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Unsere Vorschläge zum Hallertörlein

Die Fläche zwischen der Hallertorbrücke und dem Fußgänger- und Radfahrerdurchlass "Hallertörlein" ist klein, eher dunkel und wird von vielen Radfahrenden und zu Fußgehenden gleichzeitig genutzt.

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Unsere Vorschläge zum Nägeleinsplatz

Eine attraktive Promenade an der Uferkante einzurichten ist das Herzstück des Vorentwurfes. Mehr Grün durch Blumenwiesen und eine Rasenfläche mit mobilen Liegen werden entstehen.

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Unsere Vorschläge zum Kettensteg

Das Ziel, die Pegnitz in der Nürnberger Altstadt erlebbar zu machen, lässt sich am Kettensteg umsetzen. Der Vorentwurf zeigt hierfür eine Variante mit einem barrierefrei begehbaren und naturnahen Uferbereich auf. Auch eine Variante ohne Zugang zum Wasser ist enthalten.

Beide Varianten sehen den Wegfall der bestehenden fünf Pkw-Stellplätze auf der kleinen Fläche vor dem Biergarten vor. Diese werden durch die Ausweisung neuer Flächen für das Bewohnerparken am Geiersberg sowie am Maxplatz kompensiert, wo insgesamt 21 Stellplätze entstehen (Informationen dazu finden Sie hier). Fahrradstellplätze bleiben erhalten, und natürlich ist für Anlieferung, Unterhalt sowie Rettungskräfte die Zufahrt zum Bereich nach wie vor gewährleistet. Der Wegfall der Stellplätze hilft jedoch, die von Fußgängern und Radfahrern viel genutzte Engstelle zu entschärfen sowie einen kleinen Platz zu entwickeln, der den Kettensteg, den Nägeleinsplatz, das Hallertor und den Maxplatz sichtbar und attraktiv verbindet.

Variante "Zugang zum Wasser"

Die auf den Bürgerbeteiligungen von 2018 basierende Machbarkeitsstudie zeigt eine große Treppen- und Rampenanlage, die einen barrierefreien und direkten Zugang ans Wasser der Pegnitz ermöglicht. Die Wünsche aus der Machbarkeitsstudie sind in die Variante "Zugang zum Wasser" des Vorentwurfs eingeflossen. Jedoch ist die Treppen- und Rampenanlage nach Norden in Richtung des Platzes verschoben, um den Eingriff in die natürlichen Überflutungsflächen für Hochwasser-Ereignisse möglichst gering zu halten. Der Rampenweg erschließt das Uferplateau, das bisher der gastronomischen Nutzung durch den Biergarten vorbehalten war, barrierefrei. Der Uferbereich direkt an der Pegnitz bleibt möglichst naturnah erhalten und bietet Erholungssuchenden ein Natur- und Wassererlebnis ohne Konsumzwang inmitten der Stadt. Diese Variante würde das Roden von sechs Bäumen auf dem Uferplateau beinhalten. Vier Neupflanzungen wären geplant.

Variante "ohne Zugang zum Wasser"

In diesem Falle bleibt die bestehende Treppe vom Biergarten ausschließlich als Zugang für den Unterhalt und Notfälle erhalten. Der untere Bereich des Biergartens wird rückgebaut und als grüne Uferfläche angelegt. Bei dieser Variante müssen dann die Wiederherstellung der sanierungsbedürftigen Uferkante und die Schaffung eines Notausstieges für das Wehr realisiert werden. Auf der Überflutungsfläche kann eine nicht betretbare Grünfläche vor der bestehenden Uferwand entstehen. Ein Blick und Kontakt zur Pegnitz ist an dieser Stelle dann nicht gegeben. Der Vorentwurf sieht für diese Variante fünf Neupflanzungen von Bäumen vor.

In der Bildergalerie erhalten Sie vertiefende Einblicke in die Planungen. Weitere Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich und bewerten oder kommentieren Sie den Vorentwurf für den Bereich am Kettensteg. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen!

Kommentare

Ich möchte mich mit meinen Enkeln da hinsetzen wenn es heiss ist. zudem ist seit Jahren. ersprochen, dass Nuernberg Stadt am Fluss werden soll. bitte die Planungen realisieren.

Bitte keinen Zugang zum Wasser realisieren. Oben gibt es genug Möglichkeiten sich aufzuhalten. Und es gibt in der Altstadt schon einige Bereiche, die dem Wasser zugewandt sind. Hier ermöglicht man nur einen dunklen "Versteckraum", der dann nachts zum Alkoholkonsum und zu lauten Gelagen einlädt. Bitte nicht!

Wie schon gesagt, ich kann mich hier auch nur wiederholen. Siehe Weinstadel: Mehr Mut, Wasser tut GUT.

Der Zugang zum Wasser bedingt auch ein "Freiräumen" des Bereiches von düsteren Mauern, Bäumen und Situationen und ist daher sehr zu begrüßen.

Eine sehr schöne Planung, die Variante mit Zugang zum Wasser ist absolut zu begrüßen! Man denke mal an die Uferpromenade in Fürth, wo man die Rednitz wirklich genießen und erleben kann. Davon ist man zwar hier selbst bei der vorgestellten Planung noch weit entfernt, aber so würde die Pegnitz endlich einmal ins Leben der Bewohner der Stadt (merke: es geht hier um mehr als nur die direkten Anwohner - die Altstadt ist nunmal das Wohnzimmer der gesamten Stadt!) einkehren. Wichtig wären aber: viele Mülleimer. Und möglicherweise wäre zu überlegen, das Fluttor um 23 Uhr schließen, um die Bedenken der Anwohner zumindest ein Stück weit entgegen zu kommen. Mitten in der Nacht braucht es wohl tatsächlich nicht unbedingt einen direkten Zugang zur Pegnitz. Vor 23 Uhr wäre ein Schließen aber ein Schildbürgerstreich!
Der Wegfall der Parkplätze oben ist sehr zu begrüßen, diese Engstelle gehört dringend entschärft, und dafür braucht es Platz, den die Autos an dieser Stelle völlig unnötigerweise einnehmen. Wie die Radständer im Entwurf platziert sind, gefällt mir sehr gut, da sind sie nämlich "aus dem Weg", im wahrsten Sinne des Wortes! Insgesamt eine sehr gute Planung, die diesen Ort sehr aufwertet, und zwar für alle Nürnberger und Gäste unserer schönen Stadt!

Der Zugang zum Wasser muss unbedingt verwirklicht werden. Die Pegnitz ist kein "Fremdkörper", den man verstecken muss. Wasser ist Leben! Der Zugang zur Pegnitz ist ein Stück Nürnberg.

ich finde es schade, dass auf Partikularinteressen so vehement bestanden wird. Leben in der Innenstadt ist nie leise und ruhig. Der Park ist eine öffentliche Fläche für alle Nürnberger und auch für Besucher unserer schönen Stadt. Die kommen so oft an die Maxbrücke und fotografieren. Das können sie dann von der Freifläche aus auch gut tun - auch abends/nachts mit der Beleuchtung der Altstadt - das wird sehr schön.
Ich finde man muss auch bedenken, dass der Flusszugang ja deutlich tiefer liegt und durch mehrere "Schutzräume" (Höhe, Grüneflächen und Büsche etc.) von den Anwohnenden getrennt ist. Der Schall wird eher über den Fluss und nicht in die Höhe und nach hinten gerichtet werden.

Lieber Gast, als Anwohner einer Dachgeschosswohnung kann ich leider nur widersprechen. Auch Menschen über den Fluss hört man durch die Beschaffenheit des Geländes und dem entstehenden Hall Recht deutlich. Schall breitet sich in der Luft zudem wie ein Steinwurf ins Wasser aus. Nie in nur eine Rochtung. Die Altstadt sieht man von dieser Seite nicht, lediglich Kettensteg und Maxbrücke, deswegen zweifle ich ob Sie von dem richtigen Ort sprechen auf den sich Ihr Kommentar bezieht. Viele Grüße von einem Anwohner, der den Vorschlag unterstützt ( bis auf den Wasserzugang )

Die 45 dB(A) erläutern Sie dann bitte so auch den Besoffenen vor dem Frizz und dem Coyote...

Klar "Gesetz und Ordnung", muss her. Das sind ja keine Zustände mehr, wo kämen wir den dahin? Eine Gesellschaft wuchs und florierte schon immer am Besten, wenn dem "laissez-faire" einen Riegel vorgeschoben bekommen hat. Also: die Häuser am Nägeleinsplatz mit Stacheldraht einwickeln und gratis Mickymäuse verteilen, dann kann ja nichts mehr schief gehen ;-)

Mit gefällt der Vorschlag sehr gut. Persönlich würde ich die Variante ohne Wasserzugang bevorzugen. Dieser Bereich ist kein wirklicher Mehrwert und lädt auch ingsesamt auf Grund der Beschaffenheit nicht wirklich zum verweilen ein. Zudem dient er auch nicht gut als ,,Planschzugang'' auf Grund der Flussstruktur an dieser Stelle. Hier kann man auf viele andere Stücke der Pegnitz zurückgreifen und hier das Ufer so belassen wie bisher und sich die Kosten sparen. Zudem die Kosten für das Fluttor, dass dann auch geschlossen eher eine Einladung für Graffitis und Verunstaltung ist als eine schöne Ergänzung des Geländes. Den Rest des Vorschlages finde ich sehr gut. Es sollte allerdings eine Regelung für Fahrradfahrer gefunden werden um eine Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten.

Ich fände es schön, wenn es einen Zugang gäbe, an den man komplett zum Wasser runter kann. Gerade im Sommer, wenn der Hund mal kurz reinschlabbern will zum trinken, wäre es schön, wenn er leicht runterkommt. Die einzige Stelle, an der da möglich ist, ist derzeit in der Hallerwiese ganz hinten vor der Brücke. Dann komm bis zum Pegnitzgrund lange nichts mehr.
Ich höre so oft von Besuchern die Frage, wo ihr Hund mal kurz ans Wasser kann, das ist schon komisch, wenn der Fluss gerade mal 2 m weg ist, man aber nirgends runter kann.
(Kontumazgarten übrigens dasselbe, so ein schöner Park, und an die Hunde denkt keiner)

Der Zugang zum Wasser ist der wichtigste Teil der gesamten Planungen!
Gerade der Wasserzugang verspricht den größten Gewinn an urbaner Lebensqualität.
Die Pläne sind toll!
Leider wurde der Wasserzugang bereits beim Kontumazgarten nicht realisiert. Dort haben wir jetzt einen Balkon mit Geländer von sehr zweifelhaftem Nutzen.
BITTE diese Gelegenheit nicht nochmal verpassen! Es wäre mehr als schade!
Die Sorgen der Anwohner wegen evtl. Lärmbelästigung teile ich nicht, da der Zugang akkustisch durch die Ufermauer von den Wohnhäusern getrennt ist.

In dem Irr-Glauben leben auch die Bewohner auf der südlichen Seite der Pegnitz....

Der Zugang zum Wasser ist der wichtigste Teil der gesamten Planungen!
Gerade der Wasserzugang verspricht den größten Gewinn an urbaner Lebensqualität.
Die Pläne sind toll!
Leider wurde der Wasserzugang bereits beim Kontumazgarten nicht realisiert. Dort haben wir jetzt einen Balkon mit Geländer von sehr zweifelhaftem Nutzen.
BITTE diese Gelegenheit nicht nochmal verpassen! Es wäre mehr als schade!
Die Sorgen der Anwohner wegen evtl. Lärmbelästigung teile ich nicht, da der Zugang akkustisch durch die Ufermauer von den Wohnhäusern getrennt ist.

Das gesamte Konzept gefällt mir sehr gut. Der Zugang zum Wasser (alle beide) sind das beste daran. Alle meine Bekannten und ich waren bereits über den Zugang zum Wasser an der Insel Schütt schon sehr begeistert.

Der Zugang zum Wasser ist ganz wichtig. Alle meine Bekannten und ich waren bereits über den Zugang zum Wasser an der Insel Schütt bereits begeistert.

Alle reden von den aktuellen klimatischen Extremen, der Hitze. Die Stadt versucht an anderen Plätzen mit temporären Springbrunnen etwas Linderung den Bewohnern zu verschaffen. Am Kettensteg oder Weinstadel wäre das Wasser schon vorhanden (quasi umsonst), es fehlt nur der Wille, das Ufer auch benutzerfreundlich für Alle zu gestalten. Den Einzelinteressen einiger weniger Dauernörglern wird zu viel Raum und Zeit gegeben. Nürnberg will europäische Kulturhauptstadt werden, dann sollte auch die Altstadt repräsentabel sein.

das ist eine wirklich gute Lösung für das ungepflegte Eck neben dem Kettenstegbiergarten. Habe öfter schon gedacht wie schön könnte es hier sein. Und die vorgeschlagene Nutzung der Zugang ans Wasser gehört unbedingt ermöglicht. Das ist hier eine gelungene Lösung, sowohl als Blickfang von der Weißgerbergasse, als auch vom Kettensteg und im der Aufenthalt dort unten direkt am Wasser wird sicher gut. Bitte auf alle Fälle machen, ist eine Verbesserung.

Welchen Wasserzugang sehen Sie denn als „Blickfang von der Weißgerbergasse“?
Hätte die Verwaltung das Areal die letzten Jahre gepflegt, wäre es heute ein schöner Platz zum Anschauen.
Dass er auch zum Niederlassen einlädt, hat sich dieses Jahr den ganzen Sommer über gezeigt.

Ich war beim Planungsworkshop beteiligt. Damals haben wir uns explizit einen echten Zugang zum Wasser gewünscht, wie er früher einmal bestand. (Schwarz-Weissfoto, Kinder spielen hinter der Mühle)
Bitte haben Sie den Mut und die Konsequenz, dies genau so umzusetzen. Bitte nicht wie beim Kontumazgarten knapp vor der Wasserkante den Mut verlieren!
Die Menschen wollen den Fluss mit allen Sinnen erleben und begreifen.
Der barrierefreie Zugang sollte in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr in Frage gestellt werden. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Der vermeintliche Gastronomiebereich wird in diesem Bereich seit Jahren nicht mehr genutzt.
Ich bin selbst Anwohner und habe überhaupt keine Angst davor, dass hier durch eine Umgestaltung mehr Saufgelage stattfinden könnten. Diese wären jetzt genauso möglich. Die Aufwertung zieht im Gegenteil eher diejenigen an, die nicht ihr Glück im Alkohol suchen.

Merianin-Uferweg (2. Teilbereich Nägeleinsplatzpark)
die Kennzeichnung als „Merianin-Uferweg“ (oder „Merianin-Uferpromenade“) soll hier fortgeführt werden ebenso wie die Schmetterlinge in regelmäßigen Abständen in der Pflasterung (siehe östlicher Abschnitt bei der Neuapostischen Kirche).
Schautafeln mit Informationen über die historische Bedeutung der Mühlen und ihre Zerstörung im 2. Weltkrieg mit Auflösung des Rätsels über den Namen „Nägelein“ mit der entsprechenden Nelken-Darstellung der Merianin sind wünschenswert.

Merianin-Uferweg (3. Teilbereich beim Hallertürlein und Kettensteg)
Auf dem geplanten kleinen Platz ist ein Pfahl mit Wegweisern zu anschließenden grün-bunte Oasen besonders wichtig:
(1) Geradeaus durch das Hallertürlein zur Hallerwiese und an deren Ende über den „Riesenschritt“ zu den Hesperidengärten und zum Johannisfriedhof als historischem Gotteracker und Rosenparadies
(2) über die Straße beim Hallertor zur Sebalduskirche oder direkt links vor dem Café über die Treppe und den Parkplatz durch das Tor im historischen Stadtmauerturm zum Heilkräutergarten. Auf der Stadtmauer und durch das Neutor geht es dann sogar weiter durch den Bürgermeistergarten hinauf zur Kaiserburg mit dem Burggarten.
Auf den Wegweisern bitte Öffnungszeiten vom Hesperidengärten sowie vom Heilkräuter- und Bürgermeistergarten vermerken (1. April bis einschließlich 31. Oktober. aber Winterschließung).

Im Grunde finde ich die Variante Wasserzugang gut und würde diese auch bevorzugen.
Doch wäre es möglich die Rampe nicht als schlangenförmig ausgelegte Variante zu gestalten, sondern vielmehr als gerade, der Wand folgende Rampe mit ebenerdigen Zugang zu den unbefesstigten/unversigelten Uferflächen. Ohne diesen Zugang, wie es in den 3D Animationen dargestellt wird, erscheint mir der Bau einer Rampe als Sinnlos (Hohe Kosten/Versiegelung des Bodens)! Warum sollte ein Rollstuhlfahrer den anstregenden Weg zum Ufer auf sich nehmen nur um dann einen Meter näher an der Uferkannte, immernoch nicht den uferboden berührend stehen bleiben zu müssen, da schlussendlich eine letzte Stufe das ganze NICHT Barrierefrei macht. Auch für Kinderwägen ist diese Stufe hinderlich (Bsp. Schwere, sperrige Zwilligswagen). Also: wenn Rampe, dann durchgängig bis zum Uferboden und wenn möglich an der Uferwand/Hochwasserschutzmauer entlang.

Auch für Tiere in der Stadt sieht die Situation derzeit nicht rosig aus! Amphibien wie Frösche, Salamander, etc... können an keiner Stelle der Pegniz innerhalb der Stadt das Wasser verlassen, da sie mit mindestens 50cm hohen Ufernmauern eingepfercht ist. Es sollte deshalb einen Wasserzugang auf Wasserniveau geben, entsprechend eines Strands (Vergleich um die Gefällesituation darzustellen) und zusätzlich sollten neben den flächen für Besucher auch kleine Bereiche mit Gras und Büschen als Rückzugsräume für besagte Tiere im weiteren Planungsprozess berücksichtigt werden. Natur hautnah erlebbar machen!

Ich freue mich sehr über den Vorschlag. Der Status Quo am Kettensteg ist eine Zumutung. Am besten finde ich Möglichkeit in Zukunft einen direkten Zugang zum Wasser zu haben. Bitte unbedingt umsetzen :)

Anwohnerparkplätze sollen auch an vielen anderen innenstadtplätzen weg. Das bedeutet enormen suchverkehr oder faktisch ein autobesitzverbot in der Altstadt, ob verbrennet oder Elektro oder car sharing!?

Wer suchet , der findet einen Parkplatz im Parkhaus. Ist zwar für den "Geiz is geil" Lebensstil uncool, aber man spart Nerven, Benzin und Abgase. Zum Glück gibt es ja auch noch 2 Beine, den ÖPNV, Fahrräder und Leih- E-Roller an jeder Ecke. Da stolpert man regelrecht über die Alternativen. Augen auf und rein ins autofreie Abendteuer.

Seit Jahren warte ich auf die versprochene "Stadt am Fluss". Es wurden Möglichkeiten geschaffen (Insel Schütt). Am Nägeleinsplatz wäre die einzige Möglichkeit in der Altstadt, das Wasser mit allen Sinnen zu erleben. Nach den heißen Sommern und den in Zukunft weiterhin zu erwartenden heißen Sommern wäre das, besonders für Familien mit kleinen Kindern die in der Altstadt wohnen, ein großer Gewinn. Viele Kinder sind heutzutage bis zum späten Nachmittag in der KiTa. Mit diesen von der Hitze erschöpften Kindern kann man nicht auf die Spielplätze in der prallen Sonne oder in die überfüllten Freibäder. Selbst der wunderschön gestaltete Wasserspielplatz am Wöhrder See ist dann keine Option mehr, denn ein Kindergartenkind schafft den Weg dorthin mit dem Fahrrad nicht mehr. Ich spreche aus der Erfahrung der letzten beiden Jahre. Wie schön wäre es, wenn die Kinder zukünftig dort spielen könnten. Ich wünsche den Entscheidungsträgern Mut!

Zugang zur Pegnitz zu haben ist tatsächlich eine schöne Sache. Nachdem es aber in der Stadt mittlerweile andere Stellen mit Zugang zum Wasser gibt, sollte man das hier vielleicht noch einmal überdenken. Vielleicht sollte man an dieser Stelle einfach den wilden Wuchs lassen. Auch das gehört zum Uferbereich eines Flusses und könnte dem neuen Park einen besonderen Charme geben.

Zugang zur Pegnitz.
Wir betrachten den Vorschlag eines Zugangs zur Pegnitz nicht als besondere Bereicherung und würden eine möglichst naturbelassenen Uferstreifen vorziehen. Große Bereiche der Pegnitz sind dort immer sehr von Algen bewachsen, das bietet keinen attraktiven Anblick.

Sollte diese Zone dennoch zugänglich gemacht werden, so fänden wir es besser die Rampe an die Stützmauer zum Biergarten Kettensteg bis nach unten zu führen und nicht an der nördlichen Stützmauer. Dadurch könnten die 4 an dieser Stelle vorhandenen Bäume erhalten werden.
Da für Rollstuhlfahrer hier ein näherer Zugang zum Wasser ohnehin nicht möglich wäre (sandig-erdiger Boden), könnte die Rampe nur für Kinderwagen geringfügig steiler gestaltet werden und einfach gerade nach unten geführt werden und müsste nicht mit diesem großem Platzaufwand (90°-Wende) angelegt werden.
Aus den negativen Erfahrungen mit kanadischen Wildgänsen am Wöhrder See, sollte man lernen, dass diese die neue Freifläche am Wasser intensiv verkoten werden.

Hallo,

Es sollte auf jeden Fall die Variante mit dem direkten Zugang zum Wasser entstehen! In nürn erg wie anderswo wird es immer heisser und trockener, gerade in der Altstadt, da ist der direkte erlebbare Zugang zur pegnitz eine super Massnahme zur klimaanpassung.
Wozu macht die Stadt sonst immer Werbung für mehr Wasser in der Stadt, siehe auch in dem insek des schon älter ist,aber wo genau das für den nägeleinplatz drin steht?! Fast nirgends kann man ans Wasser ran, da wäre das hier eine verpasste Chance!

Vor allem die barrierefreie Rampe wäre ein hervorragendes Angebot.
Wo sonst kommt man in der Altstadt der Pegnitz halbwegs nahe. Dieses Ufer könnte traumhaft werden.
Bitte lasst Euch nicht einschüchtern von Leuten, die vor allem Parkplätze und ihre Ruhe haben wollen! Wer das Privileg genießt, eine Wohnung mitten in der Altstadt zu haben, muss auch anderen Bürgern zugestehen, dass sie eine lebenswerte Stadt haben wollen mit allem, was dazugehört.

Es gibt in der Diskussion zwei nicht nachvollziehbare Argumente:
1. Wem gewisse Entwicklungen und Planungen in und für die Innenstadt nicht passen, der soll wegziehen, er hätte gar nicht zuziehen sollen.
2. In der Innenstadt zu wohnen, ist ausschließlich ein Privileg.
Beide Argumente sind einseitig, unlogisch, egoistisch.....

... im Kreis. Sicherlich haben Sie Recht damit, dass die Argumente, die Sie hier skizzieren, einseitig und egoistisch sind (unlogisch sei mal dahingestellt). Allerdings könnte man genau das gleiche auch in Bezug auf die meisten Argumente einiger vehement argumentierender Anwohner sagen. Da dreht sich auch alles um die eigenen Interessen. Ich würde auch lieber wieder zu einer sachlichen Diskussion hier zurückkehren, aber habe so langsam das Gefühl, es wäre alles gesagt.

Das war schon sachlich gemeint: Viele Anwohner sind hier geboren und waren vor den aktuellen Problemen und Planungen da. Anders als Einpendler haben sie keine Heimgarage und keine Gastrolle und keinen Rückzugsort bei Nachtlärm. Zielkonflikte regelt man durch existierende Gesetze!

Nachdem den Gegnern der Nägeleinsplatz-Umgestaltung langsam die Argumente ausgehen, hört man nun von manchem Verantwortlichen bei der Stadt das Totschlagargument der zu hohen Kosten. Damit kann man dann jeder inhaltlichen Diskussion um mehr Grün, weniger Autos, mehr Lebensqualität aus dem Weg gehen und möchte in Hinsicht auf den kommenden Wahlkampf vielleicht auch die „Kritiker“ zufriedenstellen. Vor allem der barrierefreie Wasserzugang ist da im Gespräch.
Aber: sind die Pläne für den Nägeleinsplatz nicht entstanden aus, und ein sehr wichtiger Teil des lange beschlossenen (von allen Parteien!) Stadtentwicklungskonzepts „Altstadt ans Wasser“, bzw. INSEK „Nürnberg am Wasser“? Ein Nägeleinsplatz ohne Zugang zum Wasser stünde dann im Widerspruch zu diesem Konzept! Wäre auch in Hinsicht auf die Kulturhauptstadtbewerbung eine erbärmliche Lösung. Würden wir vielleicht Kulturhauptstadt, dann wäre wohl Ljubljana unsere Partnerstadt. Und die zeichnet sich ganz wesentlich durch ihrem Umgang mit ihrem Fluss aus!
Auch das nun abgeänderte und reduzierte Konzept des barrierefreien Wasserzugangs gibt nicht viel her beim Argument der Kosten. Auch bei einem Verzicht auf den Wasserzugang würde wohl kaum etwas gespart.
Und wenn man sich vor Ort den Nägeleinsplatz anschaut, dann kommt man auch zum Schluss, dass es ohne den Wasserzugang nicht einmal eine halbe Lösung wäre. Und dann sollte man es ganz lassen. Dazu sollte man sich dann aber bekennen und nicht hinter angeblich zu hohen Kosten verstecken!

(wohne übrigens im nahen Umfeld und besitze ein Auto!)

1. Faire Diskussion negiert nicht die fundierten Argumente der Gegner, der Andersdenkenden, der direkt Betroffenen!
2. Wo stellt "Altstädter" sein Auto ab und warum will er anderen eine wahrscheinliche nächtliche Lärmquelle zumuten, wenn er nur im Umfeld wohnt?
3. Die Kostenschätzung für das Projekt war versprochen und wurde bis heute nicht geliefert!

Gleichbehandlung fordert anscheinend Jemand (direkt Betroffener), welcher vorher mit eindeutigen Plakataktionen selber im Glashaus saß und nun sich wundert. Wie man in den "Wald" schreit so hallt es halt auch wieder zurück, nicht wahr?

Vermutete nächtliche Lärmquellen gibt es nicht nur am Nägeleinsplatz sondern ist ein Phänomen in der ganzen Stadt, soviel dazu.

Wo gab es eine Kostenschätzung, innerhalb eines Bürgerbeteiligungsprozesses? Dies spielt doch hier gar keine Rolle. Die Stadt hat Gelder eingestellt, siehe Broschüre Masterplan Freiraum, nun sollen diese auch für das Grün und Wasser in der Stadt ausgegeben werden.

So eine primitive Entscheidung zutreffen, Teile der hier vorgestellten Planung einfach über die Kostenfrage zu känzeln, kann ich mir von Seiten der Politiker im Stadtrat und der SÖR Spitze nicht vorstellen.

Auf diesen wirren Beitrag kann man nicht sachkundig antworten!
Ein Stadtratsausschuss hat 3 Aufträge erteilt: Parkproblem lösen, Nachtruheproblem lösen, Kosten errechnen. Die Ergebnisse sind unbefriedigend.

Der Fluss in Ljubljana hat aber schon eine andere Dimension als unsere „Pengerts“, der ist sogar schiffbar und nicht ein durch mehrere eingebaute Wehre auf eine gewisse Tiefe gebrachter Bach.

Glauben Sie wirklich, ein Wasserzugang am Nägeleinsplatz bringt Nürnberg der Kulturhauptstadt näher?
Der Wasserzugang bietet einen wunderbaren Platz für nächtliche Gelage, wie sich jetzt auch schon in der neugestalteten Norikusbucht zeigt (vgl. Meldungen über Beschwerden der Anwohner über nächtliche Ruhestörungen).

„Der Rampenweg erschließt das Uferplateau, das bisher der gastronomischen Nutzung durch den Biergarten vorbehalten war, barrierefrei. Der Uferbereich direkt an der Pegnitz bleibt möglichst naturnah erhalten und bietet Erholungssuchenden ein Natur- und Wassererlebnis ohne Konsumzwang inmitten der Stadt.“ Diese Variante gefällt mir sehr gut als Anwohnerin.

Der Zugang zum Wasser ist eine tatsächlich einmalige Chance. Wird sie vertan, gibt es keine anderen Orte in der Altstadt mehr, an der ein Zugang geschaffen werden könnte. Der Zugang ist unverzichtbar!

Die Pegnitz ist an sehr wenigen Stellen wirklich zugänglich. Hier ist eine wunderbare Gelegenheit, das umzusetzen. Daher: bitte machen! Das ist für die unmittelbaren Anwohner und für die gesamte Stadtgesellschaft ein Gewinn. Den Pegnitz-Zugang könnte man auch nachts mit dem Fluttor abschließen, falls es Bedenken gibt. Den Rest des Platzes aber bitte nicht - wir reden hier nämlich von öffentlichem Raum, der für ALLE in der Stadt zugänglich sein sollte.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Planungen zur Umgestaltung des Hallertörleins und Weinstadels fast ausschließlich Zustimmung finden und somit umgesetzt werden können.
Hauptkritikpunkte am Konzept zum Kettensteg und Nägeleinsplatz bleiben weiterhin die erhöhte Lärmbelästigung durch das Nachtleben sowie der Reduzierung der Parkplätze. Ansonsten finden auch diese Planungen Zuspruch.
Die Lärmbelastigung könnte zum Beispiel durch Ausweitung der Beleuchtung sowie durch vermehrte Präsenz von Sicherheitsdiensten wirkungsvoll eingedämmt werden.
Da somit das Gesamtkonzept zu 90% umgesetzt ist, wäre es ein begrüßenswerter Kompromiss, wenn die derzeitigen Parkplatzkapazitäten erhalten bleiben und der restliche Nägeleinsplatz wie geplant neu gestaltet wird.
Eine gute Möglichkeit für all jene, die von den Anwohnern vehement Kompromissbereitschaft einforden, ihre eigene Kompromissbereitschaft unter Beweis zu stellen.

Die meisten Kommentare sind von namenlosen Gästen erstellt worden, aber was ist mit den Anwohnern die hier leben:
Von vorne werden wir von den Gästen der Kneipe Fritzz, die bis Nachts auf der Straße stehen beschallt. Von der Seite haben wir die Gaststätte Kettensteg wo übrigens vor Jahren ein Zugang zur Pegnitz geschaffen wurde, dieser wird nicht genutzt auch nicht in den beiden letzten heißen Sommern. Und jetzt soll von der Rückseite eine Amüsiermeile entstehen wo bestimmt zusätzlichen Lärm aufkommt, diese Lärmbelästigung wird auch kein hoher Zaun abhalten da der Schall bekanntlich nach oben steigt. Kann man da noch leben ?
Den alten Baumbestand teilweise abzuholzen finde ich unmöglich, es gibt schon jetzt viel zu wenige grüne Lungen in der Stadt man sollte in Zeiten des Klimawechsels jeden Baum unbedingt erhalten. 18 bis 20 Bäume sinnlos zu fällen ist komplett unnötig neue Bäume brauchen Jahrzehnte um den gleichen Effekt des alten Baumbestandes wieder herzustellen.
Einen Parkplatz zu finden erfordert täglich eine halbe Stunde im Kreis zu fahren ( sehr Umweltfreundlich ) da immer weniger kontrolliert wird und selbst wenn, interessiert es keinen. Da jeder Aufenthalt in einem Parkhaus für einige Stunden teurer ist. Gerade hier in der Altstadt wurden über Jahre immer mehr Parkmöglichkeiten weg rationalisiert , wir können auf keinen Parkplatz mehr verzichten.

Lieber namenloser Anwohner, niemand hat das Anrecht auf einen Privatparkplatz im ordentlichen Raum. Weil, der gehört uns allen und nicht nur einem (Auto).
Ich schleppe mein Fahrrad jeden Tag zwei Mal durchs Treppenhaus in den Hof bzw. auf die Straße und den Fahrradanhänger noch dazu.
Wenn ich zentral wohnen möchte und das unglaubliche Privileg habe, die wunderschöne und lebendige Altstadt direkt fußläufig vor der Tür zu haben, muss ich im Gegenzug bereit sein, diese Stadt mit anderen zu teilen. Innenstadt ist immer Vielfalt und Leben. Wenn mir das zu unruhig ist, muss ich in ein anderes Viertel umziehen. Und nicht das Stadtleben muss mundtot gemacht werden!!
Das zeugt von wenig Solidarität und Gemeinschaftsdenken.

Diesen historischen Zugang zum Wasser wieder zurückzugewinnen für uns und die nächste Generationen ist eine einmalige Chance. Es entsteht dort ein Steigerung an Lebensqualität in der Altstadt.
Die Süd-West-Ausrichtung ist je nach Tageszeit im Frühling ein sonniges Plätzchen und im Hochsommer unter den Bäumen direkt am Wasser ein Ort zur Entspannung. Eine gute Investition in die Zukunft, die auch vom Freistaat mit gefördert wird.

Der geplante Wasserzugang am Kettensteg erfordert das Abholzen der dort seit Jahren stehenden Bäume.
Durch den geplanten Wegezugang zum Wasser wird vorhandenes Grün zerstört und Rückzugsraum für Tiere vernichtet. Die Schaffung eines ebenerdigen Wasserzuganges an einem fließenden Gewässer beinhaltet auch eine Gefahr für dort sich aufhaltende Kinder.
Gleichzeitig wird mit dem Wasserzugang ein Platz für nächtliche Gelage geschaffen, der mit den nur zu gut bekannten Begleitumständen verbunden ist (nächtliche Ruhestörung und Verunreinigung durch herumliegende Flaschen, Gläser, Essensreste und -verpackungen, "Wildpinkeln", Kotzhaufen usw.), siehe z.B. Hallerwiese, Norikusbucht.
Insofern wird die Lösung gemäß der vorgelegten Variante 2 - grünes Ufer ohne Zugänglichkeit - bevorzugt.
Die Sichtbarmachung des Flusslaufes könnte ähnlich der Lösung am Platz "Zwischen den Fleischbänken" durch offene Uferbegrenzung an Stelle von Mauern erfolgen.

Absolute Zustimmung zu einem richtigen Zugang zum Wasser, wo man mal mit dem Wasser auch wirklich in Berührung kommen kann. Diese Chance zu verpassen wäre ein Frevel. Man kann mal den Blick nach München richten, wie dort das Wasser den Bürgern direkt zugängig gemacht wird und was das für ein Mehrwert an Lebensgefühl am Wasser führt.
Die Idee mit dem Wegfall der Parkplätze ist sowieso ein No-Brainer, wenn man bedenkt, was dort für ein Fußgänger- und Radaufkommen herrscht.
Eine Frage hierbei: nachdem ja (zum Glück) ein Fokus auf eine bessere Fußgänger- und Radbenutzung gelegt wird, wie sieht es eigentlich mit einer intelligenten Beleuchtung des Wegs an der Hallerwiese aus. Da wird man ja aktuell völlig im Dunkeln gelassen...

Ich war bisher skeptisch was einen Zugang zum Wasser angeht. Nach Ansicht der Pläne und Perspektiven halte ich diese Variante jetzt aber für sinnvoll. Das Areal lädt ein, sich der Pegnitz zu nähern, was insbesondere mit Kindern große Freude machen wird. Den hier schon angesprochenen Punkt der nicht vollendeten Barrierefreiheit möchte ich unterstützen.

Der Vorschlag für den Vorbereich zum Biergarten und dem Zugang zum Hallertörlein sollte unbedingt umgesetzt werden. Wenn die fahrenden Autos bzw. Parkplätze durch mehr Raum für die vielen Fußgänger und Radfahrer ersetzt werden, ist das diesem Ort angemessen und für alle Nutzer der öffentlichen Wege ein großer Zugewinn.
Das Gleiche gilt für die Aufwertung des Pegnitzufers und der Wege entlang des Flusslaufes!
Der Zugang zum Wasser ist in der hitzegeplagten Großstadt gut für Jung bis Alt und wird immer wichtiger werden in den kommenden Jahren. Wir freuen uns drauf, mit der Familie dort sitzen zu können!
Sollte sich für die Anwohner hier einmal eine Ruhestörung ereignen, gilt wie für uns alle anderen (Nürnberger) Stadtbewohner auch: Durchatmen, überlegen, ob es wirklich tatsächlich schlafraubend ist und dann zur Not die Polizei anrufen. Bei uns hat diese Taktik bisher immer funktioniert und wir wohnen wirklich nicht im ruhigen Hinterhof.
Denkt bitte an die, die nach uns kommen und in Nürnberg Freiräume für alle brauchen werden!

Langjährige Erfahrungen aus dem AK Kneipen des Bürgervereins:
Mitten in einem Kneipenviertel einen 'Partystrand' anzubieten, darf als gesundheitsgefährdende Minderung der Wohnqualität vieler Anwohner betrachtet werden. Die Verkürzung der Sperrzeit, das Rauchverbot in Gaststätten und das damit zusammenhängende veränderte Ausgehverhalten des einschlägigen Nachtpublikums hat die Situation für Anwohner in kritischen Kneipenzonen drastisch verändert - bis Morgenfrüh!
Weder die Polizei noch die städtischen Ordnungsbehörden sind willens und wirksam in der Lage, die Auswüchse zu bekämpfen! (das sind illusionäre Ausreden zwecks Ideologieverfolg "Stadt ans Wasser! Zugänge gibt es auf 500 Metern genug: Insel Schütt, Liebesinsel, neues Museum, Kontumazgarten, und nicht zuletzt Brücke an Brücke mit historischen Schnappschüssen!)
Die Natur unten am Kettensteg weitgehend belassen. Badeattraktiv ist der 'Strandstreifen' ohnehin nicht, aber für Saufgelage (wie z.B. auf der Hallerwiese) bestens geeignet.
Spaß'örtlichkeiten' gibt es wahrlich genug in der Altstadt. Ein Zugang zur Pegnitz wäre unverantwortlich - wissenden Auges in die Zukunft!!!

Voll ins Schwarze getroffen!
Was sollen die vielen „Wasserzugänge“ innerhalb der Altstadt bezwecken?

Der dort vorhandene Uferstreifen muss als Raum für Tiere erhalten bleiben und soll daher nicht zugänglich gemacht werden, sondern sollte naturnah ohne Zugang für Menschen erhalten bleiben.

Leider sind nicht alle genannten "Wasserzugänge" auch richtige Wasserzugänge.
"Saufgelage an der Hallerwiese", sind nicht bekannt, außer einer entspannten Biergartenkultur im Schnepperschütz.
Ein echter "Partystrand" wäre vielleicht die beste Lösung für den Nägeleinsplatz (direktt anfahrbar mit dem eigenen Auto), leider würde dann aber Konsumzwang und Verkehrrschaos herrschen, was ich nicht befürworten kann, deswegen lieber ein begehbares Naturufer für Alle, das Partyvolk steht eh lieber direkt vor der Kneipe und kommt umweltbewußt zu Fuß oder mit dem Rad.

Sehr geehrter Kommentator,
ich weiß nicht, was sie als Saufgelage bezeichnen, aber an der Hallerwiese gibt es genau das, wofür eine lebendige Stadt stehen sollte: friedliches Zusammenkommen aller Generationen zum Spielen, Austauschen, Musizieren, Zum Picknicken, und ja, das verbunden mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk, was einfach auch dazu gehört. Und das alles, ohne dass Müll hinterlassen wird. Dass es dabei manche Mitmenschen gibt, die dabei über die Stränge schlagen, wird man nie ganz verhindern können und das betrifft ja nicht nur die Altstadt, sondern alle innerstädtischen Bereiche. Wegen der Ruhe ist sicherlich niemand in die Innenstadt gezogen, unsere Familie jedenfalls nicht. Wir sind hierher gezogen, da hier noch Leben herrscht und eine echte Zugangsmöglichkeit zum Wasser wäre da ein wirklicher Meilenstein. Auch gerade für Kinder. Die kommen wir in den Diskussionen sowieso zu kurz, da das Leben sich ja meistens am Tag abspielt und dafür Möglichkeiten geschaffen werden sollten.
Unverantwortlich ist für mich nur eines: solch eine Chance auf einen Zugang zum Wasser verziehen zu lassen.
Beste Grüße aus Johannis

Der öffentliche (!) Raum in der Altstadt gehört nicht nur uns Anwohnern, sondern allen Bürgern. Es ist schließlich unser Fluss, an den unsere Stadt gebaut ist. Warum soll ich keinen Zugang zu meinem Fluss haben dürfen? Her damit und die heißen Sommer können kommen!

Wenn die Stadt im Fluss ist, haben wir Hochwasser. Welche Hochwasserstände die Pegnitz schon erzeugt hat, kann man am Hauptmarkt am Casa Pane ablesen.

Zuerst schreiben Sie, dass der öffentliche Raum allen Bürgern gehört, um dann mit „meinem Fluss“ fortzufahren. Welche Logik steckt da dahinter?