanke Hohn. Auch wenn es für die Altstadt-Anwohner am Maxplatz schwer vorstellbar ist: Der Parkdruck in anderen Vierteln ist mindestens genauso hoch, wenn nicht sogar höher.

Wenn jeder nun über den Stadtteil des anderen abstimmt, dann ist was los in Nürnberg. Die Altstadt hat nicht nur Rosinen, da gibt es auch Zitronen!

Merianin-Uferweg (2. Teilbereich Nägeleinsplatzpark)
Die Kennzeichnung als „Merianin-Uferweg“ (oder „Merianin-Uferpromenade“) soll hier fortgeführt werden ebenso wie die Schmetterlinge in regelmäßigen Abständen in der Pflasterung (siehe östlicher Abschnitt bei der Neuapostischen Kirche).
Schautafeln mit Informationen über die historische Bedeutung der Mühlen und ihre Zerstörung im 2. Weltkrieg mit Auflösung des Rätsels über den Namen „Nägelein“ mit der entsprechenden Nelken-Darstellung der Merianin sind wünschenswert.

Einen Zaun an der Stelle aufstellen zu wollen würde sich als absolutes Geldgrab erweisen! Wie andere Städte vorgemacht haben, hat ein Zaun kaum einen Effekt auf nächtliche Besucher. Wenn dieser nicht die ganze Nacht durch einen Wärter bewacht werden würde, könnten Menschen einfach darüber klettern, es sei denn man würde einen Stacheldrahtzaun aufstellen und den ganzen Platz in eine Hochsicherheitsgefängnis umwandeln... Wie auch immer, es wird deutlich das ein Zaun nicht wünschenswert sein kann.
Bedenkt man die vielen Kommentare die sich sorgen um den Feuerschutz machen muss auch hier bedacht sein, dass ein Zaun der lengs der Häußerfront verläuft eine erhebliches Hinderniss für Löscharbeiten darstellt. Mti ausrüstung versehene Feuerwehrmänner/Innen müssten zunächst ein breites Zauntor öffnen um mit dem Feuerauto auf die Parkanlage zu gelangen und danach ständig um den Zaun herumlaufen um beispielsweise von den Feuerwehrautos zu den Häusern zu gelangen.
Also KEIN ZAUN !!!

Das wichtigste ist der Zugang zum Wasser. Ohne den Zugang bleibt es ein relativ langweiliger Transitraum.
Eine Grünanlage an Stelle von Parkplätzen zu Bauen ist ein tolles Zeichen. Da können auch ein paar Bäume fallen - es werden ja auch doppelt so viele nachgepflanzt.

Ich wisserd a Plätzla an der Pengertz. Do wemm mer uns nur drauerdn do gengerds
Singt die Frankenbänd und könnte direkt den Nägeleinsplatz gemeint haben.
„Do gengerds“, einen attraktiven Zugang zum Wasser zu schaffen und einen schönen Nägeleinsplatz, einen kleinen schönen neuen Platz im Hallertörchen, eine schöne Sicht auf den Turm am Weinstadel mit Blick auf die Pegnitz…
Ja wenn wir uns nur trauen würden!
Ein schöner und attraktiver Entwurf liegt auf dem Tisch. Die Altstadt braucht solche Plätze. Zur Erholung. Kühle und schattige Plätze im Sommer in der aufgeheizten Altstadt. Als schönen Platz in der Altstadt für Anwohner und Besucher. Als Teil einer Nürnberger Stadt am Fluß. Wie in anderen Städten. Wo sie stolz und froh sind, wenn die Stadt ans Wasser kann. In München an die Isar, in Berlin an die Spree, in Würzburg, Bamberg, Schweinfurt an den Main. Selbst Fürth ist stolz auf seinen Zugang zum Fluß.
Wenn die Chance da ist, ein solch schönes Stück am Fluß aufzuwerten und den Menschen zur Erholung zu geben, da muss man sich einfach trauen!

Wie in einem vorherigen Kommentar richtigerweise erwähnt wurde, hat es auch niemanden gestört als sich niemand getraut hat am Augustinerhof statt einer schönen Grünanlage ein Museum hinzupflanzen.
Vermutlich weil vor ein paar Jahren noch nicht die Klimahysterie ausgebrochen ist.

Ich möchte die Anwohne- und Parkplatzbefürworter einladen, ernsthaft zu prüfen, ob sie sich nicht doch einen Dauerstellplatz im Parkhaus leisten können. Ich spreche aus Erfahrung, die Parkplatzsuche fällt dann weg. Gleichzeitig schafft man für die Menschen mehr Parkmöglichkeiten, die sich das Parkhaus wirklich nicht leisten können, wofür ich größtes Verständnis habe. Alle anderen Argumente, wie "in die Zukunft denken" und so weiter, wurden in anderen Kommentaren bereits ausführlich erläutert. Ich wünsche den Entscheidungsträgern, unabhängig von der bevorstehenden Wahl, zukunftsorientierten Mut!

Vielleicht kann die Stadt die Parkgebühren durch Zuschüsse senken, auch so kann man Stellplätze schaffen und Platz für mehr grün erhalten....

Dies wäre ein wahrlich wünschenswerter Schritt. Umliegende Parkhäuser gibt es genug, deren Auslastung liegt insbesondere werktags nach Feierabend im unteren zweistelligen Prozentbereich. Es sollte damit genug Kapazität vorhanden sein, um einem erheblichen Teil (wenn nicht gar allen) der Anwohner einen Stellplatz für Ihr Fahrzeug zu ermöglichen, ohne negative Auswirkungen für die auswärtigen Parkhauskunden.

Vorweg: Der Planungsprozess und die Bürgerbeteiligung waren bisher vorbildlich. Vielleicht schon etwas zu aufwändig?!
In Zeiten des Klimawandels brauchen wir in Nürnberg viel mehr Bäume u.a. als Schattenspender. Es sollten deshalb ohne Not keine alten Bäume gefällt werden; Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei der Umgestaltung des Parks 18 bis 20 Bäume gefällt werden sollen. Neue Bäume brauchen Jahrzehnte bis sie die Wirkung des alten Baumbestandes erfüllen. Es sollte ein Grundsatz der Landschaftsplaner werden, dass um den vorhandenen Baumbestand "herum geplant" wird. Bei Eingriffen in das Gelände sollte der vorhandene Bestand optimal geschützt werden und die notwendigen Vorkehrungen sollten auch konsequent überwacht werden, was leider keine Selbstverständlichkeit in Nürnberg ist.
Bäume sind Schattenspender und deshalb sollten sie auch überall dort erhalten und gepflanzt werden, wo sich Menschen bewegen und länger aufhalten. Z.B. im Bereich der Bänke, die sich an der Uferpromenade befinden. Diesen Aspekt berücksichtigt die bisherige Planung noch nicht und ich würde mich über eine "Nachbesserung" freuen.

In anderen Großstädten – z. B. München, Dresden, Berlin - ist man längst mit großer Bereitschaft an den Fluss gegangen.
Auch die Nachbarstadt Fürth hat gezeigt wie das geht.
Aber in Nürnberg zaudert man wieder mal, weil wenige Anwohner keinerlei Veränderung und Weiterentwicklung wollen. Die Überschrift des Artikels mit Interviews von Anwohnern zum Nägeleinsplatz am 26. Sept. 19 in der Bildzeitung spricht Bände: „Unser Platz soll nicht schöner werden!“
Der Uferbereich am Nägeleinsplatz ist einer der wenigen Stellen, wo man direkt ans Wasser kann.
Der öffentliche Zugang zur Pegnitz muss unbedingt kommen! Sonst lacht nicht nur die ganze Metropolregion über uns.

Der kontumazgarten ist 300 m entfernt, die Insel Schütt 400 m, dazwischen kommt noch der bergauerplatz mit Zugang !

Ein Pegnitz-Zugang am Bergauerplatz? Wo bitte ist der? Und die Terrasse am Kontumazgarten ist zwar eine absolute Bereicherung, aber sicherlich kein Zugang ans Wasser. Das schließt nämlich meiner Meinung nach ein, auch die Füße ins Wasser halten zu können. Und das geht an der Pegnitz in der Altstadt auf großzügig geschätzten 50 Metern (Insel Schütt) - was wahrlich nicht viel ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die Tatsache, dass es 300 und 400 Meter weiter eine Grünanlage gibt, wohl kein Argument ist, den Nägeleinsplatz und sein Umfeld für alle aufzuwerten.

Broschüre "Altstadt ans Wasser" Sept 2012, S.23 : Unterer Bergauerplatz, gegenüber Sacharow-Platz, kurz vor Hoher Steg,

Super, dieser Hinweis. Es ist aber wie ich es vermutet hatte: Das ist eine "Entwicklungsperspektive", also kein Ort, wo derzeit ein Zugang besteht. Vielmehr sind dort: Parkplätze. Insofern ist das zumindest kein Argument in Ihrem Sinne. Aber dennoch vielen Dank für diesen Hinweis, der einer sachlichen Diskussion wirklich zuträglich ist!

Auch dank, man muss Missverständnisse über Ist und Soll nicht eben nicht als Waffe benutzen, wir es oft geschieht....

Auf die Schlagzeile einer BILD - Zeitung hat man keinen Einfluss , die Aussage ist einfach falsch !

Na, da scheint sich ein "Baumfäller, Baumogul und Partygänger" falsch verstanden zu fühlen. Wie heißt es so schön: "Kinder Mund tut Wahrheit kund". Angepasst könnte auch es heißen: "Bild tut Deine Wahrheit kund"

Schön, dass Sie so eine positive Meinung von der BILD haben, weniger schön, dass Sie mit Unterstellung arbeiten. Auf die Bitte einer Gegendarstellung ist die Zeitung jedenfalls nicht eingegangen.

Den grünen Weg an der Pegnitz entlang von der Hallerwiese über den Nägeleinsplatz ins Stadtzentrum zu verbessern ist dringendste nötig. Die aktuelle Planung zeigt viele funktionale Verbesserungen auf wie z.B.: Barrierefreiheit am Übergang zum Nägeleinsplatz, drehen der Treppe am Hallertürlein und auch neue Plätze zum entspannen und erholen. Die Highlights sind aber die Zugänge zum Wasser, der steinerne vor der neuapostolischen Kirche und der naturnahe neben dem Kettenstegbiergarten. Der direkte Zugang ans Wasser wird im Sommer zum Vergnügen für die Kinder. Das historische Bild von dieser Stelle zeigt plantschende Kinder in der Pegnitz, „Past forward“ als Motto auch für Grünanlagen das gefällt mir.
Ich war nur bei einer der vielen Planungswerkstätten und habe mir jetzt alles auf den Seiten genau angeschaut. Sehr gut verständlich von der Stadt Nürnberg stufenweise entwickelt und hier transparent dargestellt. Der jetzige Stand der Planung ist gut durchdacht und hat eine sensible Qualität in der Ausgestaltung. Wenn alles „ohne wenn und aber“ so umgesetzt wird, ist das ein echter Gewinn für uns Anwohner und die Besucher: Viel Grün mit besser erlebbarer Pegnitz in der Altstadt.

Den Nägeleinsplatz aus seinem Dornröschenschlaf zu holen ist lange überfällig! Die Umgestaltung zu einer grünen Erholungsfläche mit Ausblick zum Wasser und dem wunderschönen Kettensteg ist ein Gewinn für alle und schaft eine weitere kleine Perle in der Nürnberger Kette von sehr schönen Grünanlagen die zu einer kleinen Auszeiten im Großstadttrubel einladen.
Die Reduzierung der Parkplätze ist ein mutiger aber auch wichtiger Schritt, zumal an anderer Stelle Ausweichmöglichkeiten zum parken geschaffen werden sollen. Ich bin selbst Autofahrer und weiß, dass das Auto nunmal irgendwo stehen muss. Trotzdem sollten solche Maßnahmen Anlass zum Umdenken geben, hin zu mehr Grün und der häufigeren Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel/Rad, und das Hauptaugenmerk etwas vom Auto nehmen. Andere europäische Metropolen machen es lange vor. Hier werden ganze Straßen/Verkehrsknotenpunkte zugunsten von Grünanlagen und Stadtplätzen umgeplant. Da sollte es in Nürnberg doch auch an so einer kleinen Anlage gelingen, die dadurch einen so großen Mehrwert für Alle schafft.

Der sehr gut gelungene Entwurf muss unbedingt für alle vier Themenbereiche umgesetzt werden!
Die Pegnitz war immer ein intensiv genutzter Stadtraum in der Altstadt.
Hier war echtes Leben. Historischen Fotos mit spielenden Kindern, direkt am bzw. im Wasser,
zeigen das sehr deutlich.
An der Pegnitz lagen bis zum Zweiten Weltkrieg innerhalb
der Stadtbefestigung acht Mühlen. Eine davon war die Nägeleinsmühle.
An deren Stelle ist im Rahmen der Hochwasserfreilegung während des Wiederaufbaus
der bis zu 2 m über der Uferterrasse angelegte Nägeleinsplatz entstanden.
Es ist Zeit, dass die Uferterrasse wieder für die Öffentlichkeit begehbar und erlebbar wird!

Übrigends: Bei der Verkleinerung des Parkplatzes handelt es sich ja bereit um einen Kompromiss aus
aus der Bürgerbeteiligung zwischen den gesamten Platz begrünen oder einen riesigen Parkplatz zu lassen.

Interessant wäre es trotzdem, den gesamten Platz zu begrünen, wenn man schon einmal dabei ist etwas umzugestalten, warum dann nicht gleich Köpfe mit Nägeln machen? Bitte macht einen Park für Alle.

Auto-Parkplätze an dieser besonders wertvollen Stelle in Flussnähe widersprechen einer zukunftsorientierten Stadtplanung. Eine naturnahe aktive Nutzung auch durch die Anwohner kann gerade hier ein wichtiges Zeichen dafür sein, dass die Stadt Nürnberg bereit ist, auf den Klimawechsel zu reagieren.
Ein Autostellplatz beansprucht derzeit am Nägeleinsplatz eine nachgemessene(!) Fläche von 5 x 2,5 m = 12,5 m. Das entspricht einer Balkongröße, von der viele Bewohner’innen in der Altstadt nur träumen können. Mit anteiligen Zufahrtswegen wird damit schon fast eine Fläche in Terrassengröße benötigt.
Falls eine Umnutzung aller Auto-Stellplätze als Projekt derzeit noch zu utopisch sein sollte,
führt vielleicht ein Kompromiss weiter:
Umnutzung eines kleineren Teils am westlichen Ende des Parkplatzes für ‚Urban Gardening‘,
also Verkleinerung um weitere (nur!) sieben Stellplätze zusätzlich zur bisherigen Planung.
in der Planung ist dieser Bereich bereits durch ca. 5 Meter lange Hecken quer zum Zufahrtsweg geschützt. Hochbeete können dort ohne zusätzliche Investitionskosten für die Fläche aufgestellt werden, denn sie wird im Plan als “Natursteinplaster Bestand“ bezeichnet. Auch der Feuerwehr-Zufahrtsweg kann problemlos freigehalten werden.

Diese Lösung erfordert also wenig Aufwand, bietet aber neue Lebensqualität mit Kontakt zur Natur in diesem Altstadtbereich.

Der Nägeleinsplatz sollte sehr behutsam umgebaut werden. Bitte nicht zu protzig anlegen und um die bestehenden Bäume herum planen. Die sind auf jeden Fall wertvoller als die doppelte Menge neuer. Ein Spaziergänger muss nicht schnell von A nach B kommen und kann durchaus auch Kurven laufen.
Der Platz sollte offen und jederzeit zugänglich.bleiben.
Die Stadt muss noch mehr Möglichkeiten für autofreie Mobilität bieten (Fahrradwege, öffentlicher Nahverkehr, auch Car-Sharing), dann tut der Wegfall der Parkplätze nicht weh.

Ich stimme Ihrem Kommentar ja in Teilen zu, aber habe dennoch einige Anmerkungen:
1. Die doppelte Menge neuer Bäume ist vielleicht in den nächsten 5 Jahren noch nicht so hilfreich wie der jetzige Bestand, aber ich denke mal, dass wir vielleicht auch etwas weiter in die Zukunft schauen können.

2. Warum sollte ein Fußgänger nicht auch das Recht haben, möglichst schnell von A nach B zu kommen? Ich persönlich finde Radfahren in der Stadt um ein vielfaches zu anstrengend und nervenkostend, bin passionierter Fußgänger und habe durchaus ein berechtigtes Interesse, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Nebenbei bemerkt werden Fußgänger sowieso schon überall ausgebremst, noch um ein vielfaches mehr als Radfahrer oder vor allem die Autofahrer.

Bei der Frage der Zugänglichkeit und der Alternativen zum Auto bin ich aber bei Ihnen. Und finde im Übrigen den Entwurf insgesamt mit Zugängen zum Wasser ganz hervorragend und freue mich auf eine Umsetzung.

„Nägeleinspark“
Grundsätzlich wäre eine Erweiterung der Grünfläche zu begrüßen, wäre sie nicht mit dem Entfall von 20 Stellplätzen verbunden.
Die dafür angebotenen “neuen“ Parkplätze (am Maxplatz und Geiersberg), sind ja keine echten neuen Plätze, denn auch diese waren als „unbewirtschaftete“ freie Parkplätze zum großen Teil auch jetzt schon von Anwohnern genutzt.
Die Parksituation für Anwohner des Quartiers wurde auch dadurch noch verschärft, dass die ehemaligen ca. 20 Anwohnerplätze zu beiden Seiten der nördlichen Karlstraße (Bereich Augustinerhof) in Zukunft wohl nicht mehr wieder hergestellt werden.
Eine wirkungsvolle Überwachung der neuen Parkplatzregelung können wir uns nicht vorstellen und halten diese für realitätsfremd. Sie würde einen enormen Kontrollaufwand erfordern.
Wie schon auch z.B. die Durchsetzung der bestehenden Regelungen für das Befahren der Fußgängerzonen durch Radfahrer und Autos / ganztägige Anlieferung, das Parken in Fußgängerzonen (z.B. Trödelmarkt), das Parken in der Spielstraße (Karlstr.) absolut nicht in den Griff zu bekommen ist, so wird auch die Einhaltung der neuen Regelung für Anwohner nicht realisierbar sein.

Unterflur-Müllcontainer beim Weinstadel
Sind diese wirklich erforderlich? Der Wegfall der Papier- und Glascontainer am Nägeleinsplatz hat nach unserer Beobachtung keine negativen Auswirkungen.
Das „Vorbild“ Heugässchen halten wir ästhetisch nicht für befriedigend. Der Freiraum um die Einwurföffnungen verleitet zu wilden Ablagen von großen Kartons und sonstigem Abfall, so wie es an den Mülltonnen der Straßenreinigung und den alten Containern am Eingang Nägeleinsplatz der Fall war. An einer sensiblen Stelle gegenüber dem Weinstadel sowie nahe dem stattlichen Sandsteinhaus Maxplatz 7 wäre das ein sehr störender Anblick.

Einbahnstraße Maxplatz
Wir nehmen an, dass die augenblickliche Lösung der Einbahnstraße südlich der Grünanlage mit Platanen mit längs parkenden Autos und erlaubtem Gegenverkehr für Fahrräder erhalten bleibt.
Es ist bekannt, dass diese Situation wegen der Enge des verbleibenden Fahrwegs zu Konflikten führt, in Zukunft noch verschärft durch Lastenräder.
Eine notwendige Verbesserung könnte darin bestehen entweder die Straße entsprechend zu verbreitern oder einen getrennten Radweg in der Grünanlage Maxplatz anzulegen.

Das wäre durchaus interessant zu wissen.

Abgesehen davon: Wollen Sie ernsthaft einen Radweg durch die Grünanlage am Maxplatz legen? Wie stellen Sie sich das vor? Ich hätte da einen Alternativvorschlag: Die Straße am Maxplatz zur Fahrradstraße ohne Parkplätze umwidmen, den gewonnenen Platz für mehr Grün nutzen, und die Zufahrt lediglich für Anwohner zum Be- und Entladen (die berühmten Getränkekisten, Sie wissen schon!) erlauben.

Ich finde die Pläne zur Aufwertung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der vier Bereiche Hallertor, Kettensteg, Nägeleinsplatz und Weinstadel sehr gelungen.
Dass urbane Grünräume (Stadtgrün) und Gewässer (Stadtblau) einen hohen Beitrag für eine gesundheitsförderliche Stadtentwicklung leisten ist wissenschaftlich längst erwiesen.
Wie wichtig sie für das Klima in der Stadt sind war in den beiden letzten Sommern auch deutlich zu spüren.
Der Nägeleinsplatz ist die größte Grünfläche in der westlichen Altstadt mit dem dichtbebauten, steinernen Burgviertel.
Hier bietet sich die Möglichkeit zur Entwicklung von durchgehenden Freiraumachsen vom Halltor bis zum Augustinerhof.
Die Einrichtung von Wegen zum Ufer, für jedermann zugängliche Uferkanten und die Möglichkeit, das Element Wasser erleben zu können, sind für die soziale Gesundheit der Stadt wichtig.

Deshalb müssen der barrierefreie Zugang zur Pegnitz am Nägeleinsplatz und die Stufenanlage am Weinstadel unbedingt realisiert werden.

Wieso müssen noch mehr Parkplätze weichen, es sind eh schon sehr wenig vorhanden.
Etwas zu Begrünen ist ja nicht schlecht, aber wenn die Leute noch länger suchen müssen bis sie endlich parken können, das ist für mich auch keine Lösung!!
Ob ihr Vorschlag für die Anwohnerparkplätze realisiert wird, bezweifle ich, da zu viele Änderungen in diesem Gebiet stattfinden sollen.

Wenn die Parkplätze erhalten, oder vielleicht noch paar dazu kommen, ist das was tolles!!

Leider ist noch nicht überall angekommen, dass der öffentliche Raum begrenzt ist und da die Stadtentwicklung klimagerecht - auch für die nächsten Generationen - sein muss. Die autogerechte Stadt ist schon lange überholt!
Dass es bei den Vorschlag, den Parkplatz zu belassen, um Einzelinteressen geht wurde am 26. Sept. in der Bildzeitung unter der Überschrift "Unser Platz soll nicht schöner werden" sehr deutlich.
Konsequent wäre es deshalb alle Parkplätze am Nägeleinsplatz zu streichen.

Wenn Sie 40 Parkplätze, die täglich mehrfach umgeschlagen werden, also vermutlich 150 bis 200 Parkende pro Tag als Einzelinteressen bezeichnen, ist das Ihre Sache. Die BILD-Zeitung hat nur für aktive Anwohner gezeigt!

Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Klimaapokalypse wäre die einzig konsequente und klimagerechte Umgestaltung, alle Mauern entlang der Pegnitz um 50 m zu erhöhen und somit die Stadt flutsicher zu machen, für die nächsten Generationen.

Nachdem die Mobilität auf verschiedenste Weise zunimmt und der Ausbau sehr wahrscheinlich dazu führt, dass der Verkehr sich von der Straße bis zum Hauptmarkt in den neuen Park verlegt, bitte ausreichend breite Wege einplanen. Und ein 2,30 m hoher Zaun ist Bisse ein Witz.ich bin auch Parkanwohner und mit mehr Qualität kommt mehr Leben Und damit auch mehr Lärm Tag wie Nacht in den Park. Das ist leider so.

Die Promenade wäre ein enormer Gewinn. Pläne unbedingt ausführen!
Und auch für Nachtspaziergänge wäre das Ganze sehr reizvoll. Ruhestörer kann man doch auch auf andere Weise zur Raison bringen. Da muss halt eine Zeitlang der neugeschaffene städtische Wachdienst auch Nachtschichten schieben.
Weshalb sollen ruhige Bürger den Preis dafür zahlen, dass es Rabauken gibt? Die verursachenden Kneipen mit ihren Gästen sind bekannt. Da gibt es doch Möglichkeiten.

Die Wirte fühlen sich nicht zuständig für vorglüher, Junggesellenabschiede, Laufkundschaft!

Es gibt in der Nähe reichlich Parkhäuser, die nicht ausgelastet sind. Dort ist Platz für Autos, sie müssen nicht in der Öffentlichkeit herumstehen.
Die Anwohner haben das Privileg, mitten in der Stadt zu wohnen mit besten ÖPNV- und Fahradanbindungen. Und dann wollen sie auch noch kostenfreie Parkplätze am Besten direkt vor der Wohnung?
Ein Auto kostet Geld. Und Parkplätze kosten auch Geld. Weshalb soll die Allgemeinheit dies bezahlen?
Also keinesfalls den Forderungen nach noch mehr Parkplätzen nachkommen! Sondern im Gegenteil so weit als möglich noch stärker reduzieren!

Wer will hier mehr Parkplätze, es fallen welche weg und es wird schön gerechnet!

Parkhäuser gibt es sehr wohl, aber für 150 Euro Monatsmiete für einen Stellplatz wird sich kaum jemand finden der sich das leisten kann.

Alles wirklich schön und toll gemacht.
Auch ich bin der Meinung dass die alten Bäume integriert und nicht umgesägt werden müssen. Wenn diese dann absterben können Sie immer noch durch neue ersetzt werden. Es werden zu viele alte Bäume einfach umgemacht,

Sie schützen uns vor Staub und vor sommerlicher Überhitzung und sie verdienen unseren Respekt. Sie sind Lebewesen mit eigenem Lebensrecht. Sie dürfen nicht beseitigt werden, nur weil sie – vermeintlich? – im Weg stehen.
Insbesondere auf der Ostseite des ehemaligen Wasserturms am Ufer beim Weinstadel ist es wichtig, dass eine Planung in Zeitstufen realisiert wird. Die sechs Bäume dort müssen gepflegt werden und erhalten bleiben, auch wenn sie altern und ihre Lebenskraft allmählich schwächer wird. Gefällt werden sollen sie erst, wenn herabfallende Äste Menschen in ihrer Nähe gefährden können. Neu gepflanzte Bäume werden lange brauchen, um uns mit ähnlich hohen Baumkronen zu schützen.
Der Wasserturm muss nicht „freigestellt“ werden. Im Gegenteil, in der kälteren Jahreszeit ist das filigrane Geäst zusammen mit dem massiven Turm ein romantischer „Hingucker“, aber ohne Bäume würde sich der Sandsteinturm im Sommer noch mehr aufheizen.
Falls Ersatzpflanzungen unvermeidlich werden, sollen sie an gleicher Stelle erfolgen, d. h. die Treppe zum Wasser sollte dann etwas nach Osten verschoben oder weniger breit angelegt werden. Die freie Sicht auf den Turm bleibt immer noch von Süden (Flussseite) und von Norden (parallel zum Weinstadel) erhalten.

Ich bin absolut für einen Wasserzugang und der Überzeugung, dass die geplanten Parkflächen ausreichend sind.

Die Feindseligkeit die hier den Anwohnern entgegengebracht wird, macht teilweise sprachlos. Mit einer respektvollen und sachlichen Diskussion hat dies nichts mehr zu tun.

Jeder .der hier argumentiert, sollte sich in die Lage der Betroffenen versetzen: Wegfall des bisher genutzten Anwohnerparkplatzes, mehr Suchverkehr und dafür ein Park mit der Gefahr des nächtlichen Abfeierns.....

Liest man die Kommentare aufmerksam wird sehr schnell deutlich, dass oftmals diejenigen am lautesten nach "ABSCHAFFUNG ALLER PARKPLÄTZE" rufen, welche gar nicht in der Altstadt wohnen. Somit können diese die Bedenken der tatsächlichen Anwohner nicht nachvollziehen und sind sogar von den Konsequenzen ihrer eigenen Forderungen gar nicht betroffen. Das ist absurd.

ein Teil der Anwohner ist sicherlich schuldlos, der andere Teil hat mit den selbst aufgehängten Plakaten an ihren Hauswänden und zum Teil im öffentlichen Raum, wie z.B. "Kahlschlag...", "Waterboarding..." und so weiter, ihren Anteil. Da braucht man sich im Nachhinein nicht über fehlenden Respekt und Sachlichkeit zu wundern.

Erlauben Sie mir bitte folgende Korrektur Ihres Beitrags:

"Ein Großteil der Anwohner ist sicherlich schuldlos, ein kleiner Teil hat mit den selbst aufgehängten Plakaten..."

Eine Verallgemeinerung der Plakataktion auf alle Anwohner ist unfair. Die mitunter respektlosen Kommentare gegenüber den Anwohnern führt nur zu noch mehr Ablehnung des Projekts beim oben genannten Großteil...

Die Plakate zeigen nur, dass hier keine Profis am Werk waren, sondern betroffene Anwohner.

Durch die Umgestaltung des Augustinerhofs/Karlstraße fallen ohnehin schon eine nicht unerhebliche Anzahl Bewohnerparkplätze weg. Die Situation wird durch die womöglich bevorstehende Neugestaltung des Weinmarktes noch weiter verschärft.

Auch Egidienberg, Obstmarkt und weitere 10 Plätze werden saniert mit Verlust an anwohnerplätzen und Zunahme an suchverkehr. Als parkhausbetreiber würde ich die Gebühren dann erhöhen...

Hallo zusammen,
der derzeitige Entwurf, den Nägeleinsplatz zu verschönern, enthält einige positive Aspekte, wie etwa einen Zugang zum Wasser, eine Begradigung des Radwegs am Hallertörlein oder die Anpflanzung neuer Bäume. Die Notwendigkeit eines Wegfalls zahlreicher Anwohnerparkplätze sollte jedoch noch einmal gründlich geprüft werden. Dazu muss die gesamte Parkzone B betrachtet werden, am besten erst nach einer Erprobung des neuen Parkkonzepts 2020, wonach Anwohner dann auch die kostenpflichtigen Parkplätze nutzen dürfen. Der Wegfall weiterer Anwohnerparkplätze zusammen mit der Umgestaltung des Weinmarkts bedeutet eine signifikante Erhöhung des Suchverkehrs in der nordwestlichen Altstadt und somit eine erhebliche Verschlechterung der Aufenthaltsqualität für Anwohner und Besucher. Die geplante Kompensierung der wegfallenden Stellplätze durch Umwandlung der freien Parkplätze am Geiersberg und am Maxplatz bringt in Wahrheit keine Entspannung, da dort bereits ohnehin fast nur Anwohner parken! Durch den Wegfall zahlreicher Parkplätze für Anwohner in jüngster Zeit vor allem durch die Baustelle Augustinerhof, aber auch anderer Baustellen (wie Sebalder Pfarrhof, Lammsgasse, Umfeld Parkhaus) hat sich der Parkdruck erheblich verschärft. Betrug die Zeit für die Suche eines Parkplatzes mit Parkausweis B normalerweise durchschnittlich zehn Minuten, fährt man jetzt bereits 20 Minuten, zu Stoßzeiten werktags um 17.00 Uhr und am Wochenende nachmittags bis zu 30 Minuten sinnlos im Kreis. Natürlich ist es ein richtiger Ansatz, Fremdparker in der Altstadt reduzieren zu wollen und auf das Parkhaus zu verweisen, jedoch muss dazu auch wesentlich öfter kontrolliert werden und die Strafen für Falschparken auf Anwohnerplätzen müssen deutlich empfindlicher ausfallen. Ein Wegfall der 24 Parkplätze am Nägeleinsplatz führt zur verschärften Konkurrenz um Parkplätze zwischen Anwohnern und Besuchern, erhöht drastisch das Verkehrsaufkommen durch verstärkten Suchverkehr und führt zu noch mehr Falschparkern im Halteverbot und Feuerwehrzufahrten, so dass nicht nur die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und somit auch von Radfahrern und Fußgängern gefährdet ist, sondern Rettungswege beeinträchtigt werden. Die aktuelle Baustelle am Maxplatz zeigt außerdem, dass bei notwendigen Bauarbeiten auch immer noch andere Parkmöglichkeiten vorhanden sein müssen. Wäre derzeit bereits das Parkplatzangebot am Nägeleinsplatz halbiert und die Parkmöglichkeiten am Weinmarkt nicht mehr vorhanden, könnten Anwohner für die Suche eines Parkplatzes vermutlich eine Stunde rechnen. Das kann nicht im Sinne der Anwohner (ob mit oder ohne Auto) und der Besucher der Altstadt sein!!!
Was die Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Nägeleinsplatz durch das Anlegen einer sog. Heuwiese anbelangt, möchte ich noch zu bedenken geben, dass es auch Menschen mit Heuschnupfen in der Innenstadt gibt. Ich konnte mich im Mai/ Juni immer nur ganz kurz an der Hallerwiese aufhalten und war für die Bänke am Nägeleinsplatz auf gepflastertem Untergrund am Wasser sehr dankbar!!!

Besser kann man es nicht formulieren. Danke für diesen Beitrag, der über den Tellerrand hinausblickt. Ein solcher Weitblick fehlt bei vielen die hier kommentieren. Stumpfe Parolen wie "Das Blech muss weg" sind keine ernstzunehmenden Lösungsansätze.

Ein vernünftiger Beitrag! Hinzufügen muss man, dass weitere 15 Plätze (Weinmarkt, Egidienberg....) in der Innenstadt mit Verlusten an Anwohnerplätzen saniert werden und auf die bestehenden Anwohnerplätze drängen. Ferner werden die fiktiv 824 bewirtschafteten Plätze auch von Kurzparkern belegt und wegen geringem Bußgeld und fehlendem Abschleppen oft nicht zur Verfügung stehen. Dem geplanten mehr an Grün am Nägeleinsplatz steht also ein wesentlich mehr an Suchverkehr und CO2 gegenüber, eine Milchmädchenrechnung!

Sehr geehrte Frau Schäfer,
ich stimme vool und ganz zu. Ganz richtig formuliert.
Die Bewohnerparkplätze müssten 24 Stunden gelten und die Kontrolle muß verschärft werden und die Strafen erhöht. Die Fremdparker lauchen bei EURO 10,00!!!!

Ihr Beitrag trifft meine volle Zustimmung!!

Hallertörlein-Kettensteg-Nägeleinsplatz-Weinstadel

Der vorgestellte Vorentwurf macht auf behutsame Weise die Charakteristika der Nürnberger Altstadt als Stadt am Fluss erlebbar, indem die Achse vom neuen Augustinerhof bis zum Hallertörlein zu einem qualitätvollen Erlebnis-, Bewegungs- und Aufenthaltsraum für Fußgänger und Radfahrer weiterentwickelt wird.
Als Herzstück der Planung ist vor allem der Zugangsbereich zum Wasser am Kettensteg mit seinen flankierenden Geländemodellierungen zu sehen, der Weißgerbergasse, Kettensteg und Hallertörlein vernetzt und den Fluss von Mauer- und Geländebarrieren befreit. Dies ist ein wichtiger stadträumlicher Gewinn, wodurch neben dem Ordnen von Fuß- und Radverkehr ein in der Nachkriegszeit verlorengegangener Aufenthaltsraum am Wasser wiedergewonnen wird.
Im Bereic h Kettensteg/Hallertörlein wäre es erforderlich, die Geschwindigkeit der Radfahrer durch geeignete Elemente zu reduzieren, um die momentan zeitweise Radrennstrecke zu einem gefahrlosen Miteinander von Fuß- und Radverkehr zu verändern. Die vorgeschlagenen Planungseingriffe am Hallertörlein leisten hierzu mit der neuen Wegeführung und der veränderten Treppenanlage einen Beitrag, der aber nicht ausreichend erscheint.
Bezüglich der Rampen- und Treppenanlagen zum Wasser an Kettensteg und Weinstadel sollte geprüft werden, ob anstatt der massiven Steinkonstruktionen leichtere Bauelemente oder Baukonstruktionen ohne große, flächige Geländeeingriffe für Fundamentierungen eingesetzt werden können. Diese wären als Stufen- und Sitzelemente variabel zu modellieren und könnten den bedauerlichen Verlust einiger raumbildender großer Bäume im Uferbereich vermeiden. Hierdurch wird ein Beitrag zu kostenreduzierenden und ökologischen Aspekten geleistet.
Als gelungen ist die Stärkung der Sichtbezüge von der Promenade Nägeleinsplatz zum Wasser hervorzuheben, da durch den partiellen Ersatz der Ufermauer durch transparente Geländer Flusslandschaft und Grünbereiche miteinander vernetzt werden. Die Grünraumplanung verspricht vielseitige Aufenthaltsbereiche für Anwohner und Besucher ohne Zutat attraktionssteigernder Elemente. Eine Einzäunung der Grünanlage wäre ein betreuungs- und kostenaufwendiger unnötiger Käfig. Durch das moderate Planungskonzept ist bezüglich der aktuellen Situation keine Änderung an der Frequenz oder Art der Nutzung zu erwarten.
Die maßvolle Reduzierung des ruhenden Verkehrs am Nägeleinsplatz ist ein richtiger und wichtiger Schritt in der Umstrukturierung der Parkraumbewirtschaftung in der Altstadt. Wichtig für Akzeptanz und Maßnahmenerfolg ist, dass den Anwohnern räumlich und zahlenmäßig ausgewogen Parkmöglichkeiten bereitgestellt werden und diese zeitlich vor den Umbaumaßnahmen zur Verfügung stehen. Zu überlegen wäre, ob das Fahrradhaus zugunsten dezentraler Fahrradabstellplätze entfallen könnte, da erfahrungsgemäß Fahrradhäuser im Laufe der Zeit als Abstellflächen für vergessene „Fahrradleichen“ dienen.
Zusammenfassend sollten zielorientiert qualitätvolle und zugleich wirtschaftliche Lösungen gesucht werden, um den letzten wichtigen Baustein des Projektes „Altstadt am Wasser“ nicht an einer „vorgeschobenen“ Kritik wie Kostenaufwendungen scheitern zu lassen. Es wäre bedauerlich, wenn dieses Alleinstellungsmerkmal der Stadt nicht seinem Wert entsprechend Bewohnern und Besuchern erlebbar gemacht würde.

Konsensorientiert, aber Konfliktfeldern ausweichend,versucht dieser in Architekten-Sprache abgefasste Beitrag eine ganzheitliche Lösung zu zeigen: Kein Wort zu möglichem Nachtlärm, Toilettenproblemen und vermehrtem Park-Suchverkehr!

Auf Heuschnupfen gegen mehr Grün in der Altstadt wäre außer Frau Schäfer wohl weder die Bildzeitung noch Herr Scheurer von der CSU gekommen!
Konsequenz wäre alles Grün zuzubetonieren! Aber Spaß beiseite! Das Parkproblem wird mit oder ohne Nägeleinsplatz noch länger die Bewohner und die Politik beschäftigen. Das muss auch im Wesentlichen die Politik lösen. Die hat es uns auch eingebrockt. Nicht zuletzt auch mit der Senkung der Strafen für Falschparker durch einen vormaligen Verkehrsminister aus Bayern.
Hat also mal nicht so viel mit dem Nägeleinsplatz zu tun. Den Zusammenbruch des Verkehrs mit der Verringerung der Parkplätze am Nägeleinsplatz heraufzubeschwören ist zwar schön für alle fake-news Anhänger. Aber auch wenn alle Parkplätze am Nägeleinsplatz erhalten blieben, würde sich an den Verkehrsproblemen in der Altstadt kaum etwas ändern. Sonst hätte der Stadtrat (auf Antrag der CSU) kaum mit der neuen Parkraumbewirtschaftung versucht neue Lösungen zu suchen. Es braucht neue Denkansätze, nicht immer das Beschwören der alten guten autogerechten Stadt.
Der Nägeleinsplatz ist der Platz in der Altstadt, wo noch die Ausweitung von Grün möglich ist. Autos kann ich auch woanders hinstellen. Grün schaffen nicht!
Wir brauchen aber mehr Grün – wir brauchen die Umsetzung des vorgeschlagenen Konzepts!
Die Verringerung der Parkflächen am Nägeleinspark ist schon ein Kompromiss, auch wenn sich viele die Abschaffung aller Parkplätze und noch mehr Grün dort wünschen. Kompromisse sind aber Grundlage von Politikfähigkeit und Toleranz. Die werden wir in der Klimadiskussion und bei der Lösung der Verkehrsprobleme in Zukunft noch mehr brauchen.

Zitat: "Auto kann ich auch woanders hinstellen."

Bitte um konkrete Beispiele für "woanders"

Die 34 dargestellten Absperrpfosten wirken weit weniger ästhetisch als die aktuellen Parkmöglichkeiten in diesem Bereich.

Wenn es den Verantwortlichen der Stadt Nürnberg wirklich um mehr Lebensqualität und bessere Luft gehen würde, sollten sie die Einfahrt für sämtliche Reisebusse in die Altstadt verwehren. Diese stehen trotz Einfahrtsverbot zwischen 9 bis 18 Uhr permanent mit laufenden Motoren im Halteverbot und in zweiter Reihe in der Weintraubengasse bzw. am Maxplatz. Seit Jahren tut sich hier nichts. Es ist auch politisch nicht gewollt etwas zu unternehmen. Lieber gängelt man die Anwohner - insbesondere jene die auf das Auto beruflich angewiesen sind - mit irgendwelchen Maßnahmen, die letztlich nicht durchdacht sind und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Parkplatz-Suchfahrten führen werden.
Reduzierte Parkplätze, ein paar neue Bäume und eine grüne Wiese werden dann im Hinblick auf die nächsten Wählen als grüne Revolution verkauft. Glauben werden es allenfalls diejenigen, die sich einreden die Entscheidungsschlacht ums Weltklima kann am Nägeleinsplatz gewonnen werden...

Den busausstieg hätte man auch ans beethovendenkmal legen können, 400 m zu laufen ist zumutbar.

Die Berechnung der Gesamtzahl von 46 Anwohnerparkplätzen unterschlägt den Wegfall weiterer Anwohnerparkplätze in der näheren Umgebung und soll wohl eine Beruhigungspille darstellen. Dumm nur dass diese nicht von jedem geschluckt wird.

Zugang zum Wasser unbedingt realisieren. Durchaus auch erwägen den Bereich am Wasser etwas weniger düster und damit feucht zu gestalten. Ein Teil des wild aufgegangenen Gesträuches sollte ausgelichtet werden. Ein Park in der Altstadt kann und soll kein wildes Biotop sein.
Die für die echte Aufwertung des Nägeleinsplatzes notwendige Reduzierung der Parkplätze würde auch bei der Autofahrerfraktion mehr Akzeptanz erhalten, wenn die Kontrolle der Parkplätze merkbar konsequenter durchgeführt würde.
Das Problem des Lärms wird sicher überbewertet, speziell unter dem Aspekt, dass das bereits vorhandene Wehr sowieso für ein Grundrauschen sorgt. Also auf keinen Fall einen Zaun bauen. Wie würde sowas denn aussehen.

Bitte nicht glauben, dass sich bezüglich Kontrolle der Parkplätze etwas ändern wird. Dazu ist die Stadt Nürnberg schon seit Jahren nicht in der Lage, personell und politisch. Bestes Beispiel sind die Reisebusse in der Weintraubengasse und am Maxplatz. Der Ordnungsdienst in der Augustinerstraße ist wirkungslos. Die Zufahrtsbeschränkung von 9 bis 18 Uhr ist schwachsinnig, denn Ausnahmegenehmigungen werden fast allen Busunternehmen ausgestellt. Spricht man Busfahrer darauf an, dass sie mit laufendem Motor im Halteverbot stehen wird man angepöbelt. Weist man Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung auf eben solche Verstöße hin, werden diese nicht geahndet und man muss sich noch dumme Sprüche anhören ("Die Busfahrer machen doch nur ihre Arbeit"). Polizeistreifen fahren teilnahmslos an den in zweiter Reihe geparkten Bussen vorbei. Spricht man mit den Beamten sagen diese ganz offen, dass es seitens der Stadt Nürnberg nicht gewollt ist, an der Situation etwas zu ändern. Schließlich lässt sich mit Touristen mehr Geld verdienen als mit Anwohnern.
Den Mut zu Veränderungen bitte nicht von den Anwohnern einfordern, sondern von den Verantwortlichen der Stadt Nürnberg.

WEINSTADEL
Die Planung bietet eine große Chance den Weg entlang der Pegnitz zwischen Augustinerhof und Hallertor aufzuwerten und die Pegnitz wieder erlebbar zu machen.
Hier kann eine Flaniermeile für Einheimische und Besucher der Stadt entstehen. Dazu sollten jedoch die Karlsbrücke und die Maxbrücke für den Autoverkehr gesperrt werden.

Durch den Rückbau des Garagengebäudes und die Verlegung des Weges an die Pegnitz kommt der Weinstadel besser zur Geltung und der gesamten Bereich verliert seinen „Hinterhofcharakter“. Er wird als Platz erlebbar.
Die Sitzstufen zum Wasser gehören, auch im Sinne einer klimagerechten Stadtentwicklung, unbedingt dazu.

NÄGELEINSPLATZ
Ich habe mir vor Ort - am Nägeleinsplatz und Umgebung - die Planungen angesehen. Dabei wurde mir sehr deutlich, wie schlüssig der vorgestellte Entwurf ist.
Die Verlegung des Weges an die Sandsteinmauer finde ich hervorragend, zumal in diesem Bereich die Mauer für die Fischtreppe geöffnet wird und die Pegnitz dadurch hier besser erlebbar wird.
Die Reduzierung der Parkplatzfläche ist ein Kompromiss zugunsten der Anwohnerparkplätze.
Der Bereich in seiner jetzigen Form wurde vor 60 Jahren errichtet, das heißt für zwei Generationen. Bei der geplanten Umgestaltung geht es also auch nicht nur um uns, sondern darum wie wir unsere Stadträume unseren Kindern und Enkelkindern im Sinne einer klimagerechten Stadtentwicklung hinterlassen.

KETTENSTEG
Die Planung für den Vorraum am Kettensteg kann gefährliche Situationen entschärfen. Hervorragend finde ich den Umgang mit den Höhendifferenzen, die einzelne Funktionen ordnen. Dadurch kann dieser Bereich als Platz wahrgenommen werden. Wünschenswert wäre jedoch noch, die Treppe in der Böschung zur Bushaltestelle wieder einzubauen.
Ein absolutes Muss ist für mich der barrierefreie Zugang zur Pegnitz. Das ist eine einmalige Chance! Auch im Hinblick auf eine klimagerechte Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse der nachkommenden Generationen berücksichtigt.
In einem anderen Beitrag wurde das Thema der Kosten aufgegriffen.
Der Nägeleinsplatz und Umgebung ist eine der Maßnahmen, die im Aktionsplan 2020 enthalten sind.
Für deren Umsetzung haben die Parteien des Nürnberger Stadtrats schon finanzielle Unterstützung zusagt: In den nächsten fünf Jahren sollen im Rahmen des „Aktionsplans – Kompaktes Grünes Nürnberg 2020“ mit 5 x 5 Millionen Euro erste sichtbare Erfolge im Nürnberger Freiraum erzielt werden.
Geld für die Maßnahme ist also vorhanden. Wer jetzt mit der Kostenfrage kommt, der will sich nur um Entscheidungen drücken.
Also packen wir es an!

Ich stehe den Plänen für mehr Grünflächen und einem direkten Zugang zum Wasser am Nägeleinsplatz absolut positiv gegenüber. Hier entsteht ein Ort der für alle Generationen im Viertel einen Mehrwert haben wird: für Familien mit Kindern, für die in der Altstadt Freiflächen zum Spielen bisher Mangelware sind, genauso wie für ältere Menschen, die somit, gerade im Sommer, wenn es in den Wohnungen heiß und stickig wird, ohne weite Wege gehen zu müssen einen Ort finden, an dem sie Grün, Wasser und vielleicht auch wieder mehr Kontakt zu den Menschen aus der Nachbarschaft finden.
Es wäre fatal, auf diesen Mehrwert aus Angst um einen möglichen persönlichen Komfortverlust zu verzichten.
Beispiel Parkplätze: die Lage ist auch deshalb so angespannt, weil während der letzten Jahre zwischen Hallertor und Hauptmarkt eine Menge Parkplätze temporär nicht zur Verfügung standen. Ich bin überzeugt, dass das neue Parkraumkonzept, der Bau der Tiefgarage am Augustinerhof und der Abschluss der Renovierung des Hauptmarktparkhauses sowie der Wegfall der Baustellen die Lage hier deutlich entspannen werden. Die Verlagerung - denn nichts anderes ist es ja - der Parkplätze weg vom Nägeleinsplatz sollte also kein großes Problem darstellen.
Zum Thema Lärm: Es wird sich nicht verhindern lassen, dass sich ab und zu ein Kneipenbesucher auf dem Weg in die nächste Bar oder nach Hause zum Nägeleinsplatz verirrt. Insgesamt denke ich, dass die Aufwertung des Nägeleinsplatzes die Lage sogar eher entspannen wird. Eine gut gepflegte Anlage ohne "Pinkelbüsche" und mit einsehbaren, gut beleuchteten Wegen schreckt eher ab als dass sie anzieht. Und durch den Wegfall der Parkplätze fallen auch die Partygänger aus dem Umland weg, die sich bei der Rückkehr zum Auto lautstark unterhalten, nochmal austreten, auf Mitfahrer warten usw.
Zum Thema Zaun: erstens haben Zäune im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Mit Ausnahme rund um Kinderspielplätze! Sollte ein solcher am Nägeleinsplatz geschaffen werden, würde ich einen Zaun sogar befürworten.
Ansonsten würde der immense Aufwand ja auch nicht den gewünschten Ertrag bringen: Zäune halten durch Alkohol übermütige junge Menschen nicht ab - eher im Gegenteil. Außerdem würde durch den Zaun der einzige nachts verfügbare Fußweg direkt an den Häusern entlangführen. Ich denke, dass dies auch nicht im Sinne der Anwohner wäre...
Und zudem: wer weiß, wie lange uns diese heute zweifellos vorhandenen Probleme noch beschäftigen werden? Verkehr und Mobilität werden sich in den nächsten Jahren verändern und die Kneipenszene und das Ausgehverhalten sind ohnehin ständig im Wandel.
Mein Fazit: die Aufwertung des Nägeleinsplatzes mit mehr Grünflächen und einem Zugang zum Wasser ist ein Projekt, von dem die Bewohnerinnen und Bewohnern der Altstadt für 40 - 50 Jahre profitieren werden. Wir sollten den Mut haben es umzusetzen!

Man kann natürlich jedes Problem versuchen, hoffnungsvoll klein zu reden, die Erfahrung zeigt jedoch, dass solche Probleme auch permanent ansteigen können: Verlagerung der Disco-und Kneipenszene vom Stadtrand in die Innenstadt, Zunahme der Junggeselleninnenpartys, Zunahme des Verkehrs und des problematischen Parkverhaltens usw. Ist erstmal das Angebot vorhanden, kann man schwer zurückrudern. Und für Kontrollen fehlt allerorten das Personal. Und dann sind die Befürworter seltsam still, die Betroffenen allein, lieber Andreas Mittermeier!

Sie haben leider die Beschreibung des Konzeptes nicht gelesen, denn:

"Eine Beleuchtung ist im Abschnitt der Pegnitzpromenade am Nägeleinsplatz nicht vorgesehen"

Im Übrigen wird auch der beleuchtete Teil des Nägeleinsplatzes regelmäßig bei Dunkelheit von Taxifahrern vollgepisst. Wer es nicht glaubt (glauben will), sollte sich mal einen Abend lang dort aufhalten...

In einer demokratischen Stadt gehören die Flächen grundsätzlich allen gemeinsam. Ein Zaun markiert genau das Gegenteil: ein Abschotten, und sei es nur für die Nacht. Beim Hauptmarkt oder bei der Insel Schütt käme kein Mensch auf die Idee, nachts abzusperren, wieso also hier? Für die Bekämpfung von Ruhestörungen gibt es die Polizei.

Spittlertorzwinger, Heilkräutergarten Hallertor, Neutorbastion, Bürgermeistergarten, Burggarten, etc. werden nachts ebenfalls abgeschlossen, sehr undemokratisch. Das scheint offenbar niemanden zu stören, am Nägeleinsplatz hingegen wird ein riesiges Drama um einen möglichen Zaun gemacht.
Die hier so viel gefordeten "grünen Oasen", die "zum Verweilen" einladen, existieren bereits und sollten gemäß den Wünschen vieler nunmehr unbedingt 24 Stunden geöffnet bleiben.

Den Entwurf der Planerin finde ich sehr sehr gelungen und würde mich sehr freuen, wenn die Variante mit dem Wasserzugang umgesetzt wird.
Dass dafür Parkplätze verlagert werden müssen, finde ich nicht schlimm. Ganz im Gegenteil: es darf nicht sein, dass wegen den Individualinteressen weniger, die Allgemeinheit auf mehr Grün und Zugang zu unserem schönen Fluss verzichten muss ... die Variante mit dem Zaun finde ich ganz schlecht.

Wenn ich nur die Vorteile sehe, verstehe ich Sie, wenn ich betroffen bin , dann nicht!

Die Pläne sind toll, besonders das Konzept Wasserzugang. Ich lebe seit 35 Jahren in Nürnberg und habe mir schon immer gewünscht, dass der Fluss nicht anachronistisch und unnötigerweise eingesperrt bleibt, sondern ins Lebensgefühl der Altstadt einbezogen wird. Mit der Gestaltung der Umgebung der Pegnitz wird Nürnberg noch schöner und lebenswerter, und ja, wir brauchen dringend mehr schönen öffentlichen Raum, noch viel mehr! Die Bedürfnisse haben sich geändert, das Wetter wird wärmer, die Menschen leben allmählich mehr wie im Süden und gehen vor die Tür, ganz anders als früher. Kluge Gestaltung kann diese Entwicklung positiv steuern, Festhalten am Status quo bringt nicht nur nichts, sondern schadet nur. Soll das Ganze jetzt ernsthaft am Wahlkampf, an einer Diskussion um kostenlose Parkplätze und Angst vor Ruhestörung mitten in der Stadt scheitern? Wo sind wir denn hingeraten, dass derart egoistischen Sichtweisen so viel Raum geboten wird?

Entzerren wir die Parkplatzsituation lieber kurzfristig mit beherztem und konsequentem Durchgreifen gegen die Ignoranz vieler Falschparker, die täglich eine einfache Rechnung aufmachen oder schlicht ihre finanzielle Überlegenheit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Gemeinwesen zur Schau stellen, indem sie sogar in Fußgängerzonen parken! Langfristig mit einem besseren öffentlichen Nahverkehr, einem wirklich funktionierendem Radwegenetz. Ich habe übrigens selbst ein Auto, für dessen Parkplatz ich bezahle. Bis ich sicher war, mir ein Auto in der Altstadt leisten zu können, nutzte ich die Öffentlichen, ging zu Fuß, fuhr mit dem Taxi, wenn ich ein Auto dringend brauchte. Geht alles und ist deutlich günstiger als auch noch so ein kleiner Kleinwagen.

Auch wir wohnen im nächsten Umfeld, und zwar mitten im Trubel. Wer nachts mal das Haus verlässt — statt sich hinter zugezogenen Vorhängen zu echauffieren — und unvoreingenommen die Lage betrachtet, muss zugeben, dass Betrunkene nächtens nicht die schön gestalteten Plätze oder gar ein Ufer aufsuchen, sondern eher vor den Kneipen abhängen oder sich in unübersichtlichen Gassen aufhalten. Wie an anderer Stelle jemand bemerkte, sind die Hallerwiese und ihr Gegenüber gute Beispiele dafür, dass die Sorgen eher unbegründet sind. Und obdachlose Betrunkene sind ein gemeinsames Thema einer Stadtgesellschaft und sollten nicht als Alibi dafür dienen, nach dem Sankt Florians Prinzip verschoben zu werden und den öffentlichen Raum möglichst unwohnlich zu machen.

PS: Ehrlich gesagt stressen die Massen an Reisebussen zwischen Maxplatz und Hauptmarkt viel mehr als ein bisschen Party nachts.

Es hängt davon ab, wo man wohnt und ob man Tag oder Nacht betrachtet!

In der Weißgerbergasse. Näher am Geschehen geht‘s nicht.

Bitte unbedingt so viel Zugang und Sitzmöglichkeiten am Wasser schaffen wie möglich (durchgängig zugänglich ohne Zaun). Dies schafft an diesem bisher dunklen und ungemütlichen Ort eine ungeahnte Qualität (siehe auch Vorbilder wie Würzburg). Klar ist es an heißen Tagen in den Sommermonaten mal ein bisschen lauter für die Anwohner, aber das gehört dazu, wenn man mitten in einer lebendigen Stadt wohnt und nicht in einem Freilichtmuseum (und es gibt weiß Gott lautere Stadtteile wie die Südstadt in denen sich die BewohnerInnen auch nicht über Auto- und Straßenbahnverkehr beschweren, obwohl sie allen Grund dazu hätten).

Die Planung finde ich sehr gelungen - zumindest in der Variante ohne Zaun. So etwas geht gar nicht, wir reden hier über öffentlichen Raum und eine Wegeverbindung entlang des Flusses. So etwas kann man doch wirklich nicht des Nachts absperren wollen? Selbst Spielplätze, die ab 21 Uhr nicht mehr genutzt werden sollten, werden nachts nicht abgeschlossen.
Die hier oft geäußerten Bedenken zwecks nächtlicher Ruhestörung teile ich nicht. Wenn es offenbar jetzt schon so schlimm ist, wieso sollte es dann schlimmer werden? Das problematische Klientel ist das, welches sich nach dem Dikso-/Bar-/Clubbesuch um 3 Uhr nachts grölend, pissend, k***end in Richtung nächste Location, Bahnhof oder zu Hause aufmacht. Und ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass dieses Klientel sich dann noch eine Stunde am schönen Nägeleinsplatz aufhält um über Gott und die Welt zu philosophieren. Mal abgesehen davon, dass das witterungstechnisch in unseren Breiten immer noch nur an einer handvoll Abenden zu erwarten wäre, wenn überhaupt. Was nicht heißen soll, dass ich dieses Verhalten in Ordnung finde. Aber da braucht es eine andere Lösung und einen Zusammenhang zur Planung am Nägeleinsplatz kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Auch an der Hallerwiese gehen die Leute zwischen 22 und 23 Uhr an den lauen Sommerabenden, wieso sollte das am Nägeleinsplatz anders sein?
Das Argument mit dem Brandschutz muss man natürlich gut prüfen. Etwas überrascht bin ich, dass das noch nicht geschehen ist. Aber das wird natürlich passieren, und dann wird man sehen, welche Lösungen es da gibt. So vehement wie das aber immer vorgetragen wird, vermute ich aber, dass es doch vorwiegend um die Parkplätze geht. Und klar, wenn da 20 Stück entfallen, ist das schon etwas. Man muss aber auch sagen: Das ist öffentlicher Raum, und da würde ich von den Entscheidungsträgern schon erwarten, dass sie die Eier haben, auch mal zu sagen: "Vor 50 Jahren haben wir hier Parkplätze hingebaut, die Zeiten haben sich geändert, die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft als Ganzes auch, und daher entnehmen wir die (knappe) Hälfte der Plätze, um der Allgemeinheit etwas zu geben, wovon wir für die nächsten 50 Jahre mehr haben, als von ein paar asphaltierten Stellplätzen". Mal schauen. Jedenfalls erkenne ich schon das Bemühen der Planer, sich der Probleme anzunehmen. Und dass es dann mehr Verkehrsüberwachung braucht, ist auch klar. Aber bitte in der ganzen Stadt. Und empfindlich höhere Strafen. Dann ließe sich das Problem nämlich auch schnell in den Griff kriegen.

Die Zeiten haben sich in den letzten Dekaden dahingehend geändert, dass die Anzahl der Berufspendler in Größenordnungen zugenommen hat. Insofern ist der Bedarf an Stellplätzen auch ein zeitgemäßes Bedürfnis.

Man hat natürlich in den letzten Dekaden auch alles dafür getan, dass die Zahl der Berufspendler stark zugenommen hat, von gesetzlichen Rahmenbedingungen bis hin zum Straßen- und Parkplatzbau. Will man in irgendeiner Form eine lebenswerte Stadt erhalten, wird man da gegensteuern müssen. Und zwar nicht nur am Nägeleinsplatz. Aber letzlich ist das eine müßige Diskussion. Sicherlich ist nicht jeder einzelne Anwohner am und um den Nägeleinsplatz Berufspendler, genauso wie überall sonst in der Stadt. Aber ich habe diese Diskussionen aufmerksam verfolgt und kenne mittlerweile die Argumente. Sicherlich einige valide Punkte dabei, aber halt auch viel Bequemlichkeit und Festhalten am liebgewonnenen Parkplatz hinter dem Haus. Man wird sehen, was die Politik letztlich entscheidet. Ich wünsche Ihnen aber ganz ironiefrei, dass Sie stets einen Parkplatz finden und sich auch sonst alles positiv entwickelt, selbst wenn die Planung umgesetzt werden sollte. Denn: Möglich ist das, dass es nicht so kommt, wie in den schlimmsten Befürchtungen ausgemalt.

Möglich ist natürlich auch, dass die massenmedial für nächstes Jahr angekündigte Klimakatastrophe, welche hier von vielen als Hauptgrund für den Wegfall der Parkplätze genutzt wird, nicht so kommt wie befürchtet.
Die Argumente der Anwohner für den Erhalt der Stellflächen hingegen beruhen auf Fakten. Was eine deutliche Reduktion der Parkmöglichkeiten bedeutet, wurde bzw. Wwird bei den Bauarbeiten am Maxplatz 2017 bzw. aktuell 2019 deutlich. Ein paar Minuten zum Auto laufen ist sicherlich zumutbar, wenn man aber abends bis zum Vestnertorgraben ausweichen muss, läuft etwas schief...

Die Parksituation ist jetzt schon sehr dramatisch und es gibt ja bekanntlich mehr Bewohnerparkausweise als Parkplätze in der Innenstadt.
Bitte
Eher mehr statt weniger Parkplätze nur für Anwohner und für 24 Stunden
Mehr Kontrollen, auch was die Menschen betrifft, die schon auf den Bänken schlafen und natrülich der Parkplätze auch in den Fußgängerzonen, wie Weißgerbergasse, etc
Keine Heuwiese - Allegrien
Bäume nicht fällen
Danke

Die Parksituation ist ÜBERALL in der Stadt dramatisch. Und warum? Weil im Schnitt PKWs 23 Stunden am Tag ungenutzt herumstehen - mindestens. Und zwar meist im öffentlichen Raum. Das einzige, was die Probleme lösen kann, ist nicht das Schaffen von noch mehr Parkplätzen, sondern die Reduktion von Autos. Letztlich könnten sich sicherlich in vielen Fällen Menschen auch einfach Autos teilen, anstatt das jeder Haushalt eines besitzt. Klar, das geht auch nicht in allen Fällen. Aber wenn mich die Parksituation so sehr stresst, dann überlege ich mir doch, ob ich den Karren wirklich brauche. Vor dieser Überlegung stehe ich selbst auch ständig, nur damit niemand sagen kann "der hat sich leicht reden". Ein mehr an Parkplätzen wird es nicht geben. Ein mehr an Kontrollen wäre wünschenswert. Ebenso ein mehr an Strafgebühren für Falschparker. Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Dann würde sich vieles von dem Problem nämlich von selbst lösen. Aber bei zukunftsgerichteter Entwicklung sollte wo immer möglich grün der Vorzug vor grau gewährt werden.

Allergien: Stimmt. Bitte alles zubetonieren, das ist sicher gesünder.

Bäume nur da fällen, wo für die Planung nötig, und am besten noch mehr Neupflanzungen.

Danke.

...sie müssten nur zu fairen Preisen den Anwohnern zugänglich gemacht werden. Erst dann wird die Parksituation weniger dramatisch.

Viele Beiträge fordern einen Mut zu Veränderungen, Umdenken hin zu mehr grün, Kompromissbereichtschaft der Anwohner bzgl. der Parkplätze, usw.
Ein solcher Mut, ein solches Umdenken und eine solche Kompromissbereitschaft wäre toll in Bezug auf neue Konzepte für das Anwohnerparken.
Das Parkhaus "Hauptmarkt" ist regelmäßig werktags ab den Abendstunden zu maximal 20 % ausgelastet, trotz der aktuell durch die Sanierungsarbeiten reduzierten Kapazität. Dort könnte eine Vielzahl, wenn nicht gar alle, Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen, ohne dass dies eine Konkurrenz für die auswärtigen Nutzer darstellen würde.
Würde man dieses und weitere Parkhäuser in der Altstadt zu einem akzeptablen monatlichen Mietpreis pro Stellplatz (zum Beispiel 30 bis 40 Euro) zugänglich machen, würde sehr viele Anwohner dieses Angebot dankend annehmen.

Diese Maßnahmen könnten ohne großen Aufwand umgesetzt werden mit Vorteilen für alle!

Wir reden über den Nägeleinsplatz und nicht über Subventionen für Parkhausbetreiber.

Wer alternative Lösungsvorschläge pauschal ablehnt, braucht sich nicht wundern wenn die Anwohner die Umgestaltung des Nägeleinsplatzes genauso pauschal ablehnen.

Nicht Parkhausbetreiber sollen subventioniert werden, sondern Anwohner sollen sozialverträgliche Parkgebühren erhalten, s. Frankfurt. Lesen statt bewusst missverstehen!

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Planungen zur Umgestaltung des Hallertörleins und Weinstadels fast ausschließlich Zustimmung finden und somit umgesetzt werden können.
Hauptkritikpunkte am Konzept zum Kettensteg und Nägeleinsplatz bleiben weiterhin die erhöhte Lärmbelästigung durch das Nachtleben sowie der Reduzierung der Parkplätze. Ansonsten finden auch diese Planungen Zuspruch.
Die Lärmbelastigung könnte zum Beispiel durch Ausweitung der Beleuchtung sowie durch vermehrte Präsenz von Sicherheitsdiensten wirkungsvoll eingedämmt werden.
Da somit das Gesamtkonzept zu 90% umgesetzt ist, wäre es ein begrüßenswerter Kompromiss, wenn die derzeitigen Parkplatzkapazitäten erhalten bleiben und der restliche Nägeleinsplatz wie geplant neu gestaltet wird.
Eine gute Möglichkeit für all jene, die von den Anwohnern vehement Kompromissbereitschaft einforden, ihre eigene Kompromissbereitschaft unter Beweis zu stellen.

Die meisten Kommentare sind von namenlosen Gästen erstellt worden, aber was ist mit den Anwohnern die hier leben:
Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

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Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
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Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

Die meisten Kommentare sind von namenlosen Gästen erstellt worden, aber was ist mit den Anwohnern die hier leben:
Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

Die meisten Kommentare sind von namenlosen Gästen erstellt worden, aber was ist mit den Anwohnern die hier leben:
Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

Anwohner Maxplatz 33, 06.10.2019
Die meisten Kommentare sind von namenlosen Gästen erstellt worden, aber was ist mit den Anwohnern die hier leben:
Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

gut das man sich in nürnberg um die wirklich wichtigen dinge kümmert! ich fahre hier jetzt schon täglich ca 10 minuten zwecks parkplatzsuche herum. schön das neue plätze am geiersberg beschaffen werden. meine einkäufe trage ich dann in die winklerstraße oder wie? ein bravo an ihre planungsbüros!
ein bravo auch dafür, das es die stadt nürnberg nicht schafft die verfügbarkeit der anwohnerparkplätze in dem bereich schon jetzt zu steuern. es sind ständig plätze am nägeleinsplatz, in der karlstraße, am maxplatz und am geiersberg gesperrt ohne für adäquaten ersatz zu sorgen. wofür zahle ich eigentlich für den anwohnerparkausweis?????????
es gibt hier nicht zu viele sonder zu wenige parkplätze!

Parkplätze für mehr Grün ist eine Vorgehensweise, die ich mir so in Nürnberg fast nicht erträumt hätte. Dazu noch mehr Sicht auf die Pegnitz durch ein Geländer, super. Frage: kann man den Bedenken der Anwohner mit dem Parkplatz nicht mit einem Sondertarif im Parkhaus Hauptmarkt entgegenkommen oder gibt es das schon?
Und was den Zaun betrifft: einen öffentlichen Platz durch einen Zaun einzugrenzen ist nicht nur optisch schrecklich, es stellt auch irgendwie das ganze Konzept in frage, da man ja ein Konzept für alle Bürger schaffen möchte und eine Stadt auch von ihrer Zugänglichkeit und Lebendigkeit lebt. Vielleicht kann man Schilder aufstellen, die auf die Nachtruhe hinweisen, aber ein Zaun wäre zudem völlige Kostenverschwendung. Ein Zaun in dieser Größenordnung muss ja ein paar 10 Tausend Euro kosten, damit sollte man was viel besseres machen. Zum Beispiel einen vernünftigen Kinderspielplatz (z.B. am Weinstadel).
Vielen Dank für die Entwürfe zu mehr Grün, mehr Zugang/Blick zum Wasser und mehr Aufenthaltsqualität in dieser wunderschönen Altstadt.

Diesen gibt es leider nicht, das ist wohl auch der Hauptgrund für die Diskussionen diesbezüglich.

Die Verringerung der Bewohnerparkplätze (Parkberechtigung mit Parkausweis für Bewohnerparkbereich B) ist solange kontraproduktiv, solange das geplante und noch nicht realisierte Parkkonzept nicht erprobt ist.
Durch zusätzliche Ausweisung von Bewohnerparkplätzen im Bereich Geiersberg (laut Plan 13, nach Ortsbegehung festgestellt maximal 11), die nach Sperrung der Durchfahrt am Weinmarkt nur noch über das Neutor an- und abfahrtmöglich sind, wird zusätzlicher Parkplatzsuchverkehr erzeugt mit den damit verbundenen zusätzlichen Lärm- und Abgasbelastungen.
Damit wird das von der Verwaltung durch die Schaffung von Bewohnerparkplätzen angestrebte Ziel konterkariert.

Eine mögliche Lösung bestünde darin, die im Plan vorgesehenen acht Bewohnerstellplätze zum Westen hin bis in Höhe der parallel laufenden südlichen Fahrbahn zu verlängern (zusätzlicher Gewinn etwa sieben Parkplätze). Vor allen Dingen aber ist eine konsequente Kontrolle der Parkplatznutzung und entsprechende Ahndung für Nutzung der Parkplätze durch Nichtberechtigte notwendig.
Im übrigen dürfen wir als direkte Anwohner feststellen, dass der Platz auch im derzeitigen Zustand durchaus Aufenthaltsqualität den ganzen Sommer über hatte, wie uns manche Besucher bestätigten, die dort gerne wegen des Rauschen des Wehres verweilten, auch wenn seit mehr als zehn Jahren fast keine Pflegearbeiten durchgeführt wurden (ehemalige Rosenbeete sind mit Unkraut überwuchert bzw. nur als umrandete Rasenflächen sichtbar).

Ablehnung der Parkplatzreduzierung für Anwohner:
Die Reduzierung der Anwohnerparkplätze für mehr Grün ist ökologisch lächerlich: ca. 600 qum, und nur ideologisch zeitgeistig motiviert;
Die Aufenthaltsqualität ist jetzt schon beachtlich (tägliche empirische Beobachtung) - für Spaziergänger, Familien, Touristen, etc., die auf den vielen Bänken sich ausruhen, sonnen oder an der Pegnitz sitzen wollen.
Die Kompensation der wegfallenden, ca. 40, Anwohnerparkplätze ist
a. ein ungedeckter Wechsel (neue "Parkraumbewirtschaftung"): bisher ein formalistisches Zahlenspiel, ohne praktischen örtlichen Nachweis, dass es funktioniert; Forderung deshalb: Wegfall von Parkplätzen erst, wenn der Nachweis der Funktionalität transparent dargelegt wird - d.f.: Verschiebung des Wegfalls bis Realitätstauglichkeit des neuen Konzepts!
(außerdem: der Nägeleinsplatz ist von seiner altstädtischen Funktion vergleichbar mit historischen Plätzen, wie z.B. Egidienplatz, Obst- oder Weinmarkt, etc.)
b. eine Milchmädchenrechnung: die meisten der allgemein zugänglichen Parkplätze werden jetzt schon von Anwohnern mit grüner Karte belegt. d.f.: keine wirkliche Verbesserung der Parkplätze für die Anwohner in einem breiten Umfeld (nicht nur Maxplatzanwohner!)

Mir gefällt vieles. Die Erweiterung und Verschönerung des vorhandenen Parks und dessen Ausdehnung. Ein Geländer statt der Mauer ist auf jeden Fall toll. Dass nun eine Lösung gefunden wurde, die sogar eine Verbesserung hinsichtlich Anwohnerparkplätzen bringt finde ich hinsichtlich der geführten Debatten begrüßenswert. Hinsichtlich einer zukunftsorientierten Gestaltung hätten es auch gleich viele oder weniger getan.
Den Zaun finde ich eine seltsame Version des Nachtruheschutzes. Ich fände es sehr schade, wenn es ohne nicht ginge. Wenn man einen Schließdienst bezahlt, kann man auch den Ordnungsdienst bezahlen, der hin und wieder vorbeigeht. Und wenn es tatsächlich zu einer Ruhestörung kommt, kann man auch die Polizei rufen. Die hat es schließlich nicht weit. Ein öffentlicher Park ist für alle da. Die geltenden Regeln gelten (darunter übrigens auch das Verbot des Alkoholkonsums und des Hunde ohne Leine laufen lassens). Aber ein Zaun schließt nicht nur die paar wenigen aus, die sich nicht an diese Regeln halten, sondern auch eine große Mehrheit, die ohne selbst Lärm zu machen die plätschernde Pegnitz, die Fledermäuse darüber und vielleicht eine Nachtigall genießen möchte.

Der Entwurf ist sehr schön und gut durchdacht. Endlich tut sich hier etwas.
Wir brauchen in Nürnberg viel mehr gute öffentliche Freiräume für eine lebendige und grüne Stadt!
Und wir brauchen sie jetzt.
Den Anwohnern werden ja anscheinend gleich viel oder sogar mehr Parkplätze als zuvor zugestanden. Warum sind jetzt immer noch welche unglücklich? Super Wohnlage und sie bekommen statt einem unattraktiven Dunkeleck eine bunte und aufgehellte Stadtkante mit Wasser angeboten...
Bitte den Entwurf ohne Abstriche umsetzen. Wir Nürnberger brauchen keine privaten Parkplätze und keine Angst vor Veränderungen. Wir wollen in die Zukunft gehen, für eine lebendige und lebenswerte Stadt.

Wenn die geplante Umgestaltung einen Sinn machen würde, wäre nichts dagegen zu sagen. Aber nur, weil man einen Fördertopf gefunden hat, umzugestalten, ist nicht sinnvoll.
Das zur Verfügung stehende Geld in eine kontinuierliche Pflege des Platzes eingebracht (statt jahrelanger Vernachlässigung), macht vielmehr Sinn als hektische und großkotzige Pläne, wie die Toponauten diese entwickelt hatten.
Als abschreckendes Beispiel soll hier nur der Aufseßplatz dienen, den man von einem Grün-Platz zu einer Stein-Wüste umwandelte, man könnte auch den Jamnitzerpark erwähnen, der mal einen Brunnen hatte, oder auch die „sinnhafte“ Abholzung am Beethoven-Denkmal; alles Projekte von SÖR ohne das Ende zu bedenken: Schnellschüsse als Kopfgeburten.

Ja, Nürnberg ist lebenswert. Vor allem dann, wenn die unsägliche Kolonne von Reisebussen mit Parken in Feuerwehranfahrten, absolutem Halteverbot, an den Haltestellen des ÖPNV (Sozialgericht) mit entsprechender Behinderung, in zweiter Reihe am Maxplatz mit daraus resultierender Sperre einer Fahrspur die Alt-Stadt wieder verlassen hat.

Als Anwohner schmerzen meine Ohren von Menschen gemachte Töne weit weniger als das viel häufigere und lautere Motorgeheul ein- und ausparkender Autos. Zudem frage ich mich, wie lange noch Autobesitzer für wenige Cents immer teurer und knapper werdende öffentliche Räume und Plätze belegen dürfen. Weg mit dem privaten Blech und her mit Bäumen und Blüten zum Durchatmen und Wohlfühlen für alle! Wem gehört die Stadt? Öffentlich kommt von offen und ist so ziemlich das Gegenteil von eingezäunt.