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Vorheriger Vorschlag

Unsere Vorschläge zum Nägeleinsplatz

Eine attraktive Promenade an der Uferkante einzurichten ist das Herzstück des Vorentwurfes. Mehr Grün durch Blumenwiesen und eine Rasenfläche mit mobilen Liegen werden entstehen.

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Unsere Vorschläge zum Weinstadel

Der Bereich östlich des Weinstadels und südlich der Neuapostolischen Kirche soll aufgewertet werden. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Fläche gleichzeitig ökologisch wertvoller zu gestalten. Auch für die Fläche am Weinstadel gibt es zwei verschiedene Varianten, die wir Ihnen vorstellen.

Für beide Varianten gilt gleichermaßen, dass eine mindestens 4,50 Meter breite Uferpromenade mit neuen Sitzgelegenheiten entstehen soll. Die Wegeführung ist barrierefrei. Die neuen Sitzflächen ermöglichen den Blick über die sehenswerte Trödelmarkt-Insel sowie den Henkersteg. Die bestehende Wiesenfläche zwischen dem Weg und dem Kirchengebäude soll mit acht neu gepflanzten Bäumen aufgewertet werden. Zudem soll sie als Blumenwiese angelegt werden, die lediglich ausgemähte Randbereiche bekommt und so Insekten und Bienen Nahrung und Lebensräume bietet. Vor dem Eingang zur Kirche sowie entlang der Karlstraße sieht der Vorentwurf zudem fünf neue Bäume vor. An Stelle des bestehenden Garagengebäudes im westlichen Teil dieser Anlage könnte, wie bereits in der Machbarkeitsstudie angedacht, eine Grünfläche entstehen.

Variante "Zugang zum Wasser"

Eines der zentralen Elemente der Machbarkeitsstudie von 2018 war der auch in vielen gesamtstädtischen Konzepten festgestellte Wunsch, die Pegnitz erlebbarer zu machen. Dies greift die erste Variante des Vorentwurfs für diesen Bereich auf. Direkt neben dem historischen Wasserturm könnten Sitzstufen entstehen, die bis leicht oberhalb des Wasserspiegels reichen. Der Zugang zur untersten Stufe ist auch über eine Treppe möglich. Ein barrierefreier Zugang über eine Rampe könnte an dieser Stelle aus Platzgründen nur sehr aufwändig eingerichtet werden. Die Möglichkeit eines barrierefreien Zugangs zum Wasser bietet dafür die erste Variante im Bereich des Kettenstegs. Für diese Variante müssten fünf Bäume gerodet werden.

Variante "Kein Zugang zum Wasser"

Sollten keine Sitzstufen zum Wasser realisiert werden, wird die bestehende Ufermauer an dieser Stelle erhalten und der bisher nicht zugängliche, bewachsene Uferbereich bleibt auch künftig unerschlossen.

Der Vorentwurf zwischen Weinstadel und Karlstraße würde dafür sorgen, dass die Aufenthaltsqualität an diesem zentralen Punkt der Altstadt deutlich steigt sowie die Anlage ökologisch vielfältiger wird. Sollte die Variante mit Sitzstufen zur Pegnitz hin umgesetzt werden, wird an dieser Stelle die Pegnitz erlebbarer. In der Bildergalerie erhalten Sie vertiefende Einblicke in die Planungen. Bitte informieren Sie sich und bewerten oder kommentieren Sie den Vorentwurf für diesen Bereich. Sagen Sie uns, welche Variante Sie bevorzugen, und warum. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen!

Kommentare

Das wird ein schöner Platz in der Innenstadt. Bitte alle Pläne mit Zugang zum Wasser und ohne Zaun realisieren.

Interessant wäre zu wissen, ob Sie das auch befürworten, wenn es vor Ihrer Haustüre liegt

Sehr geehrter wschue,
Ich bin zwar nicht der Kommentarersteller, bin aber direkter Anwohner bei diesem Projekt. Und ja, Ich befürworte eine sinnvolle Lösung auch wenn vielleicht der eine oder andere in einer lauen Sommernacht dort sitzt und unsere schöne Stadt genießt. Wer es ruhig und menschenleer mag, der sollte auf's Land ziehen. Die Stadt gehört der Stadtgesellchaft, also uns allen. Ruhestörer werden nach meiner Erfahrung von der Polizei konsequent zurecht gewiesen.

Da habe ich andere Erfahrungen in schlaflosen Nächten gemacht. Und Konflikte regelt man nicht durch Wegzug, sondern durch Gesetze zur Nachtruhe !

Ich bin hin- und hergerissen. Die Simulation mit den Treppen zur Pegnitz sieht toll aus, es ist reizvoll. Die Anwohner klagen aber auch ohne diesen Platz schon über Lärm und Alkoholkonsum. Daher bin ich nicht sicher, ob das gut wird. Eine aufgewertete Grünfläche könnte ich mir hier auch gut vorstellen!

sagt, dass es nur eine Handvoll Beschwerden in den letzten Jahren gegeben hat. Ich denke, wenn man in der Innenstadt wohnt, dann muss man das akzeptieren. Ich wohne an einer belebten Grünfläche in der Nordstadt und "genieße" abends die gleichen o.g. Punkte. So ist Innenstadtleben halt. Als wir jünger waren sind wir ja gerade deswegen in die Innenstadt gezogen.

gleich die Polizei rufen will wenn es mal laut wird. Das heißt aber nicht dass es hier keinen stört, es wird dann irgendwie ausgehalten mit der Hoffnung, das der die Ruhestörer gleich abhaut. Abends ist ja der Lärm noch erträglich, aber nicht zur Nachtruhe.
Gerade neulich Nacht hat einer irgendwo am Nägeleinsplatz minutenlang Saxophon oder etwas dergleichen gespielt! zur Schlafenszeit! Keiner hat was gesagt :)

Natürlich gibt es keine Beschwerden. Ich denke, wir alle hier regen uns auf, aber deswegen die Polizei rufen, die dann sagt "du, mach mal nicht so laut", um das gleiche am nächsten Tag zu haben...das rentiert nicht.
Ich denke, wir Anwohner sind schon stark resistent gegenüber dem üblichen Gegröhle geworden.
Und bitte bedenken: Anstand, Manieren und Höflichkeit kann man auch in der Innenstadt erwarten. Genauso hat jeder den Lärmpegel ab 23 Uhr einzuhalten, egal wo, das ist doch kein "nur außerhalb Stadtteil Gesetz"

Alle Städte welche keinen Fluß durchs Zentrum haben, würden sich Wasserzugänge wünschen, Nürnberg hätte die Möglichkeiten traut sich anscheinend aber wieder nicht. Mehr Mut, Wasser tut GUT.

Die Stufen zum Wasser sind sehr zu begrüßen - mit relativ geringem Aufwand wird eine beachtliche Qualitätsverbesserung erreicht.

Die Sitztreppe ist attraktiv, wie gegenüber das Cafe Henkersteg. Dieses schließt aber abends. Die Treppe dagegen birgt die Gefahr des nächtlichen Abfeierns. Damit sind die Bewohner des westlichen Trödelmarktes stark in ihrer Nachtruhe beeinträchtigt. Schon heute ist dieses Ufer ein Treffpunkt für bestimmte Personen, die sich bis in die späte Nacht unterhalten und dort auch übernachten. Ein Stück weiter vorne kommt beim Augustinerhof ein weiterer Zugang zum Fluss, ggfs ein kleiner Biergarten, was den östlichen Teil des Trödelmarktes beschallen könnte. Ich bitte beides bei den Planungen zu bedenken.

Um beim Konjunktiv zu bleiben: Es könnte natürlich auch sein, dass durch die gesteigerte Aufenthaltsqualität und die Tatsache, dass das Ufer durch die Treppe deutlich besser einsehbar ist, das von Ihnen beschriebene Klientel seinen Standort wechselt. Meist "übernachten" Personen im Freien an Orten, die nicht sehr frequentiert und nicht so gut einsehbar sind. Kurzum: schon möglich, dass es an einigen Abenden etwas lauter wird als bisher. Aber gleich von Horden auszugehen, die ganze Nächte lang dort rumgrölen, ist vielleicht auch nicht zielführend. Unsere schöne Altstadt bietet sehr wenige Orte, an denen man ohne Konsumzwang die Schönheit eben dieser Stadt genießen kann. Ein solcher Ort würde hier entstehen. Und das würde ich sehr begrüßen, denn zu einer lebenswerten Stadt gehören solche Orte dazu.

Wer geht von Horden aus, wer spricht von einigen Abenden? Es reiche einige alkoholisierte (meist osteuropäische) Wohnungslose in normaler Lautstärke und Sie finden keinen Schlaf mehr. Das kann an jedem Sommerabend sein, solange die Temperaturen über 20 Grad liegen.

Neben Kontumazgarten, Insel Schütt, Sacharowplatz, bietet auch die Liebesinsel einen direkten Zugang zur Pegnitz. Der Untere Bergauerplatz an der alten Wiso könnte hinzu kommen. Indirekt kann man schon heute am Nägeleinsplatz, an der Wöhrder Wiese die geliebte Pegnitz liebkosen.....

Ich habe versucht, mir die Pläne genauer anzusehen, leider ist es mir nicht gelungen, sie so zu vergrößern, dass ich die Schrift hätte lesen können, somit fehlen mir evtl Details. Um eine genauere Vorstellung zu haben, kam mir folgende Idee: wenn Sie eine Fotografie der zu verändernden Stellen machen würden, dann könnten alle zu fällenden Bäume und die baulichen Veränderungen eingezeichnet werden und wir " Laien" hätten eine genauere Vorstellung. Ich finde Ihre Ideen zum Teil bereichernd. Mein Anliegen ist, dass so viele alte Bäume wie nur möglich erhalten bleiben, denn wenn Sie zum neu gestalteten Kontumazgarten sehen, der mit der Vielfalt an unterschiedlichen Pflanzen und Gräsern sehr schön geworden ist, so muss man leider feststellen, dass einige neue Bäume schon abgestorben, da höchstwahrscheinlich vertrocknet, sind. Auf ihren Entwürfen haben die Bäume alle die gleiche Größe und sie sehen eher nicht nach Neupflanzungen aus, aber so wäre das in der Realität ja nicht und somit wäre es zunächst nicht ökologischer und grüner, denn ein großer Baum filtert sehr viel mehr Luft als ein kleiner neu gepflanzter. Das heißt für mich: ich finde einen Zugang zur Pegnitz reizvoll, insbesondere dann, wenn dafür nicht allzuviele alte Bäume weichen müssen und über die genaue Anzahl würde ich gerne genauer aufgeklärt .Neben dem Weinstadel würde ich auf einen Zugang zur Pegnitz verzichten, weil eine ganze Baumgruppe geopfert werden müsste und auch die Promenade an der Pegnitz bedeutet die Fällung von mindestens drei großen Bäumen, weswegen ich den Weg an der bisherigen Stelle belassen würde.

Redaktionskommentar

Lieber "Gast",
die Pläne in der Bildergalerie sind als Bilder abgespeichert und daher nur eingeschränkt vergrößerbar. Daher haben wir alle Pläne und Ansichten noch einmal als PDF-Dateien bei Informationen/Downloads zur Verfügung gestellt. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Datei groß heran zu zoomen und auch "das Kleingedruckte" zu lesen. Wenn Sie möchten, folgen Sie diesem Link: https://www.onlinebeteiligung.nuernberg.de/node/5783#uip-1.
Ihre Moderation

Bitte nur die Anwohner berücksichtigen ca. 300m Umkreis nicht alle die sich betroffen fühlen wiel sie schon einmal in der Altstadt waren. Schönen Gruß von außerhalb.

Sehr vernünftig: wenn jeder über den Stadtteil des anderen abstimmt, dann haben die einen nur den Nutzen, die Anwohner aber die Lasten!

Es ist wirklich nicht leicht Anwohner zu sein. Die priviligierte Lage am Wasser, mit Grün und gleichzeitig den Charme einer historischen Altstadt genießen. Das Cabrio noch dazu vor der Tür. Wie erkläre ich es meinen lieben Mitbürgern einer Großstadt, das jeder immer nur an sich denkt und nur ich denk an mich?

Was spricht dagegen die Ufertreppe über die gesamte Breite anzulegen?
Nur Mut!
Nürnberg verharrt viel zu oft bei öffentlichen Plätzen bei den kleinen / kleingeistigen Lösungen.
Großzügigkeit täte unserer Stadt auch mal gut!

dieser Teil der Planung ist auch sehr gut. Das ist wirklich eine gelungenes Gesamtkonzept für die Altstadt und eine extreme Verbesserung der verschiedenen vernachlässigten bis ungepflegten Flächen. Diese hier ist auch im Moment mehr ein Hinterhof mitten in der Stadt. Die Umsetzung im ganzen mit den beiden neuen Zugangen zum Wasser unbedingt so umsetzen. Eine echter Gewinn für die Altstadt, keine Frage und das Geld dafür auf alle Fälle gut investiert.

Ihren Vorschlag mit der Grünfläche statt der Garagen finde ich sehr gut, da er die Kontuinität des Wegeerlebnisses entlang der Pegniz erhält. In diesem Bereich wäre mir ein direkter Zugang zum Wasser nicht so wichtig wie beim Kettensteg. Wenn Geld genug da ist, wäre es aber eine sinnvolle Ergänzung. Dass solche Möglichkeiten angenommen werden, sieht man an der Insel Schütt.

Mit einer großzügigen Stufenanlage kann die Pegnitz für die Menschen der Stadt zugänglich gemacht werden, die bislang von hohen Mauern eingefasst wird.
Der Turm kommt ohne das Garagengebäude viel besser zur Geltung.

Der Zugang zum Wasser ist eine schöne Sache. Ich würde es begrüßen wenn die Stadt den Mut hat, diesen Wasserzugang auf die volle Breite umzusetzen. Das würde sicherlich mehr Flair bringen. Mit dem Blick auf das nebenan entstehende Museum und der angrenzenden Fußgängerzone kann das ein sehr schöner Platz werden der häufig frequentiert wird, wenn der Zugang zum Wasser mit Treppe in der vollen Breite umgesetzt wird.
Den schmalen Streifen mit der Treppe finde ich zu wenig.

ein guter Vorschlag - die Stufen zum Wasser großzügiger anzulegen. Da sind uns andere Städte weit voraus
und diese Stelle wäre dafür gut geeignet. Es gibt leider nicht viele Stellen für einen wirklich guten Zugang zum Wasser. Auch der Zugang der direkt ans Wasser führt am Kettensteg ist einmalig und die geplante Umsetzung ist jetzt sehr gut. Besonders schön sind dort unten die großen alten Bäume, die ja erhalten werden. Und das Geld dafür ist sehr gut angelegt und macht unsere Stadt attraktiver.

Die kleine Grünfläche, in der viele Tiere ungestört leben können, muss unbedingt erhalten bleiben. Bitte nicht mit Treppenstufen zubetonieren!

Merianin-Uferweg (1. Teilbereich bei der Neuapostolischen Kirche)
Der östliche Zugang des geplanten Uferbereichs an der Pegnitz liegt gegenüber dem öffentlichen Durchgang vom Hauptmarkt durch das Zukunftsmuseum zur Pegnitz und zur Karlsbrücke. Dieses Gegenüber soll mit einem Plan mit Informationen als Eingang zu einem besonders attraktiven Uferweg gekennzeichnet werden. Einheimische und Besucher aus aller Welt sollen dadurch zu einem Entdeckungsspaziergang eingeladen werden, der über den „Merianin-Uferweg“ (oder die „Merianin-Uferpromenade“) zu mehreren großartigen und einmaligen Sehenswürdigkeiten Nürnbergs führt:
(1) geradeaus über die Hallerwiese, den Riesenschritt zu den Hesperidengärten und zum Johannisfriedhof
(2) rechts nach Überquerung der Straße am Hallertor zur Weißgerbergasse und zum Heilkräutergarten und Bürgermeistergarten
Benennung des Wegs: Merianin-Uferweg (bzw. „Merianin-Uferpromenade“), weil diese außergewöhnliche Künstlerin und Naturforscherin 14 Jahre in unserer Stadt lebte (1668 – 1682) und hier ihre ersten Werke mit Hilfe ihres Nürnberger Ehemanns veröffentlichte. Sie ist die international berühmteste „Nürnbergerin auf Zeit“, die hier auf den Wiesen und in den Gärten die vielen Raupen als Studienobjekte fand. Die weibliche Endung an ihrem Namen war damals üblich und macht die Benennung unverwechselbar mit anderen Trägern dieses Namens. Die einheitliche Namensgebung in allen vier Teilbereichen verbindet diese symbolisch.
Kennzeichnung: Steine mit Schmetterlingssymbol in regelmäßigen Abständen in der Pflasterung, die wie eine Schnitzeljagd nicht nur Kinder neugierig machen sollen. In anderen Städten haben sich solche Beispiele bereits bewährt. Insbesondere im Teilbereich des Weges um den Weinstadel herum ist die Kennzeichnung im Pflaster wichtig, damit der Anschluss zum Nägeleinspark (bitte endlich nicht mehr Nägeleinsplatz!) jenseits der Zufahrt zur Maxbrücke leicht zu finden ist und nicht mit der Einfahrt zum Parkplatz verwechselt wird.
Benennung der geplanten Blumenwiese: „Merianin-Wiese“ mit einem Schild (Copyright geklärt)

Weitere Infotafeln zu Leben und Werk der Merianin sind wünschenswert.

Was mir bei dem ansonsten sehr guten Vortrag im Eckstein und den anschaulichen 3D-Ansichten bisher noch fehlt, sind Informationen zu dem geplanten Beleuchtungskonzept. Wo werden Laternen stehen? Sind z.B. Stufen und/oder Geländer beleuchtet? Diese Fragestellung betrifft auch die anderen drei Konzepte.

Dann wären Informationen zur nicht-besonderen Beleuchtung dennoch wünschenswert.

Umsetzen mit Zugang zum Wasser. Garage nach Möglichkeit entfernen.

Die Stufenanlage muss unbedingt gebaut werden um die Pegnitz erlebbar zu machen. Zugänge zum Fluss gehören zu einer Großstadt dazu!

4,50 m würde ich mir für Radwege wünschen. Muss der Weg so breit sein? Blumenwiese und Bäume finde ich sehr gut, aber man hätte mehr davon, wenn der Weg halb so breit wäre.

Weinstadel / Wasserturm
Das kleine Stück Ufer unter der ca. 2,50 m hohen Stützmauer zur Pegnitz soll gemäß der Planung gerodet werden, um terrassierte Sitzplätze zum Fluss zu schaffen.
Dieses Uferstück ist Lebensraum für viele Tiere Enten, Gänse, Eichhörnchen, Mäuse (auch Ratten), Amseln, Elster, Eichelhäher und auch immer wieder ein seltener Eisvogel – zuletzt am am 26.09.2019 gesehen.
Unser Vorschlag: Ein paar abgestorbene Büsche und Bäume entfernen und sonst alles naturbelassen: den Holunder, den Palmkätzchenbusch, die Wildkirsche….
Stadt am Fluss kann auch heißen das naturgewachsene Grün mit leichten Korrekturen und Pflege zu erhalten und den Fluss vom erhöhten Ufer aus zu erleben.

Fazit: Hätte man die gesamte jetzige Planungszone nicht so verkommen lassen und stetig gepflegt, wäre ein Großteil der nun geplanten Maßnahmen überhaupt nicht notwendig geworden.

Zu begrüßen ist die Absicht den „Hinterhofcharakter“ des Bereichs Garage – Ostseite Weinstadel aufzulösen. Die durch die Büsche vor der Garagenwand gebildete dunkle Zone ist ein viel genutzter Platz für Obdachlose und andere, die dort ihre Notdurft verrichten, sowie auch Abfallplatz.
Bei dieser Gelegenheit ist zu erwähnen, dass im gesamten Bereich der geplanten Neugestaltung der Uferzone keine öffentlichen Toiletten zu finden sind.
Wäre es nicht denkbar die Garage so umzubauen, dass hier ein kleines Café mit öffentlichen Toiletten entsteht.
Sinnvoll erscheint auch die Verlegung des Weges (von der Karlsbrücke kommend) an die Ufermauer. Auch diese mit Buschwerk bewachsene Zone ist im Augenblick ebenso „Abfall- und Notdurftzone“, bevölkert von Ratten.
Damit vergrößert sich die Grünfläche vor der Neuapostolischen Kirche. Wahrscheinlich wird die neue Wiese jedoch die zentrale Hundewiese des Quartiers bleiben.

Das kleine Uferstück lassen und daneben eine richtig große Terrassenanlage zum Wasser hinsetzen. Das wäre für mich der richtig Kompromiss.

Dieser grüne Platz gehört mit zur Visitenkarte von Nürnberg, bald mit dem Hauptmarkt durch die neue Tuchergasse / Augustinerhof verbunden. Der Zugang zum Wasser könnte viel größer und imposanter sein. Hier darf ruhig geklotzt werden. Also mehr Mut und Größe für uns und die Gäste, aus aller Welt. Es entsteht ja daneben ein super tolles Museum. Eine große Chance!

Die Stufenanlage zur Pegnitz, zum Verweilen und mit Blick zur Stadt, ist wichtig.
Andere Großstädte haben längst gezeigt wie Wichtig Zugänge zu Flüssen sind.

Das gibt eine tolle Verbindung vom Hauptmarkt durch den neuen Augustinerhof und weiter entlang der Pegnitz zur Hallerwiese.
Bitte ganz schnell realisieren! Ohne Abstriche.
Und müssen tatsächlich weiterhin Autos über die Max- und Karlsbrücke fahren. Der Querverkehr stört.
Bitte beide Brücken für den Autoverkehr sperren!

Bitte unbedingt Zugang zum Wasser ermöglichen! Viele Städte würden sich einen Fluss mitten durch die Innenstadt wünschen. Nürnberg hat ihn und sollte diesen geographischen Vorteil deshalb aucg nützen!

Schade dass das Erdgeschoss des Weinstadels sehr geschlossen und abweisend wirkt. Man sollte mehr aus dem Schmuckstück machen. Geschlossene Fensterläden an so einem Gebäude sind wenig attraktiv. Es sollte geprüft werden, ob die Einrichtung eines kleinen Cafés mit Nachmittagssonne im Bereich zwischen Weinstadel und Rampe zur Brücke möglich ist, evtl. unter der Regie von Noris-Inklusion. Damit würde vielleicht auch das Argument des Verzehrzwangs wegfallen. Außerdem könnte damit das noch garnicht gelöste Problem von öffentlichen Toiletten im Bereich des Parks gelöst werden.
Diesen ganzen Bereich mit Sträuchern zu bepflanzen und damit das schöne Gebäude wieder zu verstecken

Bitte mit den Treppenstufen zum Wasser umsetzen. Diese paar bestehnden wildgewachsenen Bäume sowie Sträucher auf dem kleinen Uferplateau finde ich verzichtbar - auslichten müsste man sie sowieso, es sieht dort nämlich momentan echt aus wie Sau. Dann lieber Sitzstufen, die Aufenthaltsqualität versprechen und Nürnberg lebenswerter machen! Vielleicht noch einplanen, dass man so etwas wie ein Sonnensegel darüber spannen kann (zumindest künftig), weil die pralle Sonne, wie wir sie in den letzten Sommern genießen durften, schon krass runterbrennt. Ansonsten: Garage weg, Planung umsetzen, Nürnberg schöner machen. Danke!

Bitte die Baumaßnahmen erst dann ernsthaft angehen, wenn die notwendigen Ressourcen auch tatsächlich vorhanden sind. Andere Projekte wie z.B. der Cramer-Klett-Park oder das Beethoven-Denkmal gammeln seit Monaten ohne merklichen Baufortschritt vor sich hin. Das sollte unbedingt vermieden werden.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Planungen zur Umgestaltung des Hallertörleins und Weinstadels fast ausschließlich Zustimmung finden und somit umgesetzt werden können.
Hauptkritikpunkte am Konzept zum Kettensteg und Nägeleinsplatz bleiben weiterhin die erhöhte Lärmbelästigung durch das Nachtleben sowie der Reduzierung der Parkplätze. Ansonsten finden auch diese Planungen Zuspruch.
Die Lärmbelastigung könnte zum Beispiel durch Ausweitung der Beleuchtung sowie durch vermehrte Präsenz von Sicherheitsdiensten wirkungsvoll eingedämmt werden.
Da somit das Gesamtkonzept zu 90% umgesetzt ist, wäre es ein begrüßenswerter Kompromiss, wenn die derzeitigen Parkplatzkapazitäten erhalten bleiben und der restliche Nägeleinsplatz wie geplant neu gestaltet wird.
Eine gute Möglichkeit für all jene, die von den Anwohnern vehement Kompromissbereitschaft einforden, ihre eigene Kompromissbereitschaft unter Beweis zu stellen.

Bitte keine Stufen zum Wasser bauen! Die Idee ist gut gemeint, berücksichtigt aber nicht die Sorgen der Anwohner. Nürnbergs Innenstadt ist doch nicht nur für die Touristen da, davon gibt es inzwischen sowieso viel zu viele. Das Schöne an der Altstadt ist ja auch, dass man hier wunderbar wohnen kann. Nur leider nimmt der Partylärm immer mehr zu. Gerade im Sommer, wenn man bei großer Hitze nur nachts lüften kann und man dann aber den Lärm der Partyleute und der Obdachlosen ertragen muss, ist es unerträglich. Besonders mit kleinen Kindern, die schlafen sollen. Bei Umsetzung der Stufen am Wasser wird die Polizei auf jeden Fall noch mehr zu tun haben.

Leider sehen die Jugendlichen, die bereits jetzt schon regelmäßig neben dem Wasserturm mit ihren Ghettoblastern lautstark ihre nächtlichen Parties feiern, als auch manche Kommentatoren hier, das aber anders.

Während man bei den angetrunkenen und teilweise sogar aggressiven Jugendlichen dieses rücksichtslose Verhalten noch mit zu hohem Alkoholkonsum entschuldigen kann, ist mir das fehlende Verständnis für die Anwohner mancher (hoffentlich doch wohl) nüchternen Kommentatoren hier ein Rätsel.

Und, natürlich sind direkte Zugänge zum Wasser eine feine Sache. Aber, welcher Mensch, der einer halbwegs anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit nachgeht, will schon 7 Tage die Woche eine, mal mehr, mal weniger, frequentierte nächtliche Open-Air-Disko vor seinem Schlafzimmer haben?

Vielleicht die Anwohner des Trödelmarkts? Oder die Bewohner der Häuser neben dem Weinstadel? Oder vielleicht Sie werter Leser? Würde es Ihnen gefallen zu nachsperrzeitlicher Stunde im Sommer alle paar Tage mitten in der Nacht durch lautstarke Musik und grölende Jugendliche um den Schlaf gebracht zu werden?

Die Anwohner tun mir leid! Aufgrund der Nähe zur Kneipenstrasse Weissgerbergasse sind sehr späte Feiern von Jugendlichen zu erwarten...

Der Zugang zum Wasser ist an so einer wunderschönen Stelle ein Muss. Die Chance hier zu verpassen wäre ein Schildbürgerstreich. Wir können froh über die Pegnitz sein und sie so viel möglich begehbar und erlebbar machen. Ich könnte mir die Treppe sogar noch breiter vorstellen.
Was eine großartige Sache wäre, wäre ein Kinderspielplatz (zum Beispiel bei der Neuapostolischen Kirche, wo auch keine Anwohner gestört werden). Das Spielzeugmuseum ist nur ein paar Meter entfernt, das Neue Museum bald, aber nichts Kinderfreundliches weit und breit (und Spielplatz am Kontumazgarten ist ja weit weg). Was wäre das für ein schöner Platz, damit sich auch Touristen(kinder) und Einheimische (Kinder) näher kommen. Als mögliche Kulturhauptstadt gilt es solche Begegnungspunkte in den Mittelpunkt zu bringen. Jedenfalls wäre hier das Geld tausend Mal besser angelegt als für einen Zaun am Nägeleinsplatz.
Eine mögliche öffentliche Toilette (mit Wickelmöglichkeit) wäre zusätzlich auch eine Idee.
Insgesamt ist der Entwurf mit Treppe super, aber ich hoffe wirklich noch auf kreative Ideen den Aufenthalt noch schöner zu gestalten und ein Spielplatz wäre aus meiner Sicht die beste Idee.

... für Kinder zweifelsohne eine gute Idee.

Was die nächtlichen betrunkenen Jugendlichen betrifft, kann ich mir da gut Spiele vorstellen wie "Wodka-Flaschen-Verbuddel-Versteckspiel im Sandkasten" oder "Leere-Bierflaschen-auf-Wippe-balancieren" oder "fliegende-Jointübergabe-auf-der-Schaukel" vorstellen. Zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrads wäre da noch die Steigerung möglich, das alles im Takt der Musik zu machen. Wir waren doch schließlich alle mal jung ;-)

Grundsätzlich es geht ja um die Qualität insgesamt (vor allem in den vielen Tagstunden) und sollte man wegen ein paar wenigen, nicht umsichtigen Nachtgängern den vielen Kindern so einen Spielplatz verwehren? In dem Fall wie am Weinstadel wäre er sowieso so präsent und zentral neben dem neuen "Söder-Bau", dass dort sicher keine Joint-Spiele geben wird ;-)

dass von irgendwem das verallgemeinernde "arme-Kinder-Argument" kommt, in dem ignoriert wird, dass auch der Abend und die Nacht viele Stunden hat. Und ganz bestimmt lassen sich die Jugendlichen vom Ihrem als solchen betitelten "Söder-Bau" aufhalten, ihren Joint zu rauchen. Da sind die bestimmt mächtig beeindruckt. Aber hei, den Anwohnern soll's recht sein. So lange die nicht lautstark rumgrölen ist ein Joint den Anwohnern bestimmt egal... Vielleicht setzt sich ja auch der ein oder andere Student von den ca 25, deren Fenster zum geplanten Ufer raus geht, und der ob des Lärms nicht schlafen kann, mit zu dem illegalen Drogen-Nachtgelage mit dazu...

Ich bin mir ehrlich gesagt etwas unsicher, wo Ihr Ton plötzlich herkommt. Eine Idee für einen Kinderspielplatz (noch dazu nah an der Kirche) ist absolut legitim und ein Mehrwert. Ob die von Ihnen vermuteten Partygänger nun auf den Bänken (die ja sowieso geplant sind), einer möglichen Treppe am Wasser oder letzten Endes tatsächlich auf einer Schaukel sitzen lass ich mal so dahingestellt. Ob mit oder ohne Kinderspielplatz: ich freue mich auf die Aufwertung des Lebenselixiers Pegnitz und Ihrer Promenade. Zumindest unsere Familie ist in die Stadt gezogen, da wir das Leben einer lebendigen und pulsierenden Stadt lieben. Beste Grüße aus Johannis

Mir gefällt die Planung sehr, sie ist eine deutliche Aufwertung des jetzigen Zustands. Bezüglich der Treppen bin ich tatsächlich nicht deutlich für eine der Varianten. Der derzeitige Zustand ist als Biotop sicherlich wertvoll und schmiegt sich romantisch an den Wasserturm. Die Treppen finde ich als Sitz- und Verweilgelegenheit an sich die schönere Variante. Allerdings vermisse ich um sie herum das Grün. Mit einem oder zwei Bäumen als Schattenspender direkt oberhalb der Treppen würde mir am besten gefallen.

Das ist eine super Idee! Oft sind diese Betontreppen nämlich sehr steril und nüchtern aus. Vielleicht sogar einen Baum in die Mitte der Treppe?

... den nennen wir dann Greta und haben auch gleich eine neue Touristenattraktion. Juhuuu!

Die Anwohner dieser Freifläche leiden bereits jetzt unter erheblicher Lärmbelästigung durch Menschen, die die späten Abende und durchaus auch Nächte am Fluss verbringen. Wie wird für deren berechtigten Anspruch auf Nachtruhe gesorgt?

Der Vorschlag für den Weinstadel ist gut und richtig.
Zusammen mit den anderen Bereichen ergibt sich ein neuer, hochwertiger öffentlicher Bereich, der für alle zugänglich sein muss!

Verständlich, dass die Stadt attraktiv gestaltet werden soll. Die Ideen sind zum größten Teil auch sehr gut. Jedoch sollten die nötigen Parkplätze ebenso wie die Nachtruhe für die Anwohner nicht außer acht gelassen werden. Wieso wurde in der Machbarkeitsstudio nicht auch der maxplatz selbst mit einbezogen. Hier könnten noch mehr Parkplätze geschaffen werden (Querparkplätze gegenüber den bereits bestehenden Querparkplätzen) und auch der Unterstand für die Fahrräder hätte hier genügend Platz. Die Wiese am maxplatz wird bisher nur für Hunde genutzt. Tourismus ist wichtig, aber die Anwohner ebenso!

Wahrscheinlich stellen sich die Verantwortlichen unter "erlebarer" etwas anderes vor, als es die jetzige Situation jetzt schon zeigt.
Vielleicht sollte mal die hauseigene Stadtreinigung befragt werden, wer für die aktuellen Sauereien dort verantwortlich ist?
Eine Mischung aus völlig besoffenen Obdachlosen und nächtlich feiernden Jugendlichen mit böllernden Bluetooth-Lautsprechern zieren das Ufer im Sommer.
Über das Produkt von Redbulldosen, Wodkaflaschen, Chipstüten und anderen Essensresten freuen sich dann die Ratten noch mehr.
Als sehr praktisch würden sich dann die Treppen erweisen; endlich muss dieses Klientel nicht mehr seine Körperflüssig- und Festigkeiten wie üblich in den Büschen entsorgen sondern kann direkt in den Fluss ***.

Die angepriesene „ökologische Vielfältigkeit“ wäre mit einer Neugestaltung OHNE Treppe realistisch. Und ganz ohne Sarkasmus: nimmt man sich wirklich die Zeit und genießt an diesem kleinen Fleck die Natur statt den Alkohol, kann man viele Vögelarten, Eichhörnchen und das rauschen der Blätter vernehmen.
Bitte bewahren Sie etwas mehr Natur in der Innenstadt!

Garagen weg. Grün her. Gang zum Wasser. Gerne!